{"id":69003,"date":"2026-04-02T09:53:29","date_gmt":"2026-04-02T09:53:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/69003\/"},"modified":"2026-04-02T09:53:29","modified_gmt":"2026-04-02T09:53:29","slug":"ab-2030-sollen-trams-ueber-die-margarethenverbindung-fahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/69003\/","title":{"rendered":"Ab 2030 sollen Trams \u00fcber die Margarethenverbindung fahren"},"content":{"rendered":"<p>Bereits in vier Jahren soll das Tram 17 \u00fcber die Margarethenverbindung fahren. Die <a href=\"https:\/\/www.blt.ch\/projekte\/s-tram-17\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">neue Tramstrecke<\/a> entlastet die Basler Innenstadt vom Tramverkehr und bindet das Leimental schneller an den Bahnhof Basel SBB und die Arbeitspl\u00e4tze im oberen Kleinbasel an. Sie erlaubt es zudem, an der Heuwaage Platz freizuspielen f\u00fcr eine grossz\u00fcgige Begr\u00fcnung. Weil w\u00e4hrend der Umgestaltung der Heuwaage s\u00e4mtliche Trams aus dem Leimental \u00fcber die Margarethenverbindung umgeleitet werden k\u00f6nnen, ist kein teurer Tramersatzbetrieb n\u00f6tig. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat den Baselbieter Beitrag \u00fcber rund 900\u2019000 Franken beschlossen. Die Basler Regierung beantragt dem Grossen Rat die seitens Basel-Stadt notwendigen Mittel.\u00a0<\/p>\n<p>Die Regierungen beider Basel machen mit ihren Ausgabenbewilligungen f\u00fcr die Margarethenverbindung den Weg frei f\u00fcr eine z\u00fcgige Umsetzung der neuen Tramstrecke. Da f\u00fcr das Projekt bereits eine rechtskr\u00e4ftige Baubewilligung vorliegt, soll der Bau m\u00f6glichst bereits 2028 beginnen. Damit k\u00f6nnte die Tramlinie 17 ab 2030 ab der Haltestelle Dorenbach \u00fcber den Margarethenstich zum Bahnhof Basel SBB und weiter via Wettsteinbr\u00fccke zum Badischen Bahnhof verkehren. Die Margarethenverbindung entlastet die Basler Innenstadt von einer Tramlinie. Davon profitiert das gesamte Tramnetz, denn heute verkehren bis zu sieben Linien zwischen der Schiffl\u00e4nde und dem Barf\u00fcsserplatz. Das f\u00fchrt insbesondere im Fall einer St\u00f6rung zu Staus und Verz\u00f6gerungen auf all diesen Linien. Eine Linie weniger bringt hier bereits eine sp\u00fcrbare Entlastung. Dies erh\u00f6ht die P\u00fcnktlichkeit der Trams und st\u00e4rkt die Zuverl\u00e4ssigkeit der Verbindungen. Dar\u00fcber hinaus entsteht mit der Margarethenverbindung eine zus\u00e4tzliche Anbindung des Leimentals an das st\u00e4dtische Tramnetz.\u00a0<\/p>\n<p>Die Margarethenverbindung macht den Weg frei f\u00fcr eine gr\u00fcnere Heuwaage<\/p>\n<p>Da Trams bei einem St\u00f6rungsfall in der Basler Innenstadt k\u00fcnftig \u00fcber die Margarethenverbindung ausweichen k\u00f6nnen, wird die Tramwendeschlaufe an der Heuwaage nicht mehr ben\u00f6tigt. Deshalb kann der Kanton Basel-Stadt die Heuwaage vollst\u00e4ndig neu gestalten. Geplant ist, die un\u00fcbersichtliche Kreuzung durch einen grossen Kreisel zu ersetzen und die Heuwaage zu begr\u00fcnen. Der Kanton saniert zudem die Binningerstrasse zwischen der Haltestelle Zoo und der Heuwaage, baut die Haltestellen so um, dass alle hindernisfrei einsteigen k\u00f6nnen, und erstellt auf diesem Abschnitt durchg\u00e4ngig eine Doppelspur. Der Regierungsrat wird dem Grossen Rat im Verlauf des Jahres einen entsprechenden Ratschlag unterbreiten. W\u00e4hrend der Bauarbeiten an der Heuwaage und in der Binningerstrasse kann die Tramlinie 10 aus dem Leimental via Margarethenverbindung umgeleitet werden. Ohne die Margarethenverbindung w\u00e4re nur eine eingeschr\u00e4nkte Umgestaltung der Heuwaage m\u00f6glich. Zudem w\u00e4re w\u00e4hrend der rund zweij\u00e4hrigen Bauarbeiten an der sanierungsbed\u00fcrftigen Binningerstrasse ein kostspieliger Tram-Ersatzbetrieb zwischen Oberwil H\u00fcslimatt und der Innenstadt n\u00f6tig. Dank der Margarethenverbindung kann der Kanton Basel-Stadt gem\u00e4ss ersten Sch\u00e4tzungen \u00fcber zehn Millionen Franken sparen.\u00a0<\/p>\n<p>Aus dem Leimental bis zu zw\u00f6lf Minuten schneller und direkt an den Bahnhof Basel SBB<\/p>\n<p>Mit der Margarethenverbindung wird das Leimental direkt an den Bahnhof Basel SBB und die Arbeitsplatzgebiete rund um die Roche und den Badischen Bahnhof angebunden. Das Gundeli erh\u00e4lt eine zus\u00e4tzliche Verbindung Richtung Wettsteinplatz und zum Badischen Bahnhof sowie eine Direktverbindung ins Leimental. Sobald die Tramlinie 17 zum S-Tram beschleunigt werden kann und nur noch einmal pro Ortschaft h\u00e4lt, sparen die Fahrg\u00e4ste aus dem Leimental auf der Fahrt zum Bahnhof Basel SBB bis zu zw\u00f6lf Minuten Reisezeit. Dies ist der Fall, sobald das Tramkreuzungsverbot auf der Margarethenbr\u00fccke aufgehoben werden kann. Unabh\u00e4ngig davon f\u00f6rdert die neue Tramf\u00fchrung den Umstieg vom Auto auf den umweltfreundlicheren \u00f6ffentlichen Verkehr und entlastet die Strassen der Region vom Autoverkehr. Damit leistet die Margarethenverbindung einen wesentlichen Beitrag zur umweltgerechten Mobilit\u00e4t und unterst\u00fctzt die Klimaziele der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft.<\/p>\n<p>Mit dem weiteren Ausbau der trinationalen S-Bahn und des Bahnhofs Basel SBB gewinnt die Margarethenverbindung zus\u00e4tzlich an Bedeutung und Attraktivit\u00e4t. Mit dem Perronzugang Margarethen entsteht im Raum Margarethenbr\u00fccke-Markthalle eine neue Verkehrs-Drehscheibe, die auch zur dringend notwendigen Entlastung des Centralbahnplatzes beitr\u00e4gt. K\u00fcnftig d\u00fcrfte rund die H\u00e4lfte der Tramfahrg\u00e4ste den Bahnhof Basel SBB \u00fcber die Margarethenbr\u00fccke beziehungsweise den Markthallenplatz betreten oder verlassen. Die Margarethenverbindung stellt hier eine direkte Verbindung zum Leimental sicher, wo ein betr\u00e4chtlicher Teil der Zugreisenden herkommt.<\/p>\n<p>Bund \u00fcbernimmt bis zu 40 % der Kosten \u2013 auf Basel-Stadt entfallen rund 11 Millionen Franken<\/p>\n<p>Das Bauprojekt f\u00fcr die Margarethenverbindung umfasst die Tramstrecke zwischen den beiden Haltestellen Dorenbach und Margarethen, die bereits gem\u00e4ss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes umgebaut wurden. Den Grossteil der Kosten f\u00fcr die neue Tramverbindung \u00fcbernimmt nebst dem Bund der Kanton Basel-Stadt gem\u00e4ss Territorialprinzip, das der Bund bei Verkehrsinfrastrukturprojekten jeweils anwendet. Dies haben die beiden Basler Regierungen bereits im Mai 2024 entschieden und kommuniziert. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat f\u00fcr das Vorhaben nun Ausgaben von insgesamt 18 Millionen Franken, wobei der Bund bis zu 40% der Kosten via Agglomerationsprogramm \u00fcbernehmen wird. Somit verbleiben f\u00fcr den Kanton Basel-Stadt noch Kosten von rund 11 Millionen Franken. Gem\u00e4ss dem sogenannten \u00abBruttoprinzip\u00bb muss die Regierung dem Grossen Rat aber auch den Beitrag des Bundes sowie des Kantons Basel-Landschaft formell beantragen. Vom Totalbetrag entfallen rund 7 Millionen Franken auf die Umgestaltung des Margarethenstichs, rund 6,5 Millionen Franken auf die neuen Gleisanlagen und rund 3,3 Millionen Franken auf die Bahnsicherungsanlage am Knoten Dorenbach.<\/p>\n<p>Der Anteil des Baselbiets an der Margarethenverbindung liegt brutto bei rund 900\u2019000 Franken. Die Baselbieter Regierung hat diesen bewilligt. Da der Betrag in die Ausgabenkompetenz der Baselbieter Regierung f\u00e4llt, ist keine Landratsvorlage notwendig.<\/p>\n<p>Links<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bereits in vier Jahren soll das Tram 17 \u00fcber die Margarethenverbindung fahren. 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