{"id":83242,"date":"2026-04-15T06:44:07","date_gmt":"2026-04-15T06:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/83242\/"},"modified":"2026-04-15T06:44:07","modified_gmt":"2026-04-15T06:44:07","slug":"demenz-vorsorge-bei-genetischem-risiko-einer-erkrankung-das-koennen-sie-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/83242\/","title":{"rendered":"Demenz-Vorsorge bei genetischem Risiko einer Erkrankung: Das k\u00f6nnen Sie tun"},"content":{"rendered":"<p>Tipps f\u00fcr die Vorsorge <\/p>\n<p>Genetisches Risiko f\u00fcr Demenz: Was k\u00f6nnen Betroffene tun?<\/p>\n<p>15.04.2026 &#8211; 07:51 UhrLesedauer: 4 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/04\/ISqop4vNa-qQ\/0x209:4000x2250\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/in-manchen-familien-tritt-demenz-haeufiger-auf-doch-gene-allein-entscheiden-meist-nicht-ob-jemand-erkranken-wird.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/in-manchen-familien-tritt-demenz-haeufiger-auf-doch-gene-allein-entscheiden-meist-nicht-ob-jemand-er.jpeg\" alt=\"Junge steht neben seinem Vater und seinem Gro\u00dfvater\" title=\"Junge steht neben seinem Vater und seinem Gro\u00dfvater\" width=\"4000\" height=\"2250\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>In manchen Familien tritt Demenz h\u00e4ufiger auf. Doch Gene allein entscheiden meist nicht, ob jemand erkranken wird. (Quelle: fizkes\/Thinkstock by Getty-Images-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Demenz ist zum Teil erblich bedingt. Aber wie gro\u00df ist der Einfluss der Gene? Und was bedeutet das f\u00fcr Verwandte von Erkrankten? <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Menschen mit demenzkranken Vorfahren blicken dem Alter oft mit Sorge entgegen \u2013 nicht zu Unrecht: Das Risiko f\u00fcr die Erkrankung h\u00e4ngt auch von der erblichen Veranlagung ab. Gene sind aber \u00e4u\u00dferst selten die direkte Ursache der Erkrankung.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die verbreitetste Form, die Alzheimer-Demenz, entsteht in den meisten F\u00e4llen durch ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, Alter und Lebensstil. In der Fachliteratur wird die Erblichkeit auf 60 bis 80 Prozent beziffert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Dabei gibt es im Wesentlichen drei Arten genetischer Einfl\u00fcsse:<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Das hei\u00dft: Wenn sich eine Alzheimer-Demenz entwickelt, wirkt in den meisten F\u00e4llen eine Vielzahl an Einfl\u00fcssen zusammen \u2013 sowohl genetische als auch Umwelt- und Lebensstilfaktoren. Nur bei den seltenen famili\u00e4ren Formen wird Alzheimer tats\u00e4chlich durch eine einzelne Genmutation ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Tests auf Alzheimer-Risikogene sind in der Regel nicht sinnvoll, denn ihre Aussagekraft ist begrenzt. Liegen Risikogene vor, hei\u00dft das nicht unbedingt, dass die Krankheit auf jeden Fall ausbrechen wird. Wenn keine Risikogene gefunden werden, garantiert das wiederum nicht, dass die getestete Person vor der Erkrankung verschont bleiben wird. Wie erw\u00e4hnt, erh\u00f6hen die meisten bekannten Risikogene lediglich die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, entscheiden aber nicht dar\u00fcber, ob sie tats\u00e4chlich entsteht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Leitlinien empfehlen eine genetische Untersuchung nur dann, wenn der Verdacht auf eine famili\u00e4re Alzheimer-Form besteht. Ein solcher Verdacht besteht in erster Linie, wenn ungew\u00f6hnlich fr\u00fch Anzeichen auftreten \u2013 also vor dem 65. Lebensjahr \u2013 oder wenn nahe Angeh\u00f6rige bereits erkrankt sind.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Ob solch eine Untersuchung individuell sinnvoll ist oder nicht, gilt es jedoch sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. Einerseits kann es von Vorteil sein, Gewissheit zu haben, etwa dann, wenn es darum geht, Entscheidungen \u00fcber Zukunft und Familienplanung zu treffen. Andererseits kann das Ergebnis erhebliche psychische Belastungen mit sich bringen. Daher sollten Betroffene sich vor der Testung ausf\u00fchrlich beraten lassen. In vielen St\u00e4dten bieten genetische Beratungsstellen oder spezialisierte Ambulanzen entsprechende Untersuchungen an. Eine \u00dcbersicht dazu finden Sie auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Humangenetik e. V. (GfH).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tipps f\u00fcr die Vorsorge Genetisches Risiko f\u00fcr Demenz: Was k\u00f6nnen Betroffene tun? 15.04.2026 &#8211; 07:51 UhrLesedauer: 4 Min.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83243,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[14489,3068,15013,14491,23264,12522,46,789,23261,10654,67,66,45,44,23263,23262,2704],"class_list":{"0":"post-83242","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-14489","9":"tag-3068","10":"tag-15013","11":"tag-14491","12":"tag-alterskrankheit","13":"tag-alzheimerkrankheit","14":"tag-ch","15":"tag-demenz","16":"tag-erbkrankheit","17":"tag-genetik","18":"tag-gesundheit","19":"tag-health","20":"tag-schweiz","21":"tag-switzerland","22":"tag-vererbbarkeit","23":"tag-vererbung","24":"tag-vorsorge"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116407366328230807","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83242\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}