{"id":89753,"date":"2026-04-19T20:30:39","date_gmt":"2026-04-19T20:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/89753\/"},"modified":"2026-04-19T20:30:39","modified_gmt":"2026-04-19T20:30:39","slug":"fuer-den-fc-basel-gibt-es-in-thun-nichts-zu-holen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/89753\/","title":{"rendered":"F\u00fcr den FC Basel gibt es in Thun nichts zu holen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/79c1514e-01a6-45d3-a304-4b27e9c23a4b.jpg\" alt=\"In Thun sind die Basler oft mit dem Schiedsrichter im Gespr\u00e4ch.\" loading=\"lazy\"\/>In Thun sind die Basler oft mit dem Schiedsrichter im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Bild: Freshfocus<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Als Stephan Lichtsteiner an der Pressekonferenz nach dem Spiel die Frage beantworten soll, weshalb der FC Basel kein Mittel gegen die bekannten langen B\u00e4lle der Berner Oberl\u00e4nder gefunden hatte, meldete sich zun\u00e4chst der Thuner Trainer Mauro Lustrinelli zu Wort: \u00abDas nervt mich, wenn unser Spiel immer nur mit langen B\u00e4llen beschrieben wird. Das lese ich viel zu oft. Das sind B\u00e4lle hinter die Abwehr, heute sogar flache B\u00e4lle\u00bb, so Lustrinelli.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Und genau diese B\u00e4lle hinter die Abwehr machten auch an diesem Fr\u00fchlingsabend in der ausverkauften Stockhornarena den Unterschied. Nach einer knappen halben Stunde schaltete Kastriot Imeri mit einem einzigen Pass in die Tiefe die gesamte Basler Hintermannschaft aus, bevor Christopher Ibayi auf Vorarbeit von Elmin Rastoder den Ball ins Tor spitzelte. \u00abDas m\u00fcssen wir einfach besser verteidigen\u00bb, so Lichtsteiner.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/a9f22ae2-9862-4ed4-b3dd-5dbcbafd95ea.jpg\" alt=\"Auch die Basler Fans hatten ihren Anteil an der pr\u00e4chtigen Stimmung in Thun.\" loading=\"lazy\"\/>Auch die Basler Fans hatten ihren Anteil an der pr\u00e4chtigen Stimmung in Thun.<\/p>\n<p>Bild: Freshfocus<\/p>\n<p>Die Basler F\u00fchrungsetage auf der Trib\u00fcne<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Nach seiner Gelbsperre, die sich der Basler Coach im Rekordtempo eingefangen hatte, verfolgte Lichtsteiner das Spiel zusammen mit David Degen, Ruedi Zbinden und Daniel Stucki auf der Trib\u00fcne. Letzterer durfte im Gegensatz zu Lichtsteiner bei der Pausenansprache dabei sein. Der Sportchef richtete sich dabei aber weder an die Mannschaft noch fungierte er als Sprachrohr Lichtsteiners, wie die Spieler nach der Partie beteuerten.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Vertreten wurde Lichtsteiner von seinem Assistenten Matthias Kohler. \u00abDie Matchvorbereitung war wie immer.\u00a0Es war nichts anderes als sonst, ausser dass mit Matthias ein anderer Mensch an der Seitenlinie stand\u00bb, sagte Dominik Schmid. Auch sonst gaben die Basler den \u00e4usseren Umst\u00e4nden in ihren Erkl\u00e4rungen f\u00fcr die Niederlage wenig Gewicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/fdd1d32a-eff1-42f3-a67c-6804cb93794b.jpg\" alt=\"F\u00fcr Stephan Lichtsteiner stand in Thun Matthias Kohler an der Seitenlinie.\" loading=\"lazy\"\/>F\u00fcr Stephan Lichtsteiner stand in Thun Matthias Kohler an der Seitenlinie.<\/p>\n<p>Bild: Freshfocus<\/p>\n<p>Erschreckend viele Ballverluste<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Eine Woche nach dem Brand im Kabinentrakt des Joggeli waren es weniger die nicht vollst\u00e4ndig eingelaufenen Schuhe der Basler, sondern vielmehr die Genauigkeit auf dem Platz, die den Unterschied machten. \u00abWir hatten zu einfache Ballverluste in den letzten 30 Metern\u00bb, sagte Schmid und Flavius Daniliuc f\u00fcgte an: \u00abJeder Ballverlust war gef\u00e4hrlich, das ist ihr Spiel. Sie freuten sich fast schon auf jeden Ballverlust von uns.\u00bb<\/p>\n<p>Das TelegrammFC Thun &#8211; FC Basel<\/p>\n<p class=\"!leading-l max-w-article font-primary text-m mx-auto mb-4 w-full font-normal text-neutral-800\">Stockhorn Arena. \u2013 10\u2019014 Zuschauende (ausverkauft). \u2013 SR: Mirel Turkes. Tore: 28. Ibayi 1:0 (Rastoder). 54. Heule 2:0 (Imeri). 56. Duranville 2:1 (Ajeti). 64. Rastoder 3:1 (Heule).<\/p>\n<p>Thun: Steffen; Fehr, Montollo, Bamert, Heule (91. B\u00fcrki); Meichtry (63. Rupp), Bertone, Roth (74. Matoshi), Imeri (63. Kait); Ibayi (74. Labeau), Rastoder.<\/p>\n<p>Basel: Hitz; Vouilloz (59. R\u00fcegg), Omeragic, Daniliuc, Schmid; Leroy (69. Koindredi), Metinho (90. Broschinski); Traor\u00e9, Shaqiri, Salah (46. Duranville); Ajeti (69. Koloto).<\/p>\n<p>Bemerkungen: Thun ohne Balaruban und Ziswiler (beide verletzt). Basel ohne Kaio Eduardo, Tsunemoto (beide verletzt), Akahomen, Pfeiffer, Kacuri (kein Aufgebot). \u2013 Verwarnungen: 14. Montolio (Foul). 27. Salah (Unsportlichkeit, fehlt gegen Sion gesperrt). 58. Leroy (Reklamieren, fehlt gegen Sion gesperrt). 80. Shaqiri (Reklamieren). 93. B\u00fcrki (Foul).  39. Pfostenschuss Imeri.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Tats\u00e4chlich war die Statistik der Basler Ballverluste in Thun erschreckend. Bei Xherdan Shaqiri standen nach 90 Minuten 19 Ballverluste zu Buche, bei Metinho zw\u00f6lf und Ibrahim Salah musste nach ebenso vielen und teilweise unerkl\u00e4rlichen Fehlp\u00e4ssen bereits zur Pause raus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/b1d94485-da97-4be7-b9d3-c580b0f8bf52.jpg\" alt=\"Ibrahim Salah (links) konnte gegn den starken Michael Heule wenig ausrichten.\" loading=\"lazy\"\/>Ibrahim Salah (links) konnte gegn den starken Michael Heule wenig ausrichten.<\/p>\n<p>Bild: Freshfocus<\/p>\n<p>Ein meisterlicher Heule sorgt f\u00fcr die Entscheidung<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Bei aller Kritik am Basler Spiel darf an diesem Abend aber auch die Leistung des Heimteams nicht vergessen gehen. Beim 2:0 durch Michael Heule in der 53. Minute standen die Basler nach einem schnell ausgef\u00fchrten Freistoss noch kollektiv im Schilf. Wie Heule dann aber elf Minuten sp\u00e4ter nach einem Lauf \u00fcber den Fl\u00fcgel \u2013 welcher auch Gareth Bale stolz machen w\u00fcrde \u2013 Rastoder bediente, war schlicht meisterlich. \u00abEs gibt einen Grund, warum sie Meister werden. Das ist ihr Spiel, wir hatten keine Antwort darauf\u00bb, analysierte Daniliuc trocken.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Dass der eingewechselte Julien Duranville nach einem starken Dribbling mit seinem zweiten Treffer f\u00fcr Rotblau zwischenzeitlich auf 1:2 verk\u00fcrzte (56.) verkam deshalb nur noch zur Randnotiz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1bceaa60-becb-4cc9-be35-f41a957e95d2.jpg\" alt=\"Julien Duranville trifft zum 1:2.\" loading=\"lazy\"\/>Julien Duranville trifft zum 1:2.<\/p>\n<p>Bild: Freshfocus<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">\u00abAnsatzweise habe ich gute Sachen gesehen. Es ist aber noch zu wenig, um \u00fcber 90 Minuten dominanten Fussball spielen und den Gegner in Schwierigkeiten bringen zu k\u00f6nnen\u00bb, fasste Lichtsteiner zusammen und f\u00fcgte den Satz an, der zuletzt \u00f6fter gefallen war: \u00abMan sieht, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Viel Zeit bleibt den Baslern nicht, um auf diesem Weg den n\u00e4chsten Schritt zu machen. Am kommenden Sonntag ist im Heimspiel gegen den FC Sion (14 Uhr) ein Sieg Pflicht, um das Minimalziel Europacup nicht aus den Augen zu verlieren. Derweil k\u00f6nnte beim FC Thun bei einem Sieg im Heimspiel gegen Lugano bereits nach dem ersten Spiel der Meisterrunde die grosse Meisterparty steigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Thun sind die Basler oft mit dem Schiedsrichter im Gespr\u00e4ch. 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