{"id":91424,"date":"2026-04-21T02:25:12","date_gmt":"2026-04-21T02:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/91424\/"},"modified":"2026-04-21T02:25:12","modified_gmt":"2026-04-21T02:25:12","slug":"patrick-fischer-koks-und-eigenheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/91424\/","title":{"rendered":"Patrick Fischer, Koks und Eigenheim"},"content":{"rendered":"<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Anne L\u00e9vy, Direktorin des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit (BAG), kritisiert den ehemaligen Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer. \u00abWarum Herr Fischer so gehandelt hat, muss er selbst erkl\u00e4ren. In jedem Fall sind Regeln einzuhalten. Er h\u00e4tte ja auch ohne Impfung an den Olympischen Spielen in China teilnehmen k\u00f6nnen \u2013 das w\u00e4re mit Quarant\u00e4ne gegangen. Andere Sportler haben das gemacht.\u00bb Impfungen seien wichtig, um schwere Verl\u00e4ufe und Leid zu verhindern, sagt L\u00e9vy im\u00a0<a class=\"underline decoration-brand-050 [&amp;_.external-link]:inline overflow-hidden decoration-[0.075em] underline-offset-[0.35em] hover:decoration-brand-050-10 hover:text-brand-050  [&amp;_i]:hover:text-brand-050\" href=\"https:\/\/www.blick.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00abSonntagsBlick-Interview\u00bb <\/a>.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Zugleich verteidigt sie, dass die Schweiz teure und viele Impfdosen bestellt hat. \u00abEs gab zu Beginn der Pandemie einen harten Wettbewerb um die Verf\u00fcgbarkeit. Es war nicht klar, welche Firma die besten Impfstoffe hat. Stellen Sie sich vor, wir h\u00e4tten auf den falschen gesetzt oder zu wenig bestellt!\u00bb Insgesamt habe die Schweiz 61 Millionen Dosen gekauft. 17 Millionen wurden in der Schweiz verimpft, 8 Millionen an andere L\u00e4nder gespendet. Der Rest wurde teils vernichtet, teils auch nicht bezogen, aber bezahlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/200cce42-3c1a-41f0-b090-063cd273f05f.jpg\" alt=\"Das Gest\u00e4ndnis von Patrick Fischer sorgt weiter f\u00fcr Diskussionen. \" loading=\"lazy\"\/>Das Gest\u00e4ndnis von Patrick Fischer sorgt weiter f\u00fcr Diskussionen. <\/p>\n<p>Bild: Keystone<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das heisst: Mehr als 70 Prozent der gekauften Impfdosen wurden in der Schweiz gar nicht genutzt. L\u00e9vy verteidigt dies: \u00abDie Schweiz hat eine auf Sicherheit ausgerichtete Strategie verfolgt. Sowohl in Bezug auf Impfstoffe als auch auf deren Mengen. Diese waren so ausgelegt, dass jederzeit die ganze Bev\u00f6lkerung mehrmals geimpft werden konnte. Dieses Vorgehen hat sich bew\u00e4hrt.\u00bb Zudem betont L\u00e9vy: \u00abLieber zu viel bestellen als zu wenig. Dank der Impfungen konnten schwere Krankheitsverl\u00e4ufe, Hospitalisierungen und Todesf\u00e4lle reduziert werden. Auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen haben wir gelindert. Die Schweiz konnte strenge Massnahmen rascher aufheben als andere L\u00e4nder.\u00bb<\/p>\n<p>Wieso sich der Traum vom eigenen Haus f\u00fcr viele nie erf\u00fcllt<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">F\u00fcr viele junge Schweizerinnen und Schweizer ist es ein Lebensziel, einmal ein eigenes Haus zu haben. Es bleibt f\u00fcr die meisten nicht nur aktuell wegen der hohen Immobilienpreise unerf\u00fcllt \u2013 es wird es auch bleiben. Dies zeigen die Beitr\u00e4ge von Politikerinnen und Experten, die die <a class=\"underline decoration-brand-050 [&amp;_.external-link]:inline overflow-hidden decoration-[0.075em] underline-offset-[0.35em] hover:decoration-brand-050-10 hover:text-brand-050  [&amp;_i]:hover:text-brand-050\" href=\"https:\/\/epaper.sonntagszeitung.ch\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00abSonntagsZeitung\u00bb <\/a> zur Zukunft des Einfamilienhauses gefragt hat. So unterschiedliche Gr\u00fcnde sie f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen ausmachen, so einig sind sich alle in der Prognose: 2040 wird das Ein\u00adfamilienhaus nur noch einer Elite vorbehalten sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/354197fe-bdda-4066-bebb-11a6efbb7867.jpg\" alt=\"Einfamilienh\u00e4user an einem Rapsfeld.\" loading=\"lazy\"\/>Einfamilienh\u00e4user an einem Rapsfeld.<\/p>\n<p>Bild: Keystone<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Sogar Markus Meier, der Direktor des Hauseigent\u00fcmerverbands, geht davon aus, dass die Zahl der Einfamilienh\u00e4user bis 2040 stagniert oder sinkt. Grund seien die Baulandpreise, die in den n\u00e4chsten Jahren noch weiter anziehen w\u00fcrden. Laut SP-Nationalr\u00e4tin Jacqueline Badran k\u00e4mpft immer mehr Kapital um den immer knapper werdenden bebaubaren Boden, der sich nicht vermehren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident von Trachtengruppe vergreift sich an M\u00e4dchen \u2013 und tanzt weiter mit Kindern<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Ab Dienstag steht in Biel BE ein 63-J\u00e4hriger vor Gericht, weil er sich mutmasslich wiederholt an einem vierj\u00e4hrigen M\u00e4dchen vergriffen hat. Statt Gef\u00e4ngnis wurden Ersatzmassnahmen angeordnet: Dem Beschuldigten wurden T\u00e4tigkeiten verboten, bei denen er regelm\u00e4ssigen Kontakt zu Minderj\u00e4hrigen hat. <a class=\"underline decoration-brand-050 [&amp;_.external-link]:inline overflow-hidden decoration-[0.075em] underline-offset-[0.35em] hover:decoration-brand-050-10 hover:text-brand-050  [&amp;_i]:hover:text-brand-050\" href=\"https:\/\/www.blick.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00abSonntagsBlick-Recherchen\u00bb <\/a> zeigen jedoch: Der 63-J\u00e4hrige blieb nach den mutmasslichen \u00dcbergriffen Pr\u00e4sident eines Trachtenvereins im Kanton Freiburg, dem auch eine Tanzgruppe von Kindern und Jugendlichen angegliedert ist. Noch vor wenigen Monaten stand er an einem Unterhaltungsabend gemeinsam mit Minderj\u00e4hrigen auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Kommt hinzu: Der Mann ist bereits einschl\u00e4gig vorbestraft. Trotzdem leitete er bis zu seinen mutmasslichen erneuten \u00dcbergriffen 2023 die Kindergruppe des Trachtenvereins. Nach einer Anfrage von \u00abSonntagsBlick\u00bb l\u00f6schte der Verein einen Eintrag auf der Website. Pl\u00f6tzlich war nur noch eine Frau als Co-Pr\u00e4sidentin der Trachtengruppe aufgef\u00fchrt. Der 63-J\u00e4hrige beteuert: \u00abIch habe mich zu jeder Zeit strikt an die Ersatzmassnahmen gehalten.\u00bb Brisant auch: In einem internen Schreiben vom 7. August 2025 kritisierte das Bieler Regionalgericht, dass die Ersatzmassnahmen nicht ausreichend kontrollierbar seien. Die Zust\u00e4ndigen schrieben an das Zwangsmassnahmengericht: \u00abDas T\u00e4tigkeitsverbot ist so schwammig formuliert, dass eine Kontrolle durch das Gericht g\u00e4nzlich unm\u00f6glich ist.\u00bb<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlicher Trend: Koks ist das neue Bier auf Baustellen <\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Aus Sicherheitsgr\u00fcnden wird auf Baustellen kaum mehr Alkohol getrunken. Daf\u00fcr nimmt nun der Konsum von harten Drogen wie Kokain und von Amphetaminen zu, wie die <a class=\"underline decoration-brand-050 [&amp;_.external-link]:inline overflow-hidden decoration-[0.075em] underline-offset-[0.35em] hover:decoration-brand-050-10 hover:text-brand-050  [&amp;_i]:hover:text-brand-050\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/amphetamin-und-kokain-suchtgefahr-im-baugewerbe-ld.1934055\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00abNZZ am Sonntag\u00bb <\/a> schreibt. Erst k\u00fcrzlich wurden beim R\u00fcckbau des stillgelegten Kernkraftwerks M\u00fchleberg Kokainspuren auf einer Toilette entdeckt, zwei Mitarbeiter wurden entlassen. \u00abDer Konsum auf Grossbaustellen ist ein offenes Geheimnis\u00bb, sagt eine Personalvermittlerin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/cc78b78e-e31d-4522-a940-8a07e51b532b.jpg\" alt=\"Der Druck auf den Baustellen ist massiv. \" loading=\"lazy\"\/>Der Druck auf den Baustellen ist massiv. <\/p>\n<p>Symbolbild: Keystone<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Best\u00e4tigt wird der Trend auch vonseiten der Gewerkschaft Unia. Als Grund nennt deren Leiter Sektor Bau Chris Kelley die Belastung der Bauarbeiter. \u00abAlle Betroffenen sagen uns das Gleiche: Die Drogen werden wegen des steigenden Drucks genommen\u00bb, sagt er in der \u00abNZZ am Sonntag\u00bb. Mit ein Grund f\u00fcr den zunehmenden Konsum ist aber auch die hohe Verf\u00fcgbarkeit sowie der tiefe Preis der Drogen. Der Baumeisterverband sieht vor allem gesellschaftliche Tendenzen als Grund f\u00fcr die Zunahme. \u00abWas in der Gesellschaft geschieht, spiegelt sich leider auch in der Arbeitswelt\u00bb, sagt die Sprecherin des Verbandes. (has)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anne L\u00e9vy, Direktorin des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit (BAG), kritisiert den ehemaligen Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer. \u00abWarum Herr Fischer so&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":91425,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[25040,25041,46,178,41,2402,2437,4365,25042,42,43,1087,23222,18035,40,45,44,38,36,37,39],"class_list":{"0":"post-91424","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-anne-levy","9":"tag-bundesamt-fuer-gesundheit","10":"tag-ch","11":"tag-gesellschaft","12":"tag-headlines","13":"tag-impfung","14":"tag-justiz-und-kriminalitaet","15":"tag-kokain","16":"tag-muehleberg","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-olympische-spiele","20":"tag-patrick-fischer","21":"tag-quarantaene","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schweiz","24":"tag-switzerland","25":"tag-top-news","26":"tag-top-meldungen","27":"tag-topmeldungen","28":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116440322123735091","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91424"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91424\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/91425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=91424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}