{"id":91611,"date":"2026-04-21T06:38:09","date_gmt":"2026-04-21T06:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/91611\/"},"modified":"2026-04-21T06:38:09","modified_gmt":"2026-04-21T06:38:09","slug":"ex-fdp-staenderat-ruedi-noser-rechnet-mit-dem-eu-kurs-des-bundesrates-ab-und-trifft-damit-vor-allem-seine-partei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/91611\/","title":{"rendered":"Ex-FDP St\u00e4nderat Ruedi Noser rechnet mit dem EU-Kurs des Bundesrates ab \u2013 und trifft damit vor allem seine Partei"},"content":{"rendered":"<p>Ruedi Noser, ehemaliger Z\u00fcrcher FDP-St\u00e4nderat und Unternehmer, setzt im <a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/politik\/alt-staenderat-ruedi-noser-rechnet-ab-wir-leben-nicht-mehr-in-einer-direkten-demokratie-id21880857.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sonntagsblick<\/a> zum Rundumschlag an.<\/p>\n<p>Dabei spricht der Freisinnige wichtige Punkte an.<\/p>\n<p>Zu den EU-Vertr\u00e4gen sagt er: \u00abIch bin kein Gegner dieser Vertr\u00e4ge. Aber auch kein absoluter Bef\u00fcrworter. Sie bieten Vor- und Nachteile. Wenn wir jedoch die Vorteile nicht nutzen, aber die Nachteile auf uns nehmen, wie es der Bundesrat zurzeit tut, sollten wir es besser bleiben lassen.\u00bb<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/548360644_highres-1024x683.jpg\" alt=\"\u00a9 KEYSTONE \/ ANTHONY ANEX\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Ruedi Noser im Staenderat in Bern<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        \u00a9 KEYSTONE \/ ANTHONY ANEX<\/p>\n<p>Zur B\u00fcrokratie: \u00abMan will das Regulierungsniveau m\u00f6glichst \u00fcberall der EU angleichen und dann noch einen Swiss Finish draufpacken. Das ist die einzige Stossrichtung, die man von der Verwaltung zurzeit wahrnimmt. Mit der Konsequenz, dass wir dann Zust\u00e4nde wie in Deutschland haben werden.\u00bb<\/p>\n<p>Und zur Einf\u00fchrung der OECD-Steuer: \u00abDer Bundesrat geht ohne Not \u00fcber das EU-Regulierungsniveau hinaus \u2013 zum Schaden der Wirtschaft. Das war schon bei der OECD-Mindeststeuer so, die wir in der Schweiz eins zu eins umgesetzt haben.\u00bb<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Diese Kritik ist durchaus nachvollziehbar. Nur m\u00fcsste Noser statt mit der \u00d6ffentlichkeit mit seiner eigenen Partei sprechen. Die FDP will die EU-Vertr\u00e4ge \u2013 und nimmt dabei sogar in Kauf, die Kantone auszuschalten.<\/p>\n<p>Der Bundesrat pr\u00e4sentierte k\u00fcrzlich, mit Unterst\u00fctzung der FDP in der Landesregierung, einen Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative. Dieser sieht ein neues Lieferkettengesetz vor, das deutlich \u00fcber die EU-Regeln hinausgeht.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Es war die FDP, zusammen mit den Wirtschaftsverb\u00e4nden, die sich an vorderster Front f\u00fcr die OECD-Mindeststeuer starkmachte.<\/p>\n<p>Diese Fehlentwicklungen w\u00e4ren kaum m\u00f6glich gewesen, wenn der Freisinn seinen Kompass nicht verloren h\u00e4tte. Noser hat mit seiner Kritik recht \u2013 er sollte sie jedoch in erster Linie parteiintern anbringen. Man darf gespannt sein, ob er etwas bewirken kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ruedi Noser, ehemaliger Z\u00fcrcher FDP-St\u00e4nderat und Unternehmer, setzt im Sonntagsblick zum Rundumschlag an. 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