{"id":74593,"date":"2026-04-07T08:04:07","date_gmt":"2026-04-07T08:04:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/74593\/"},"modified":"2026-04-07T08:04:07","modified_gmt":"2026-04-07T08:04:07","slug":"usb-wird-30-und-fast-jeder-nutzt-es-falsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/74593\/","title":{"rendered":"USB wird 30 \u2013 und fast jeder nutzt es falsch"},"content":{"rendered":"<p>Der Januar 1996 hat unser aller Leben ver\u00e4ndert, auch wenn wir das vielleicht gar nicht sofort verstanden haben. Damals ver\u00f6ffentlichte das aus Unternehmen wie Microsoft, Compaq und IBM bestehende &#171;USB Implementers Forum&#187; den USB-Standard 1.0. Vorbei die Zeit, in der Computer unz\u00e4hlige Anschl\u00fcsse in allen Farben und Formen brauchten. Vorbei das Potpourri an Zubeh\u00f6r, das selbst halbwegs sattelfeste Computeranwender in die Verzweiflung schickte. Heute wissen wir: Das Chaos ersetzte ein Chaos, das falsche Einstecken des USB-Schnabels erreichte Weltber\u00fchmtheit in Meme-Form und auch 30 Jahre sp\u00e4ter wirft selbst USB-C viele Fragen auf. COMPUTER BILD nimmt Sie mit auf eine Zeitreise und beantwortet die dr\u00e4ngendsten Fragen.<\/p>\n<p>53.333-mal schneller als vor 30 Jahren<\/p>\n<p>Ganz so gemein wollen wir dann doch nicht sein zum globalen Hit USB. Schlie\u00dflich hat er in drei Jahrzehnten eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen:<\/p>\n<p>1996: Alles begann mit USB 1.0 und mit einer Datenrate von putzigen 1,5 Mbit\/s, die M\u00e4use und Tastaturen mit dem PC verband. 12 Mbit\/s &#171;Full-Speed&#187; erreichten Modems und Soundkarten.2000: Schon wenige Jahre sp\u00e4ter kam mit USB 2.0 ein Monster-Upgrade. Pl\u00f6tzlich waren 480 Mbit\/s drin. Perfekt f\u00fcr langsame Laufwerke, Drucker und Scanner.2008: Es folgte USB 3.0 mit sage und schreibe 5 Gbit\/s Signalrate, was selbst schnellere externe Platten verband.2013, also wieder f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, schaffte USB 3.1 schon 10 Gbit\/s.2014: USB-C soll Ordnung ins langsam entstehende Chaos bringen.2017 folgte USB 3.2 und verdoppelte abermals den Speed. 2019 kam USB 4 mit 40 Gbit\/s und bereits 2022 USB4 2.0 mit bis zu 80 Gbit\/s Spitzenrate.<\/p>\n<p>Ein USB-Anschluss kann heutzutage also bis zu 53.333-mal schneller arbeiten, als es ein USB 1.0 im Jahr 1996 konnte.<\/p>\n<p>Fast 100-mal mehr Leistung<\/p>\n<p>Dagegen erscheint die Stromentwicklung l\u00e4ppisch. Einstellige Wattzahlen waren bei USB 1.0 mit 100 Milliampere (mA) Stromst\u00e4rke die Regel, selbst USB 2.0 kam nur auf 500 mA bzw. 2,5 Watt. Die gigantische Explosion folgte auch bei USB 3 nicht \u2013 bis zu 900 mA oder 4,5 Watt waren ohne Zusatzprotokolle drin. Sp\u00e4ter schafften Ger\u00e4te 15 Watt, was in etwa einer Energiesparlampe entspricht. USB-C mit dem Steuersystem &#171;Power Delivery&#187; schaffte zun\u00e4chst 100 Watt. Die neuste Version PD 3.1 und EPR (Extended Power Range) knackt 240 Watt (48 Volt, 5 Ampere) \u2013 genug f\u00fcr Gaming-Notebooks und Monitore oder um Akkus an ihre Grenzen zu bringen.<\/p>\n<p>Lustiger Fakt am Rande: H\u00e4tte der Standard beim Strom dieselbe Entwicklung hingelegt wie bei der Datenrate, k\u00f6nnte man heute ein aktuelles Elektroauto pfeilschnell per USB aufladen. Aber das ist nat\u00fcrlich nur eine hypothetische Albernheit.<\/p>\n<p>&#171;Sicher entfernen&#187;<\/p>\n<p>Genauso hypothetisch: das &#171;sichere Entfernen&#187; oder Auswerfen von USB-Sticks. Sie haben die Meldung sicher schon x-fach gesehen und gedacht: Na, hoffentlich habe ich jetzt nicht die Urlaubsbilder zerst\u00f6rt. Wenn Sie nicht gerade 32 Gigabyte Daten auf den USB-Stick schieben und w\u00e4hrenddessen abziehen, also einen aktiven Schreibvorgang unterbrechen, dann wird nichts passieren.<\/p>\n<p>Von der Maus zum 8K-Monitor<\/p>\n<p>Mit USB-C und USB 4 will man endlich einen Standard geschaffen haben, der ein altes Versprechen einl\u00f6st: Schluss mit dem Netzteil- und Kabelsalat und Schluss mit inkompatiblen Ger\u00e4ten. Dass das zwingend n\u00f6tig war, zeigt die Vielfalt der Stecker, die in den letzten drei Jahrzehnten entstanden war:<\/p>\n<p>USB-A: Das ist der Schnabelstecker, den Sie sicher schon Hunderte Male in der Hand hatten.USB-B: eine schmalere Version, die Fehlschaltungen vermeiden sollte, insbesondere wenn man Drucker, Scanner und Faxger\u00e4te an PCs nutzen wollte. Auch externe Festplatten, Audioger\u00e4te und Projektoren setzten auf USB-B f\u00fcr eine stabile Datenverbindung und Stromversorgung vom Rechner.Mini-USB: Der noch kleinere Stecker war f\u00fcr mobile Endger\u00e4te gedacht. Prim\u00e4r Digitalkameras, MP3\u2011Player, \u00e4ltere Handys, externe 2,5&#8243;-Festplatten nutzen Mini-USB zum Anschlie\u00dfen dieser Ger\u00e4te an den PC zur Daten\u00fcbertragung und zum Laden. Mini-USB war aber mechanisch noch relativ gro\u00df und ist heute weitgehend verdr\u00e4ngt.Micro-USB: der Nachfolger von Mini\u2011USB. Er ist deutlich kleiner, h\u00e4lt mehr Steckvorg\u00e4nge aus (typisch bis ca. 10.000-maliges Ein- und Ausstecken). Wurde viele Jahre als Standardanschluss zum Laden und Synchronisieren von Smartphones, Tablets, E\u2011Book-Readern, Bluetooth\u2011Headsets, Powerbanks und \u00e4hnlichen mobilen Ger\u00e4ten genutzt, auch wegen der On-the-Go-Funktion, die die direkte Verbindung von Ger\u00e4ten ohne PC brachte.USB-C: Alle Datenraten und Laden sowie immer neue Funktionen wie Video\u00fcbertragungen sollen \u00fcber einen Standard laufen. USB-C\/USB4 tunneln PCIe, DisplayPort und klassische USB-Daten; damit wird ein einziges Kabel zum Monitor-, Docking- und Ladekabel.<\/p>\n<p>Apple schaffte zuerst Ordnung &#8230;<\/p>\n<p>Es war im \u00dcbrigen Steve Jobs h\u00f6chstpers\u00f6nlich, der USB im Jahr 1998 zum Durchbruch verhalf. Statt der propriet\u00e4ren Stecker hatte der iMac G3 bereits konsequent USB an Bord. Heutzutage nimmt die Branche an, dass das zum Erfolg entschieden beigetragen hat.<\/p>\n<p>&#8230; und sp\u00e4ter Chaos<\/p>\n<p>Doch noch eine besondere Erw\u00e4hnung hat Apple verdient. 2011 brachte man das Intel-Projekt &#171;Light Peak&#187; in Serie. Der daraus entstandene Thunderbolt-Anschluss ist eine eigene L\u00f6sung gewesen, die zu Beginn Apple-Computern vorbehalten war. Thunderbolt 1 schaffte 10 Gbit\/s, Thunderbolt 2 doppelt so viel. Es vereinte PCIe-Komponenten und Bild-Komponenten in einem. Heute teilen sich Thunderbolt\u20114\/5\u2011Ports und USB 4 denselben physischen USB\u2011C\u2011Stecker, und fast alle Thunderbolt\u2011Hosts funktionieren auch mit normalen USB\u2011C\u2011Peripherieger\u00e4ten.<\/p>\n<p>Auch beim iPhone entwickelte Apple zwar zun\u00e4chst sinnvoll anmutende, aber mittlerweile \u00fcberholte Anschl\u00fcsse. Nachdem das iPhone sein Leben mit dem sperrigen 30-Pin-Stecker aus dem iPod begann, folgte sp\u00e4ter Lightning. Der kleinere Lightning-Anschluss war weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Verschmutzung und Wasser und erlaubte schmalere Telefongeh\u00e4use. Es ist der EU zu verdanken, dass Apple mittlerweile, wie alle anderen Smartphone-Hersteller, auf USB-C setzt. Die Hoffnung: Die Leute kaufen weniger Kabel \u2013 weniger Kabel landen auf dem M\u00fcll. F\u00fcr Laptops gibt es eine \u00dcbergangsfrist. Viele Ger\u00e4te k\u00f6nnen Sie bereits wahlweise mit einem propriet\u00e4ren oder einem USB-C-Kabel aufladen.<\/p>\n<p>USB-C sagt nichts \u00fcber die Datenrate aus<\/p>\n<p>Ein weitverbreiteter Irrtum ist im \u00dcbrigen, dass USB-C gleichzusetzen ist mit hohen Datenraten. &#171;USB-C&#187; beschreibt nur die Form des Steckers. Darauf m\u00fcssen Sie auch beim Kauf achten: Besonders billige Kabel entsprechen lediglich dem Standard USB 2.0 und leiten maximal 480 Mbit\/s durch. Video\u00fcbertragung? Fehlanzeige. Hochleistungsfunktionen wie 240-Watt-Laden oder 40-Gbit\/s-Datenraten erfordern spezielle, gepr\u00fcfte Kabel mit E-Mark-Chip. Das USB-Konsortium hat darum Marketing-Bezeichnungen wie &#171;USB 5 Gbps&#187;, &#171;USB 10 Gbps&#187; eingef\u00fchrt, um hier leichter unterscheiden zu k\u00f6nnen. Trotzdem schreiben viele Hersteller nur &#171;USB-C-Kabel&#187; oder &#171;High Speed&#187; aufs Etikett. Genaues Hinschauen lohnt darum auch im Jahr 2026.<\/p>\n<p>USB-C sagt auch nichts \u00fcber Ladeleistung aus<\/p>\n<p>Selbst wenn Sie Ihren Laptop mit dem beigelegten Kabel laden, haben Sie keine Garantie f\u00fcr hohes Ladetempo. Denn: Am Ende h\u00e4ngt es auch vom Netzteil ab. Zwei typische Fehler:<\/p>\n<p>Netzteil bietet zu wenig Leistung: Wenn Sie ein nicht Original-20-Watt-Netzteil nutzen, kann es vorkommen, dass Ihr Computer unter der Arbeitslast mehr verbraucht, als er nachl\u00e4dt. Achten Sie darauf.Zu viele Ger\u00e4te an einem Netzteil: Selbst wenn Sie im Handel ein 70-Watt-Netzteil kaufen, mit dem etwa ein aktuelles MacBook Air schnelles Aufladen erm\u00f6glicht, tappen viele User in eine Falle: Hat das Zubeh\u00f6r mehrere USB-C-Anschl\u00fcsse, an die sie das Ladekabel vom Handy und dann noch ein iPad anschlie\u00dfen, beziehen alle diese Ger\u00e4te Strom. Folglich kommen beim Rechner nicht die vollen 70 Watt an. In der Praxis zieht das den Ladevorgang in die L\u00e4nge.<\/p>\n<p>USB ist jetzt fast \u00fcberall<\/p>\n<p>Nach 30 Jahren hat es USB weit jenseits von Laptop, Handy und Tablet-Computer geschafft. Manche Anwendungen sind skurril:<\/p>\n<p>USB taucht in Kassensystemen, Ticketautomaten, 3D-Druckern, Mikrocontrollern\/Entwicklerboards und Steuerungen auf, oft als versteckter Service-Port.USB wird in medizinischen Ger\u00e4ten (zum Beispiel Patientendaten-Rekorder, Diagnoseger\u00e4te) zum Auslesen, f\u00fcr Software-Updates und zur Anbindung an PCs verwendet, weil der Standard g\u00fcnstig, weitverbreitet und gut unterst\u00fctzt ist.Automatische Seifenspender, Diffusoren und Raumduftspender mit integriertem Akku, der per USB im Bad geladen wird.Rasierapparate, Gesichtsb\u00fcrsten und Beauty-Tools (zum Beispiel LED-Masken, Hautreiniger), die komplett \u00fcber USB geladen werden und kein klassisches Netzteil mehr haben.USB-geladene Zahnb\u00fcrsten-Sterilisierer und intelligente Zahnb\u00fcrstenhalter, die per UV-Licht desinfizieren.USB-Tassenw\u00e4rmer, kleine Luftbefeuchter oder Aroma-Diffusoren f\u00fcr den Schreibtisch, oft als Werbegadget.USB-Staubsauger in Miniaturform f\u00fcr Tastaturen und Schreibtische; dazu USB-Schreibtischventilatoren und flexible USB-Leselampen.USB-Minifridge oder Dosenk\u00fchler, die eine einzige Getr\u00e4nkedose am Schreibtisch k\u00fchlen \u2013 reines Gag-Produkt, aber technisch vollwertiges USB-Ger\u00e4t.Multi-Tool-Gadgets, bei denen ein Akku-Modul via USB geladen wird und dann als Basis f\u00fcr Taschenlampe, Ventilator oder Powerbank dient.Und das Sahneh\u00e4ubchen. USB-GhostRadar und \u00e4hnliche &#171;Geisterdetektoren&#187;, die angeblich paranormale Aktivit\u00e4ten \u00fcber Sensoren und USB-Strom aufsp\u00fcren.<\/p>\n<p>Alte USB-Stecker konnte man absichtlich nicht drehen<\/p>\n<p>Eingangs erw\u00e4hnt: Das Einstecken eines USB-A-Steckers wurde zum Meme, etwa hier auf <a href=\"https:\/\/www.threads.com\/@abelian_cat\/post\/C8kFlCSNitS\/all-these-memes-about-flipping-the-usb-cable-will-be-lost-in-time-like-tears-in-\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\" class=\"textLink\" data-v-cc39863d=\"\">Threads<\/a>. Es soll bedeuten: Die meisten Menschen brauchen drei Versuche, um einen USB-A-Stecker richtig einzustecken. Erst versuchen sie es richtig herum, es klappt nicht. Dann versuchen sie es verkehrt, was nat\u00fcrlich ebenfalls fehlschl\u00e4gt. Und beim dritten Versuch, wieder richtig herum, klappt es. Das weltbekannte Ph\u00e4nomen und den ganzen \u00c4rger h\u00e4tte man Ihnen auch ersparen k\u00f6nnen. Man h\u00e4tte lediglich alle Schaltkreise und Dr\u00e4hte ein zweites Mal einbauen m\u00fcssen. Doch das w\u00e4re teurer geworden und h\u00e4tte den Erfolg von USB behindert \u2013 und die (Internet-)Welt um einen gemeinsamen Lacher gebracht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Januar 1996 hat unser aller Leben ver\u00e4ndert, auch wenn wir das vielleicht gar nicht sofort verstanden haben.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":74594,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[21056,312,46,6347,291,2510,7537,3942,21057,5026,43,296,45,60,59,44,64,61,884,3935,63,62],"class_list":{"0":"post-74593","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-anschluss","9":"tag-bild","10":"tag-ch","11":"tag-chaos","12":"tag-computer","13":"tag-geburtstag","14":"tag-home","15":"tag-internet","16":"tag-kabel","17":"tag-kauf","18":"tag-news","19":"tag-ratgeber","20":"tag-schweiz","21":"tag-science","22":"tag-science-technology","23":"tag-switzerland","24":"tag-technik","25":"tag-technology","26":"tag-tests","27":"tag-usb","28":"tag-wissenschaft","29":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116362382410225037","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74593"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74593\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}