{"id":74791,"date":"2026-04-07T10:31:09","date_gmt":"2026-04-07T10:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/74791\/"},"modified":"2026-04-07T10:31:09","modified_gmt":"2026-04-07T10:31:09","slug":"ki-egpu-anbindung-kommt-fuer-apple-silicon-gamer-muessen-draussen-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/74791\/","title":{"rendered":"KI-eGPU-Anbindung kommt f\u00fcr Apple Silicon: Gamer m\u00fcssen drau\u00dfen bleiben"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcnftig soll es erstmals machbar sein, externe Grafikkarten mit Macs zu verwenden, die einen M-Chip einsetzen. Die Verwendung solcher eGPU-Setups \u00fcber Erweiterungsboxen wie jene <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/eGPU-mit-Thunderbolt-macOS-12-1-unterstuetzt-mehr-Grafikkarten-6319484.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">von Razer<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.sonnettech.com\/product\/thunderbolt\/pcie-card-expansion-systems.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sonnet<\/a>, die mittels PCIe \u00fcber Thunderbolt oder USB4 angebunden wurden, war bislang mangels passender Treiber f\u00fcr Apple Silicon nicht m\u00f6glich. Nutzbar waren nur einzelne Video- und Audiokarten sowie SSD-Module auf PCIe-Karten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das Unternehmen Tiny Corp, das in Hongkong sitzt und das Neural-Network-Framework <a href=\"https:\/\/tinygrad.org\/#tinygrad\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">tinygrad<\/a> entwickelt, <a href=\"https:\/\/x.com\/__tinygrad__\/status\/2039213719155310736\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">behauptet auf X<\/a>, Apple habe seine Treiber sowohl f\u00fcr AMD als auch Nvidia genehmigt. Die Ank\u00fcndigung kam zwar am 1. April, auf Nachfrage von Nutzern hie\u00df es aber, es handele sich nicht um einen Aprilscherz. Das Unternehmen hatte bereits im vergangenen Mai <a href=\"https:\/\/x.com\/__tinygrad__\/status\/1920960070055080107\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">AMD-GPUs via USB3<\/a> von einem Mac aus angesprochen.<\/p>\n<p>Es geht (nur) um KI<\/p>\n<p>Bei dem Vorhaben geht es nicht darum, Apple-Silicon-Macs ein besseres Spieleerlebnis dank schnellerer externer Grafikkarten zu erm\u00f6glichen. Stattdessen setzt Tiny Corp voll auf KI-Beschleunigung. Hier haben Macs aktuell noch den Nachteil, dass sie allein auf interne GPUs setzen k\u00f6nnen, nicht jedoch auf eGPUs. Das sorgt unter anderem daf\u00fcr, dass die Generierung von Videos nicht so schnell l\u00e4uft wie auf PCs \u2013 je nach Art des Modells und dessen F\u00e4higkeiten. Grunds\u00e4tzlich gelten <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Cluster-Vier-Macs-mit-2-TByte-koennen-Riesenmodell-Kimi-K2-Thinking-ausfuehren-11085555.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Macs f\u00fcr KI-Anwendungen als sehr schnell<\/a> und schlagen teilweise PC-Workstatons.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung von Tiny Corp ist bislang noch recht nebul\u00f6s. So wird unter anderem mitgeteilt, dass die RTX 6000 Pro funktionieren soll. Allerdings gibt es keine M\u00f6glichkeit, alternative Frameworks einzusetzen. Die Treiber arbeiten nur mit Tinygrad, nicht aber etwa mit Apples MLX. Derzeit arbeitet Tiny Corp am Einsatz von Qwen 3.5. Dabei soll es angeblich m\u00f6glich sein, bis zu 80 Prozent der RAM-Bandbreite \u201eder meisten Karten\u201c nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>RDNA 3+ und Ampere+<\/p>\n<p>Die Tiny-Corp-Treiber k\u00f6nnen zudem kein Video ausgeben, denn daf\u00fcr sind sie nicht gedacht. Laut <a href=\"https:\/\/docs.tinygrad.org\/tinygpu\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Anleitung<\/a> laufen die Treiber, die man sich von Tinygrad-GitHub-Repository ziehen muss, unter macOS 12 und h\u00f6her, unterst\u00fctzten AMD RDNA3 und h\u00f6herer oder Nvidia Ampere. <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/Datenschutzeinstellungen-auf-Apple-Geraeten-So-sichern-Sie-sich-richtig-ab-10380487.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SiP<\/a> muss nicht deaktiviert werden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>M\u00f6glich sind derzeit nur LLM-Anwendungen \u00fcber Tinygrad, Video- und Bildgenerierung sind offenbar nicht vorgesehen. Details <a href=\"https:\/\/docs.tinygrad.org\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">zu Tinygrad selbst<\/a> sind in einer Dokumentation nachzulesen.<\/p>\n<p>    Update<\/p>\n<p>    07.04.2026,<\/p>\n<p>  12:07<\/p>\n<p>      Uhr<\/p>\n<p>Tiny Corp ist das Unternehmen des bekannten Entwicklers, Hackers und comma.ai-Gr\u00fcnders George Hotz, der seit dem vergangenen Jahr <a href=\"https:\/\/geohot.github.io\/\/blog\/jekyll\/update\/2025\/10\/24\/gambling-is-bad.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">in Hongkong lebt<\/a>.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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