{"id":7608,"date":"2026-02-16T22:11:07","date_gmt":"2026-02-16T22:11:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/7608\/"},"modified":"2026-02-16T22:11:07","modified_gmt":"2026-02-16T22:11:07","slug":"flughafen-zuerich-passagiergebuehren-sinken-laermgebuehren-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/7608\/","title":{"rendered":"Flughafen Z\u00fcrich: Passagiergeb\u00fchren sinken, L\u00e4rmgeb\u00fchren steigen"},"content":{"rendered":"<p>17. Februar 2026: Vier Monate haben die Verhandlungen gedauert, nun haben der Flughafen Z\u00fcrich und die gr\u00f6ssten Airlines sowie weitere Interessenvertretungen eine \u00a0L\u00f6sung gefunden. Die Geb\u00fchren pro abfliegendem Passagier sinken um 4.60 Franken, auf 30.40 Franken. Angehoben werden dagegen L\u00e4rmgeb\u00fchren, insbesondere in den Nacht-Randstunden.<\/p>\n<p>An den Verhandlungen mit der Flughafen Z\u00fcrich AG haben Swiss International Air Lines, EasyJet Europe Airline, eine Vertretung der Linienfluggesellschaften, eine Vertretung der Business Aviation, eine Vertretung der Leichtaviatik, sowie eine Vertretung der Speditionsunternehmen teilgenommen. Das BAZL hat die Verhandlungen als Beobachter begleitet. Laut Verordnung d\u00fcrfen aus den Flughafengeb\u00fchren keine Gewinne fliessen, erlaubt ist nur Kostendeckung. Als Basis f\u00fcr die Geb\u00fchrenfestlegung dienen Mehrjahres-Ausblicke, die unter anderem h\u00f6here Passagierzahlen erwarten lassen, womit sich die Kosten auf mehr Passagiere verteilen lassen. Die neue Geb\u00fchrenperiode startet voraussichtlich am 1. Oktober 2026. Laut der Flughafen Z\u00fcrich AG sinken die Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzerinnen und Nutzer des Flughafens sinken ab dann um durchschnittlich rund 10 Prozent.<\/p>\n<p>Neu bel\u00e4uft sich\u00a0etwa\u00a0die\u00a0Geb\u00fchr\u00a0je lokal abfliegenden Passagier\u00a0auf\u00a0insgesamt\u00a0CHF\u00a030.40\u00a0(bisher CHF\u00a035.00).\u00a0In diesen Geb\u00fchren\u00a0enthalten sind\u00a0die\u00a0Passagiergeb\u00fchr\u00a0(CHF 18.20),\u00a0die\u00a0Passagiersicherheitsgeb\u00fchr\u00a0(CHF 11.30)\u00a0sowie die Solidarit\u00e4tsgeb\u00fchr f\u00fcr den Service f\u00fcr Personen mit eingeschr\u00e4nkter\u00a0Mobilit\u00e4t\u00a0(CHF 0.90). Die Geb\u00fchren werden jeweils den Airlines\u00a0belastet.<\/p>\n<p>L\u00e4rmgeb\u00fchren\u00a0werden erh\u00f6ht<\/p>\n<p>Das Nutzungsentgelt f\u00fcr die Gep\u00e4cksortieranlage wird k\u00fcnftig in die Landegeb\u00fchren integriert, womit eine reduzierte Komplexit\u00e4t und eine vereinfachte Verrechnung erreicht werden k\u00f6nnen. Die Landegeb\u00fchren werden folglich steigen. Steigen werden zumindest punktuell auch die L\u00e4rmgeb\u00fchren. Teurer wird es insbesondere in den Nacht-Randstunden. Konkret: Der L\u00e4rmzuschlag steigt nach 23.00 Uhr von 3000 auf 4000 Franken, ab 23.15 Uhr auf 5000 Franken f\u00fcr lautere Langstreckenflugzeuge. Der Flughafen will damit die Anzahl versp\u00e4teter Abfl\u00fcge reduzieren und einen Anreiz schaffen, die Flotte mit leiseren Flugzeugen zu modernisieren. pd \/ eb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"17. 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