{"id":9182,"date":"2026-02-17T20:48:15","date_gmt":"2026-02-17T20:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/9182\/"},"modified":"2026-02-17T20:48:15","modified_gmt":"2026-02-17T20:48:15","slug":"moskau-und-kiew-verhandeln-bisher-keine-friedensloesung-in-genf-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/9182\/","title":{"rendered":"Moskau und Kiew verhandeln: Bisher keine Friedensl\u00f6sung in Genf in Sicht"},"content":{"rendered":"<p>Moskau und Kiew verhandelnBisher keine Friedensl\u00f6sung in Genf in Sicht<\/p>\n<p>17.02.2026, 16:55 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:56 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Auf-diesem-vom-Pressebuero-des-Nationalen-Sicherheits-und-Verteidigungsrates-der-Ukraine-zur-Verfueg.webp\" alt=\"Auf-diesem-vom-Pressebuero-des-Nationalen-Sicherheits-und-Verteidigungsrates-der-Ukraine-zur-Verfuegung-gestellten-Foto-nimmt-die-US-Delegation-Delegation-an-der-naechsten-Runde-der-trilateralen-Gespraeche-zwischen-den-USA-der-Ukraine-und-Russland-ueber-den-Krieg-zwischen-Russland-und-der-Ukraine-teil\"\/>Russland will nach Kremlangaben auch \u00fcber die strittigen Gebietsfragen mit der Ukraine sprechen. (Foto: picture alliance\/dpa\/Ukrainian National Security and Defense Council press office\/AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Zwei Tage lang sollen die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz \u00fcber ein Ende des Angriffskriegs dauern. Beide Seiten warnen vor zu gro\u00dfen Erwartungen. W\u00e4hrend der Verhandlungsrunde gehen die gegenseitigen Luftangriffe weiter.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unter dem Eindruck schwerer gegenseitiger Luftangriffe haben Russland und die Ukraine unter US-Vermittlung in der Schweiz ihre zweit\u00e4gigen Verhandlungen \u00fcber ein Ende des Krieges aufgenommen. &#171;Auf der Tagesordnung stehen Sicherheits- und humanit\u00e4re Fragen&#187;, teilte der ukrainische Verhandlungsf\u00fchrer Rustem Umjerow bei Telegram mit. Die Gespr\u00e4che, an denen US-Vermittler Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen, laufen hinter verschlossenen T\u00fcren in einem Hotel in Genf. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass heute noch keine Neuigkeiten zu erwarten seien, weil die Gespr\u00e4che bis Mittwoch angesetzt seien. Leiter der russischen Delegation ist der Kremlbeamte Wladimir Medinski, der seit Beginn des Moskauer Angriffskrieges immer wieder mit ukrainischen Verhandlungsteams zusammengetroffen ist. &#171;Wir danken der amerikanischen Seite f\u00fcr ihre Beteiligung und konsequente Arbeit im Verhandlungsprozess&#187;, sagte Umjerow. &#171;Wir sind der Schweiz f\u00fcr die Organisation und die bereitgestellten Bedingungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Treffen dankbar.&#187; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj habe klare Aufgaben f\u00fcr die Gespr\u00e4che ausgegeben. Selenskyj hofft vor allem auf Sicherheitsgarantien der USA, die nach einem Waffenstillstand die Ukraine vor k\u00fcnftigen russischen Angriffen sch\u00fctzen sollen. &#171;Wir arbeiten konstruktiv, konzentriert und ohne \u00fcberzogene Erwartungen. Unsere Aufgabe ist es, die Entscheidungen, die einen dauerhaften Frieden f\u00f6rdern k\u00f6nnen, so weit wie m\u00f6glich voranzutreiben&#187;, sagte Umjerow.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Russland will nach Kremlangaben \u00fcber die strittigen Gebietsfragen mit der Ukraine sprechen. Eine L\u00f6sung im Ukraine-Krieg ist bisher nicht in Sicht. Russland verlangt einen R\u00fcckzug ukrainischer Truppen aus den von ihnen kontrollierten Teilen der Gebiete Luhansk und Donezk und will diese dem eigenen Staatsgebiet einverleiben. Nicht nur in Kiew wird das kategorisch abgelehnt &#8211; auch europ\u00e4ische Verb\u00fcndete der Ukraine warnen davor, den Aggressor Russland f\u00fcr seinen Angriffskrieg quasi noch zu belohnen und mit einer solchen Friedensl\u00f6sung wom\u00f6glich nur weitere Eroberungsgel\u00fcste zu sch\u00fcren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach russischen Angaben will die Ukraine wiederum \u00fcber eine teilweise Waffenruhe f\u00fcr Angriffe auf Energieanlagen verhandeln. Nach Russlands Schl\u00e4gen gegen die Energieinfrastruktur machen der Ukraine Strom-, Wasser- und Heizungsausf\u00e4lle zu schaffen &#8211; in einem ungew\u00f6hnlich harten Winter. Russische Kommentatoren bezweifelten, dass sich der Kreml auf eine solche Waffenruhe einl\u00e4sst, weil die Energieanlagen auch f\u00fcr die Produktion von R\u00fcstungsg\u00fctern gebraucht werden und Moskau die Aufr\u00fcstung verhindern will. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auf dem Flug von Moskau nach Genf musste die Moskauer Delegation laut russischen Staatsmedien einen mehr als achtst\u00fcndigen Umweg in Kauf nehmen: \u00fcber die T\u00fcrkei, das Mittelmeer und Italien. Da der Weg von Russland in die Schweiz zwangsl\u00e4ufig \u00fcber das Gebiet von Mitgliedstaaten der Nato und EU f\u00fchrt, wurde nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti mithilfe der USA eine \u00dcberfluggenehmigung erteilt. Die EU hat den Luftraum f\u00fcr gew\u00f6hnliche russische Flugzeuge als Sanktion in dem Krieg gesperrt. Russland betont zwar immer wieder, seinen seit fast vier Jahren laufenden Krieg gegen die Ukraine beenden zu wollen &#8211; allerdings zu seinen eigenen Bedingungen. Die Ukraine lehnt die russischen Forderungen bisher als inakzeptabel ab. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Parallel zu den Friedensverhandlungen laufen laut Kreml in Genf auch bilaterale Unterredungen \u00fcber die russisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Dazu hatten sich die US-Unterh\u00e4ndler Witkoff und Kushner schon mehrfach mit dem f\u00fcr internationale Wirtschaftskontakte zust\u00e4ndigen Kreml-Berater Kirill Dmitrijew getroffen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch vor der Verhandlungsrunde gingen die gegenseitigen Luftangriffe weiter. Drei Menschen wurden nach Angaben des Zivilschutzes in der Stadt Mykolajiwka in der ostukrainischen Region Donezk bei einem Drohnenangriff auf ein ziviles Auto get\u00f6tet. Eine Person sei verletzt worden. In der Region Sumy im Norden der Ukraine wurde eine 68-j\u00e4hrige Frau bei einem russischen Drohnenangriff get\u00f6tet, wie die regionale Staatsanwaltschaft mitteilte. Ihre beiden 7 und 15 Jahre alten Enkel sowie deren Eltern seien verletzt worden. In der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden Milit\u00e4rverwaltungschef Serhij Lyssak zufolge drei Menschen verletzt, einer davon schwer. In der Nacht sei in der Stadt am Schwarzen Meer sechsmal Luftalarm ausgel\u00f6st worden, schrieb er auf Telegram. Infrastrukturobjekte und zivile Geb\u00e4ude seien besch\u00e4digt worden. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Pr\u00e4sident Selenskyj warf Russland in sozialen Medien einen erneuten Angriff auf die Energieversorgung der Ukraine vor. Ihm zufolge setzte Moskaus Milit\u00e4r fast 400 Drohnen und 29 Raketen und Marschflugk\u00f6rper ein. Er sprach von Zehntausenden, die in Odessa ohne W\u00e4rme- und Wasserversorgung seien. Russland habe zw\u00f6lf Regionen angegriffen. Das ukrainische Milit\u00e4r nahm seinerseits Ziele in Russland ins Visier. Nach Angaben des Zivilschutzstabs der Region Krasnodar in S\u00fcdrussland kam es infolge eines Drohnenangriffs in Ilski zu einem Brand auf einer Fl\u00e4che von rund 700 Quadratmetern in einer \u00d6lraffinerie. Verletzte gebe es nicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Ulf Mauder und Katharina Schr\u00f6der, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Moskau und Kiew verhandelnBisher keine Friedensl\u00f6sung in Genf in Sicht 17.02.2026, 16:55 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:56 min) Russland will&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9183,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,27],"tags":[1708,115,114,3372,4012,175,1633,45,3373,1631,1658],"class_list":{"0":"post-9182","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-geneve","8":"category-genf","9":"tag-dmitri-peskow","10":"tag-geneve","11":"tag-genf","12":"tag-jared-kushner","13":"tag-luftangriffe","14":"tag-politik","15":"tag-russland","16":"tag-schweiz","17":"tag-steve-witkoff","18":"tag-ukraine","19":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9182"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9182\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}