{"id":71675,"date":"2026-04-04T13:14:09","date_gmt":"2026-04-04T13:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/71675\/"},"modified":"2026-04-04T13:14:09","modified_gmt":"2026-04-04T13:14:09","slug":"apple-wird-50-und-nikon-trennt-sich-von-robotern-die-fotonews-der-woche-14-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/71675\/","title":{"rendered":"Apple wird 50 und Nikon trennt sich von Robotern \u2013 die Fotonews der Woche 14\/26"},"content":{"rendered":"<p>              Apple wird 50 und Nikon trennt sich von Robotern \u2013 die Fotonews der Woche 14\/26<\/p>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Apple-turns-50-and-Nikon-parts-with-robots-the-photo-news-of-week-11244931.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Wer in dieser Woche seine Kamera in die Hand nahm, tat das m\u00f6glicherweise mit einem Ger\u00e4t, das ohne Apple so nie existiert h\u00e4tte. Denn der Konzern aus Cupertino feiert seinen 50. Geburtstag \u2013 und auch wenn Apple streng genommen keine Kamerafirma ist, hat kaum ein Unternehmen die Art, wie wir fotografieren, so nachhaltig ver\u00e4ndert. Anlass genug, einen Blick zur\u00fcckzuwerfen \u2013 und auf das, was sich sonst in der Fotowelt getan hat.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie\" height=\"1123\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 794 \/ 1123; object-fit: cover;\" width=\"794\"\/><\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0<\/p>\n<p>heise<\/p>\n<p>)<\/p>\n<p>50 Jahre Apple: Vom Macintosh zum Kamera-Killer<\/p>\n<p>Man muss es so deutlich sagen: Fast jedes Kapitel der digitalen Fotografie hat Apple mindestens mitgeschrieben. Mit dem Macintosh II und Photoshop wanderte die Dunkelkammer ab 1987 auf den (digitalen) Schreibtisch. Die QuickTake von 1994 \u2013 acht Bilder in 640 \u00d7 480, man stelle sich das heute vor \u2013 machte die Idee einer filmlosen Kamera massentauglich, auch wenn die Bildqualit\u00e4t eher an Impressionismus als an Fotorealismus erinnerte. Und dann kam 2007 das iPhone.<\/p>\n<p>Steve Jobs stellte damals bekanntlich drei Ger\u00e4te vor, die in Wahrheit eines waren. Die Kamera erw\u00e4hnte er nicht einmal \u2013 und trotzdem wurde das iPhone in k\u00fcrzester Zeit zur meistgenutzten Kamera der Welt. Nicht weil sie die beste war, sondern weil sie immer dabei war. \u201eDie beste Kamera ist die, die man dabei hat\u201c \u2013 dieser ber\u00fchmte Satz, oft Chase Jarvis zugeschrieben, wurde erst durch das Smartphone wirklich wahr.<\/p>\n<p>Was danach kam, kennt man: Der App Store lie\u00df 2008 die Smartphone-Fotografie explodieren, iCloud befreite 2011 die Bilder vom einzelnen Ger\u00e4t, Live Photos verwischte 2015 die Grenze zwischen Foto und Video. Und heute sorgen Computational Photography, Nachtmodus und ProRAW daf\u00fcr, dass selbst Laien Bilder machen k\u00f6nnen, f\u00fcr die man fr\u00fcher eine Tasche voller Ausr\u00fcstung brauchte. Ob Apple in den n\u00e4chsten 50 Jahren auch noch die letzte Systemkamera \u00fcberfl\u00fcssig macht? Die Kamerahersteller arbeiten jedenfalls hart daran, dass es nicht so weit kommt.<\/p>\n<p>        c&#8217;t Fotografie Zoom In abonnierenc&#8217;t Fotografie Zoom In abonnieren<\/p>\n<p class=\"text-base\">Ihr Newsletter mit exklusiven Foto-Tipps, spannenden News, Profi-Einblicken und Inspirationen \u2013 jeden Samstag neu.<\/p>\n<p>E-Mail-Adresse<\/p>\n<p id=\"input-email-help\" class=\"text-sm leading-5 text-gray-400 mb-0\">Ausf\u00fchrliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsm\u00f6glichkeiten erhalten Sie in unserer <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html#datenschutz-newsletter\" data-google-interstitial=\"false\" class=\"underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n<p>OM Digital Solutions: Der Chef \u00fcbernimmt<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Apropos Kamerahersteller, die ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen: Bei OM Digital Solutions, der Firma hinter den OM-System-Kameras (vormals Olympus), hat sich etwas Bemerkenswertes getan. CEO Shigemi Sugimoto, einst Olympus-Manager, hat die Mehrheitsanteile am Unternehmen \u00fcbernommen und damit die volle Managementkontrolle erlangt. <a href=\"https:\/\/www.om-digitalsolutions.com\/ja\/news\/corporate-information\/nr20260401.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">In der Pressemitteilung<\/a> hei\u00dft es, dies solle \u201eagilere und flexiblere Entscheidungsfindung\u201c erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Nun ist Unternehmensrecht selten der Stoff, aus dem Fotografentr\u00e4ume sind. Aber hier wird es spannend: Sugimoto geht ein pers\u00f6nliches Risiko ein, das in der japanischen Unternehmenskultur h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich ist. Man kauft sich nicht in eine Firma ein, wenn man glaubt, dass der Laden demn\u00e4chst dichtmacht. Im Gegenteil \u2013 auf der CP+ 2026 waren die OM-System-Verantwortlichen ungew\u00f6hnlich gespr\u00e4chig, <a href=\"https:\/\/petapixel.com\/2026\/03\/24\/om-system-is-surprisingly-eager-to-talk-about-the-return-of-the-pen\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">deuteten eine neue PEN-Kamera an<\/a> und zeigten sich insgesamt erstaunlich optimistisch.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war OM System zuletzt alles andere als unt\u00e4tig: 2025 kamen die <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Im-Test-Micro-Four-Thirds-Kamera-OM-3-von-OM-System-als-neue-Street-Kamera-10271676.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OM-3<\/a> und <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Robuste-Outdoorkamera-OM-System-OM-5-II-im-Test-10550574.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OM-5 II<\/a> auf den Markt, dazu vier neue Objektive, darunter das komplett neu entwickelte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/OM-System-stellt-Telezoom-fuer-MFT-Kameras-vor-M-Zuiko-50-200mm-F2-8-IS-10639319.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M.Zuiko 50-200mm f\/2.8 IS Pro<\/a>. Anfang 2026 folgte die auf Astrofotografie spezialisierte <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/OM-System-OM-3-Astro-im-Test-Was-leistet-die-spiegellose-Astrokamera-11225636.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OM-3 Astro<\/a>. Was genau aus dem Anteil des bisherigen Investors Japan Industrial Partners (JIP) geworden ist, bleibt allerdings noch etwas nebul\u00f6s. F\u00fcr Fans des Micro-Four-Thirds-Systems d\u00fcrfte die Nachricht dennoch ein gutes Zeichen sein: Wer pers\u00f6nlich Geld auf den Tisch legt, hat in der Regel einen Plan.<\/p>\n<p>Nikon verkauft seine Roboter-Tochter MRMC<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bei OM System jemand einsteigt, steigt Nikon anderswo aus. <a href=\"https:\/\/www.nikon.com\/company\/news\/2026\/20260326_01_e.pdf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Das Unternehmen hat bekanntgegeben<\/a> (PDF), seine britische Tochtergesellschaft Mark Roberts Motion Control (MRMC) an die Investmentfirma Blandford Capital zu verkaufen. MRMC, 2016 von Nikon \u00fcbernommen, ist auf robotergesteuerte Kamerasysteme spezialisiert \u2013 jene beeindruckenden ferngesteuerten Kameras, die man etwa bei Fu\u00dfball-Weltmeisterschaften oder in Baseballstadien sieht, wo eine Nikon Z9 mit einem 100-400mm-Objektiv von einem Roboterarm geschwenkt wird.<\/p>\n<p>Nikon begr\u00fcndet den Verkauf mit einer \u201e\u00dcberpr\u00fcfung des Gesch\u00e4ftsportfolios\u201c \u2013 eine Formulierung, die in Pressemitteilungen ungef\u00e4hr so viel W\u00e4rme ausstrahlt wie ein Blitz bei Tageslicht. Offenbar will sich Nikon st\u00e4rker auf sein Kerngesch\u00e4ft konzentrieren, wozu seit der \u00dcbernahme von Red im vergangenen Jahr auch professionelle Cine-Kameras geh\u00f6ren. Dass man gleichzeitig die Robotik-Sparte abst\u00f6\u00dft, die gerade im Broadcast- und Live-Sport-Bereich hervorragend zu den Red-Kameras gepasst h\u00e4tte, wirkt auf den ersten Blick \u00fcberraschend. M\u00f6glicherweise war die Synergie zwischen britischer Robotik und japanischer Kameratechnik in der Praxis doch nicht so gro\u00df wie erhofft. MRMC d\u00fcrfte unter dem neuen Eigent\u00fcmer jedenfalls weiter seine Roboterarme schwenken \u2013 nur eben ohne den goldenen Nikon-Ring.<\/p>\n<p>Eine Liebeserkl\u00e4rung an die alte Kiste<\/p>\n<p>In einer Woche voller Firmennachrichten und Jubil\u00e4en tut es gut, auch mal innezuhalten und an das zu denken, was Fotografie im Kern ausmacht: mit einer Kamera hinausgehen und Bilder machen. Auf Fstoppers hat ein Fotograf <a href=\"https:\/\/fstoppers.com\/node\/719631\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">eine r\u00fchrende Hommage an seine Canon EOS 6D ver\u00f6ffentlicht<\/a> \u2013 eine Kamera, die seit 2012 auf dem Markt ist und bei ihm offenbar immer noch funktioniert. Trotz abbl\u00e4tterndem Gummi, fehlendem Moduswahlrad-Deckel und gesch\u00e4tztem sechsstelligem Ausl\u00f6serstand.<\/p>\n<p>Die 6D war nie die schnellste, nie die mit dem besten Autofokus, und ihre Serienbildrate lie\u00df schon damals Sportfotografen g\u00e4hnen. Aber sie machte ihren Job \u2013 in Sand, Schnee, Regen und nach diversen St\u00fcrzen. Der Autor vergleicht sie mit dem ersten Auto, das man je besessen hat: Man erinnert sich an jede Fahrt, auch wenn der Lack l\u00e4ngst ab ist.<\/p>\n<p>In Zeiten, in denen gef\u00fchlt monatlich neue Kameramodelle vorgestellt werden und die Spezifikationsbl\u00e4tter immer l\u00e4nger werden, ist das eine wohltuende Erinnerung: Die beste Kamera ist nicht nur die, die man dabei hat \u2013 sondern auch die, die man wirklich kennt. Und manchmal ist eben ein glorifizierter Briefbeschwerer auch unbezahlbar.<\/p>\n<p>Empfehlung zum Wochenende<\/p>\n<p>Wer nach all den Firmenmeldungen Lust auf etwas Visuelles hat: Anl\u00e4sslich des Apple-Jubil\u00e4ums lohnt es sich, noch einmal <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VQKMoT-6XSg\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Steve Jobs\u2019 iPhone-Keynote von 2007 anzuschauen<\/a> \u2013 sie ist auf YouTube frei verf\u00fcgbar. Nicht nur wegen des historischen Moments, sondern auch, weil man dabei wunderbar beobachten kann, wie ein einzelnes Ger\u00e4t eine ganze Branche aufr\u00fcttelte. Und weil die Kamera des ersten iPhones mit ihren zwei Megapixeln ohne Autofokus heute jeden Smartphone-Fotografen in tiefe Dankbarkeit versetzen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:tho@heise.de\" title=\"Thomas Hoffmann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">tho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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