{"id":77713,"date":"2026-04-09T13:29:38","date_gmt":"2026-04-09T13:29:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/77713\/"},"modified":"2026-04-09T13:29:38","modified_gmt":"2026-04-09T13:29:38","slug":"kunsthaus-zuerich-mehr-subventionen-und-gratis-eintritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/77713\/","title":{"rendered":"Kunsthaus Z\u00fcrich: Mehr Subventionen und Gratis-Eintritte"},"content":{"rendered":"<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das Stadtz\u00fcrcher Parlament hat dem Kunsthaus am Mittwoch mehr Geld gew\u00e4hrt. Ein Teil davon soll f\u00fcr bessere Arbeitsbedingungen genutzt werden. Und die Bev\u00f6lkerung soll h\u00e4ufiger gratis in die Ausstellungen gehen k\u00f6nnen. 7,3 Millionen Franken zus\u00e4tzliche Subventionen soll das Kunsthaus j\u00e4hrlich von der Stadt Z\u00fcrich erhalten. Derzeit sind es 18,5 Millionen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Dabei stellte das Parlament mehrere Antr\u00e4ge, etwa zu Gratis-Eintritten. Freien Eintritt gibt es im Kunsthaus bereits heute. Immer am Mittwoch ist der Zugang in die Sammlung f\u00fcr alle kostenlos. Sonderausstellungen, die jeweils besonders viel Publikum anziehen, kosten aber trotzdem.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/934d3660-9b37-4d50-aab6-a004e35274bd.jpg\" alt=\"Das Kunsthaus Z\u00fcrich soll zus\u00e4tzlich zum \u00abGratis-Mittwoch\u00bb k\u00fcnftig an vier Tagen pro Jahr kostenlos werden.\" loading=\"lazy\"\/>Das Kunsthaus Z\u00fcrich soll zus\u00e4tzlich zum \u00abGratis-Mittwoch\u00bb k\u00fcnftig an vier Tagen pro Jahr kostenlos werden.<\/p>\n<p>Bild: Keystone<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die meisten Parteien im Gemeinderat forderten nun eine weitere Gegenleistung f\u00fcr die gew\u00e4hrten Subventionen. Zus\u00e4tzlich zum \u00abGratis-Mittwoch\u00bb f\u00fcr alle soll das gesamte Kunsthaus k\u00fcnftig an vier Tagen pro Jahr kostenlos werden, inklusive Sonderausstellungen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Besucherinnen und Besucher im Kanton Z\u00fcrich wohnen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">\u00abDie Bev\u00f6lkerung soll auch etwas davon haben, wenn wir mehr bezahlen\u00bb, sagte Urs Riklin (Gr\u00fcne). F\u00fcr ihn klang das zu sehr nach dem \u00abPrinzip Giesskanne\u00bb. Yasmine Bourgeois (FDP) wies darauf hin, dass letztlich wieder der Steuerzahler f\u00fcr die Mindereinnahmen aufkommen m\u00fcsse. Der Antrag kam mit 63 zu 53 Stimmen durch.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Subventionen sind befristet<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Der Gemeinderat entschied auch, dass die zus\u00e4tzlichen Subventionen f\u00fcr die Kunstgesellschaft nur befristet sprudeln. Diese vier Millionen Franken sollen gem\u00e4ss Kommissionsmehrheit nur bis Ende 2033 ausgezahlt werden.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Danach soll der Gemeinderat entscheiden, ob die Gelder weiter fliessen oder nicht. Nicht befristet werden j\u00e4hrlich drei Millionen Franken f\u00fcr die Stiftung Z\u00fcrcher Kunsthaus ausbezahlt. Diese ist die Eigent\u00fcmerin der Geb\u00e4ude und f\u00fcr deren Unterhalt zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Zu wenig Personal eingeplant<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Einen Teil der neuen Subventionen will der Gemeinderat f\u00fcr verbesserte Arbeitsbedingungen einsetzen. Knapp 1,8 Millionen Franken sollen dem Personal zugutekommen. Das Kunsthaus habe zwar einen Gesamtarbeitsvertrag, doch seien die Bedingungen offenbar nicht gut genug, meinte Sophie Blaser (AL).<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die B\u00fcrgerlichen wiesen vergeblich darauf hin, dass das Kunsthaus selbst f\u00fcr die Einhaltung guter Arbeitsbedingungen verantwortlich sei. Der Antrag kam mit 63 zu 53 Stimmen durch.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Personalkosten waren der Hauptpunkt f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge. Der Chipperfield-Neubau, in dem etwa die B\u00fchrle-Sammlung gezeigt wird, verdoppelte die Ausstellungsfl\u00e4che. Der Personalbedarf wurde aber deutlich untersch\u00e4tzt. \u00abEs wurde gross gebaut, aber das Personal hat man nicht mitgenommen\u00bb, sagte Ann-Catherine Nabholz (GLP). Stadtpr\u00e4sidentin Corine Mauch (SP) sprach von 50 Stellen, die nicht besetzt werden konnten.<\/p>\n<p>Stimmvolk soll noch dieses Jahr entscheiden<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das Stimmvolk hat das letzte Wort zu diesen Beitr\u00e4gen. Der Abstimmungstermin ist noch f\u00fcr dieses Jahr vorgesehen. Die SVP verlangte bereits vor einem Jahr einen \u00abSubventions-Stopp\u00bb. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Steuerzahler den Misserfolg der Kunsthaus-F\u00fchrung berappen sollten, hiess es.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Auch GLP und SP forderten zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt, dass die Frage nach den Verantwortlichen gekl\u00e4rt werde. Sefan Urech (SVP) warf den anderen Parteien am Mittwoch vor, dass sie sich durch richtig gew\u00e4hlte Worte der \u00abgut bezahlten Kunsthaus-F\u00fchrung\u00bb leicht \u00fcberzeugen liessen. Ein Begleitpostulat der Gr\u00fcnen \u00fcberwies das Parlament ebenfalls. Dieses fordert Verbesserungen im Klimaschutz.<\/p>\n<p>Mehr Geld f\u00fcr Herkunftsforschung<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Anfang Februar hatte das Parlament mehr Geld f\u00fcr die Provenienzforschung f\u00fcr die umstrittene B\u00fchrle-Sammlung gew\u00e4hrt. Der Beitrag erh\u00f6hte sich mit dem Entscheid um drei Millionen Franken. 860&#8217;000 Franken hatte die Stadt bereits gesprochen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das Geld geht an die Kunstgesellschaft, die Tr\u00e4gerin des Kunsthauses. Die erweiterte Herkunftsabkl\u00e4rung soll gem\u00e4ss dem Subventionsvertrag mit der Stadt Z\u00fcrich sowie dem Dauerleihauftrag der B\u00fchrle-Stiftung erfolgen. Das Projekt ist auf f\u00fcnf Jahre angelegt. Die Kunstgesellschaft steuert weitere 2 Millionen Franken bei. (sda)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Stadtz\u00fcrcher Parlament hat dem Kunsthaus am Mittwoch mehr Geld gew\u00e4hrt. 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