{"id":7753,"date":"2026-02-17T00:31:11","date_gmt":"2026-02-17T00:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/7753\/"},"modified":"2026-02-17T00:31:11","modified_gmt":"2026-02-17T00:31:11","slug":"cisco-mit-nutanix-zur-vmware-alternative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/7753\/","title":{"rendered":"Cisco: Mit Nutanix zur VMware-Alternative"},"content":{"rendered":"<p>              Cisco: Mit Nutanix zur VMware-Alternative<\/p>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Cisco-With-Nutanix-to-the-VMware-Alternative-11178871.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Neben den KI-Agenten, die seine Hausmesse Cisco Live dominieren, zielt Cisco auf die physische und lizenzrechtliche Seite der IT-Infrastruktur und will diese kundenfreundlicher beziehbar machen. Konvergente Systeme bereitzustellen ist schon l\u00e4nger ein wichtiger Trend. Ciscos eigenes Angebot HyperFlex ist schon l\u00e4nger Geschichte, daf\u00fcr wird die Nutanix-Plattform nun fester Bestandteil der Cisco-Laufzeitvertr\u00e4ge \u2013 eine klare Positionierung gegen Broadcoms VMware.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Anders als im Vorjahr, als Cisco neue KI-Server UCS C880A M8 und UCS C845A M8 und deren Integration mit Intersight vorstellte, gab es in diesem Bereich diesmal vollen Fokus auf das Cisco Unified Edge. Das in kleinerem Rahmen <a href=\"https:\/\/news-blogs.cisco.com\/emea\/de\/2025\/11\/06\/cisco-stellt-neue-unified-edge-plattform-fuer-ki-anwendungen-vor\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im November 2025 angek\u00fcndigte System<\/a> wurde nun auf der Cisco Live 2026 in Amsterdam der breiten \u00d6ffentlichkeit \u201ezum Anfassen\u201c vorgestellt. Weitere Themen waren Energieeffizienz und K\u00fchlung, speziell im Edge. Cisco hat Immersive K\u00fchlung f\u00fcr Unified Edge gezeigt und Einblicke gegeben in das Projekt Edison \u2013 eine disruptive Art der Stromverteilung.<\/p>\n<p>Nutanix \u2013 Teil von Cisco Enterprise Agreements<\/p>\n<p>Strategisch wichtig ist die vertiefte Partnerschaft mit Nutanix \u2013 und das damit verbundene stille Ende von HyperFlex. Die strategische Zusammenarbeit von Nutanix und Cisco besteht seit \u00fcber zwei Jahren. Cisco integriert die Nutanix Cloud Platform (NCP) k\u00fcnftig direkt in seine Enterprise Agreements (EA). Kunden k\u00f6nnen somit Nutanix-Lizenzen als Teil ihres bestehenden Cisco-Softwarevertrags beziehen, statt separate Verhandlungen f\u00fchren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen, die nach der Broadcom-\u00dcbernahme von VMware und den damit verbundenen Lizenz\u00e4nderungen nach Alternativen suchen, entf\u00e4llt so die H\u00fcrde, eine neue Lieferantenbeziehung aufbauen zu m\u00fcssen. Wer ein zweites Virtualisierungs-Standbein aufbauen oder Migrationen planen will, kann das innerhalb des bestehenden Cisco-Vertrags tun. Auch f\u00fcr Nutanix ergibt sich ein Vorteil: Die eigene Software gelangt \u00fcber den Cisco-Vertriebskanal in gro\u00dfe Software-Agreements, die Cisco-Seller ohnehin bei Bestandskunden platzieren. Der Zugang zu diesem Vertriebsapparat w\u00e4re f\u00fcr Nutanix allein kaum in dieser Breite erreichbar.<\/p>\n<p>Unified Edge: Weniger anfassen, mehr erledigen<\/p>\n<p>Die passende Hardware-Heimat f\u00fcr diese Software liefert Cisco mit dem Unified Edge. Bereits im November 2025 angek\u00fcndigt \u2013 zu einem ung\u00fcnstigen Zeitpunkt im Jahresendgesch\u00e4ft \u2013 wurde es jetzt auf der gro\u00dfen B\u00fchne der Cisco Live einem breiteren Publikum vorgestellt.<\/p>\n<p>Hinter Unified Edge stehen zwei \u00dcberzeugungen. Erstens: Bei steigender Komplexit\u00e4t wird die Notwendigkeit gr\u00f6\u00dfer, mit einem einzigen Instrument mehr zu erledigen. Der Hersteller b\u00fcndelt deshalb Compute, GPU, Switching und Firewall in einzelnen Einsch\u00fcben, die sich als Zero-Touch-Infrastruktur zentral managen lassen, aber lokal autonom agieren. Zweitens: Cisco glaubt an verteilte IT. Nicht alle Daten lassen sich sinnvoll an einem zentralen Ort verarbeiten \u2013 eine Art \u201eProduktvorfertigung\u201c am Edge soll Latenz und Bandbreitenbedarf reduzieren.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Auf der Hauptb\u00fchne der Cisco Live stellte der Hersteller das Konzept nun prominent vor. Gegen\u00fcber dem November-Launch sind weitere Einschub-Optionen hinzugekommen, darunter Nvidia-GPUs und zus\u00e4tzliche Netzwerk-Module. F\u00fcr Au\u00dfenstellen, Filialen und Edge-Standorte entsteht so ein modulares System, das die Nutanix-Softwarelogik auf die Hardware \u00fcbertr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Projekt Edison: Energie verteilen, nicht nur Daten<\/p>\n<p>Einen Blick in die fernere Zukunft gew\u00e4hrt das Forschungsprojekt \u201eEdison\u201c, das Denise Lee, Vice President von Ciscos Engineering Sustainability Office, auf der Cisco Live erstmals \u00f6ffentlich vorstellte. Der Ausgangspunkt: Kommende KI-Beschleuniger werden so viel Energie verbrauchen und Abw\u00e4rme erzeugen, dass klassische Racks an ihre physikalischen Grenzen sto\u00dfen. Nvidias kommende Rubin-Generation etwa soll gegen\u00fcber Blackwell die etwa f\u00fcnffache Rechenleistung liefern \u2013 bei einem Stromverbrauch, der sich mindestens verdoppeln d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Laut Cisco reicht es k\u00fcnftig nicht mehr, nur Daten zu verteilen \u2013 auch die Energieversorgung muss dezentralisiert und so verlustarm wie m\u00f6glich werden. Das Konzept selbst ist nicht neu: Cisco experimentierte bereits vor zehn Jahren mit Smart-Building-Initiativen und Inline-Power. Damals fehlte allerdings der Leidensdruck. Mit den Leistungsaufnahmen heutiger und kommender KI-Hardware ist dieser Leidensdruck nun da.<\/p>\n<p>Projekt Edison exploriert Technologien, um bis zu 600 Watt Gleichstrom \u00fcber ein einzelnes Adernpaar sicher zu \u00fcbertragen. Technisch geht dies weit \u00fcber heutiges Power-over-Ethernet (PoE) hinaus, das bei maximal 100 Watt (IEEE 802.3bt Type 4) sein Maximum erreicht. Das Ziel: Energie flexibel dorthin routen, wo KI-Workloads gerade Lastspitzen erzeugen, und so thermische Hotspots in Rechenzentren entzerren. Erg\u00e4nzend dazu bietet Cisco zum neuen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Cisco-Neuer-102-4-Tbit-s-Switching-Chip-Silicon-One-G300-fuer-KI-Rechenzentren-11173218.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Silicon One G300<\/a> mit 102,4 Tbit\/s Durchsatz jetzt erstmals auch Switches in Liquid-Cooled-Varianten an. Der Hersteller will also die gesamte physische Infrastruktur auf die Anforderungen der KI-\u00c4ra ausrichten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fo@heise.de\" title=\"Moritz F\u00f6rster\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fo<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Cisco: Mit Nutanix zur VMware-Alternative close notice This article is also available in English. 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