{"id":84554,"date":"2026-04-16T01:49:10","date_gmt":"2026-04-16T01:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/84554\/"},"modified":"2026-04-16T01:49:10","modified_gmt":"2026-04-16T01:49:10","slug":"srf-berichtet-ueber-die-abwahl-orbans-und-traeumt-vom-ende-des-rechten-vormarsches-in-europa-als-experten-dienen-eine-linke-aktivistin-und-die-eltern-der-moderatorin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/84554\/","title":{"rendered":"SRF berichtet \u00fcber die Abwahl Orb\u00e1ns \u2013 und tr\u00e4umt vom Ende des rechten Vormarsches in Europa. Als Experten dienen eine linke Aktivistin und die Eltern der Moderatorin"},"content":{"rendered":"<p>Der Beitrag beginnt mit den Ger\u00e4uschen eines Autokonvois mit viel Gehupe. Es herrsche \u00abPartystimmung\u00bb in Budapest, informiert uns Isabelle Maissen, Moderatorin von \u00abNews Plus\u00bb bei Radio SRF, und auch ihre eigene Stimme klingt nach Festlaune.<\/p>\n<p>In der Sendung wird \u00fcber den Ausgang der Wahlen in Ungarn berichtet. Noch bevor sie ihre Gespr\u00e4chsg\u00e4ste befragt, gibt Maissen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass bei der Niederlage von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n vielleicht \u00abTrump und andere mitgemeint\u00bb sein k\u00f6nnten und nun \u00abdie ganze Rechtsaussenpolitik abgestraft\u00bb werde.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/707471975_highres-scaled-6-1024x683.jpg\" alt=\"Denes Erdos\/AP Photo\/Keystone\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Viktor Orban an einer Wahlkampfkundgebung in Budapest<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        Denes Erdos\/AP Photo\/Keystone<\/p>\n<p>Genau so sei es, sagt wenig sp\u00e4ter der erste Gespr\u00e4chsgast, eine Dame aus \u00d6sterreich namens Natascha Strobl. Wenn Orb\u00e1n verliere, sei das auch eine Niederlage f\u00fcr Alice Weidel, Giorgia Meloni und Marine Le Pen. Auch wenn s\u00e4mtliche Umfragen in den bewussten L\u00e4ndern exakt das Gegenteil sagen.<\/p>\n<p>Da ist wohl der Wunsch der Vater der Gedanken. Strobl ist ehemaliges Mitglied der SP\u00d6 und Mitbegr\u00fcnderin der Initiative \u00abOffensive gegen Rechts\u00bb. Radio SRF verkauft also eine politische Aktivistin als unabh\u00e4ngige Expertin.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Aber verglichen mit den n\u00e4chsten \u00abFachleuten\u00bb wirkt Natascha Strobl wirklich schon fast unbefangen. Denn danach telefoniert Isabelle Maissen mit Gy\u00f6rgyi und Ferenc Domokos-Hauk, einem Ehepaar aus der Schweiz mit Wurzeln in Ungarn. Nebenbei sind sie \u00fcbrigens die Eltern von Maissen.<\/p>\n<p>Vielleicht sind das die ersten Auswirkungen der SRG-Sparmassnahmen, dass eine Moderatorin ihre eigenen Eltern als Interviewpartner nehmen muss?<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Der Ton ist gesetzt, es geht so weiter. Maissen fabuliert in der Sendung, dass Rechte in ganz Europa Orb\u00e1n nacheiferten und die Justiz und das Wahlsystem umbauen wollten \u2013 und nebenbei die Korruption einf\u00fchren w\u00fcrden. Sie spricht von einem \u00abSystem Orb\u00e1n\u00bb. Etwas sp\u00e4ter l\u00e4sst sie ihre Mutter von \u00c4ngsten \u00fcber m\u00f6gliche Wahlmanipulationen berichten. Wenn es die gegeben hat, fragt man sich, warum Orb\u00e1n dann verloren hat.<\/p>\n<p>Der Wahlausgang in Ungarn wird von einer Aktivistin gegen rechts und den Eltern der Radiomoderatorin kommentiert. Als H\u00f6rer steht man vor der Entscheidung: lachen oder weinen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Beitrag beginnt mit den Ger\u00e4uschen eines Autokonvois mit viel Gehupe. Es herrsche \u00abPartystimmung\u00bb in Budapest, informiert uns&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":84555,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[46,1845,647,42,3521,175,40,45,2162,44,2801,1205],"class_list":{"0":"post-84554","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-schweiz","8":"tag-ch","9":"tag-familie","10":"tag-medien","11":"tag-nachrichten","12":"tag-orban","13":"tag-politik","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-schweiz","16":"tag-srf","17":"tag-switzerland","18":"tag-ungarn","19":"tag-wahlen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116411868839606516","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84554\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}