{"id":8651,"date":"2026-02-17T13:27:12","date_gmt":"2026-02-17T13:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/8651\/"},"modified":"2026-02-17T13:27:12","modified_gmt":"2026-02-17T13:27:12","slug":"rcs-in-nachrichten-app-apple-beginnt-mit-tests-fuer-verschluesselung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/8651\/","title":{"rendered":"RCS in Nachrichten-App: Apple beginnt mit Tests f\u00fcr Verschl\u00fcsselung"},"content":{"rendered":"<p>Die Kommunikation zwischen iPhone- und Android-Benutzern ist schon seit dem vorvergangenen Jahr besser geworden: Mit iOS 18 hatte Apple endlich Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Rich Communication Services (RCS) in seine Nachrichten-App eingebaut. Seither ist das Chatten \u00fcber Plattformen hinweg leichter geworden und die altert\u00fcmliche SMS durch moderne Features abgel\u00f6st worden. Doch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RCS-Warten-auf-Universal-Profile-3-0-in-iOS-26-10481840.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">komplett ist das RCS-Angebot unter iOS nach wie vor nicht<\/a>: So fehlt es insbesondere an einer Unterst\u00fctzung von Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung (E2EE). Praktisch bedeutet das, dass Mobilfunkanbieter technisch Einblick in die Gespr\u00e4che nehmen k\u00f6nnten, wie das auch bei SMS der Fall ist. K\u00fcnftig soll sich das endlich \u00e4ndern: Mit iOS 26.4, dessen erste Entwicklerbeta seit dieser Woche zur Verf\u00fcgung steht, wird E2EE f\u00fcr RCS von Apple endlich umgesetzt. Das hat allerdings noch den ein oder anderen Pferdefu\u00df.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Es kommt auf den Carrier an<\/p>\n<p>Wie Apple in seinen <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/documentation\/ios-ipados-release-notes\/ios-ipados-26_4-release-notes\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Release Notes zu dem neuen Betriebssystem<\/a> mitteilt, darf die Funktion zun\u00e4chst nur getestet werden. Ob die tats\u00e4chliche Auslieferung mit iOS 26.4 (und iPadOS 26.4, macOS 26.4 und watchOS 26.4) erfolgt, ist unklar \u2013 Apple schreibt dazu allerdings, dass das \u201ein einem sp\u00e4teren Softwareupdate\u201d vorgesehen sei. E2EE sei grunds\u00e4tzlich nur als Beta zu verstehen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass Apple die Verschl\u00fcsselung mit Hilfe der Carrier implementiert: Die Funktion sei weder auf allen Ger\u00e4ten noch bei allen Mobilfunkern verf\u00fcgbar, warnt das Unternehmen. Das erinnert an die grunds\u00e4tzliche RCS-Funktionalit\u00e4t, die etwa beim deutschen Anbieter <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RCS-1-1-gibt-Messaging-Protokoll-auf-iPhone-frei-11123143.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1&amp;1 mit gro\u00dfer Versp\u00e4tung eingef\u00fchrt<\/a> worden war, da er entsprechende interne Anpassungen vornehmen musste.<\/p>\n<p>Eingeschr\u00e4nkte Tests ohne Android-User<\/p>\n<p>Googles Schritt, einfach <a href=\"https:\/\/support.google.com\/messages\/answer\/10262381?hl=en\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">eigene Server zu verwenden<\/a> und E2EE damit selbst zu implementieren, geht Apple im Gegensatz zum eigenen iMessage-Dienst offensichtlich nicht. So l\u00e4sst sich auch noch nicht sagen, ob es dazu wom\u00f6glich Kompatibilit\u00e4tsprobleme gibt \u2013 in der Beta ist E2EE auch nur f\u00fcr den Nachrichtenverkehr zwischen Apple-Ger\u00e4ten untereinander freigegeben. \u201eTests mit anderen Plattformen sind noch nicht m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist E2EE Teil von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RCS-auf-dem-iPhone-Erst-mit-iOS-19-nuetzliche-neue-Features-10317236.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">RCS Universal Profile 3<\/a>, kennt aber auch dort unterschiedliche Implementierungswege. Ist die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung f\u00fcr RCS aktiv, werden Kommunikationsstr\u00e4nge in der Nachrichten-App entsprechend gekennzeichnet. Universal Profile 3 bietet auch noch weitere Verbesserungen, darunter verschl\u00fcsselte Gruppenchats, Absicherung von 2FA-Codes und jene von Metadaten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kommunikation zwischen iPhone- und Android-Benutzern ist schon seit dem vorvergangenen Jahr besser geworden: Mit iOS 18 hatte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8652,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[277,2853,46,3835,3838,598,3839,622,2415,3836,3837,45,60,59,44,64,61,63,62],"class_list":{"0":"post-8651","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-apple","9":"tag-beta","10":"tag-ch","11":"tag-google-messages","12":"tag-imessage","13":"tag-ios","14":"tag-ios-26-4","15":"tag-it","16":"tag-mobiles","17":"tag-nachrichten-app","18":"tag-rcs","19":"tag-schweiz","20":"tag-science","21":"tag-science-technology","22":"tag-switzerland","23":"tag-technik","24":"tag-technology","25":"tag-wissenschaft","26":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8651","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8651"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8651\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8651"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8651"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}