{"id":93163,"date":"2026-04-22T07:18:11","date_gmt":"2026-04-22T07:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/93163\/"},"modified":"2026-04-22T07:18:11","modified_gmt":"2026-04-22T07:18:11","slug":"erstkommunionkinder-vernetzen-sich-mit-jesus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/93163\/","title":{"rendered":"Erstkommunionkinder \u00abvernetzen sich mit Jesus\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Seit Ostermontag haben im Inneren und \u00c4usseren Land Erstkommunionfeiern stattgefunden. Die Bilder aus Haslen, Schwende, Oberegg, Br\u00fclisau, Gonten, Appenzell und Eggerstanden zeigen, dass in allen Pfarreien des Kantons den Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten w\u00fcrdevolle Feste zum Weissen Sonntag, ihrem grossen Tag, geboten worden sind. <\/p>\n<p>Haslen-Stein<\/p>\n<p>Strahlender Sonnenschein und leuchtende Kinderaugen in Haslen. Der Ostermontag hat f\u00fcr 13 katholische Kinder aus Haslen, Schlatt und Stein eine besondere Bedeutung angenommen: Er wurde zu ihrem ganz pers\u00f6nlichen Feiertag. <\/p>\n<p>Acht Kinder von Haslen, drei von Stein und zwei Kinder von Schlatt empfingen am Ostermontag in der Pfarrkirche Haslen die erste heilige Kommunion. Begleitet von der \u00f6rtlichen Musikgesellschaft durften die M\u00e4dchen und Buben in die m\u00e4chtige Kirche einziehen. Pfarrer Lukas Hidber, Johannes Epp und Katechetin Luzia Fuster gestalteten die Feier zum Thema \u00abMit Jesus vernetzt\u00bb. Den Festgottesdienst begleiteten Sandro Neff am Hackbrett, Lena Inauen am Klavier, Anja Inauen am Bass und Marie-Louise B\u00fcchler an der Orgel musikalisch. Beim anschliessenden Ap\u00e9ro erfreute die Musikgesellschaft Haslen die Festgemeinde mit einem St\u00e4ndchen. F\u00fcr das gemeinsame Anstossen im Freien h\u00e4tte das Wetter nicht besser sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schwende<\/p>\n<p>Am Ostermontag sind auch in der Pfarrei St. Martin Schwende Erstkommunikanten gefeiert worden. Insgesamt 18\u00a0M\u00e4dchen und Buben nahmen im Rahmen eines w\u00fcrdevollen Gottesdienstes und in Anwesenheit zahlreicher Angeh\u00f6riger ihre erste heilige Kommunion in Empfang.<\/p>\n<p>Oberegg-Reute<\/p>\n<p>Nicht nur im Inneren Land, auch in der Pfarrei Oberegg-Reute ist am Ostermontag eine fr\u00f6hliche Schar von Erstkommunikanten gefeiert worden. Angeleitet und begleitet wurden die Kinder an ihrem grossen Tag von Pfarrer Eugen Wehrli und Seelsorgerin Cornelia Callegari.<\/p>\n<p>Gonten<\/p>\n<p>Das tr\u00fcbe Wetter am Sonntag, 12. April, konnte der heiteren Stimmung unter den Gontner Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten nichts anhaben. In der Pfarrei Gonten feierten 15 M\u00e4dchen und Buben ihren grossen Tag. Schwester Elisabeth hatte die Kinder liebevoll darauf vorbereitet. Trotz des leichten Nieselregens zogen die Erstkommunikanten strahlend und voller Vorfreude in die Pfarrkirche St.\u2009Verena ein, festlich begleitet von der B\u00fcrgermusik Gonten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Gottesdienstes nahmen die M\u00e4dchen und Buben neben dem Altar ihren Platz ein und gestalteten die Feier pers\u00f6nlich mit. Pater Josef Rosenast richtete in seiner kindgerechten Predigt zum Thema \u00abmit Jesus vernetzt\u00bb wegweisende Worte an die Erstkommunikanten und ihre Angeh\u00f6rigen.<br \/>Der grosse und lang ersehnte Moment, der Empfang der ersten heiligen Kommunion, ging sehr w\u00fcrdevoll vonstatten. Der anschliessende Ap\u00e9ro rundete den gelungenen Festgottesdienst ab.<\/p>\n<p>Br\u00fclisau<\/p>\n<p>Drei Buben und zwei M\u00e4dchen aus der Pfarrei St. Sebastian durften am Sonntag, 12. April, in Br\u00fclisau zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten. Leider musste der sch\u00f6ne Anlass wegen des nasskalten Wetters ohne den feierlichen Ein- und Auszug mit der Musikgesellschaft Br\u00fclisau durchgef\u00fchrt werden. Die Kreuze, welche die Kinder zur Erstkommunion erhielten, waren von den Papas angefertigt worden.<\/p>\n<p>Appenzell<\/p>\n<p>Trotz kalter Temperaturen und Nieselregens haben sich die Erstkommunikantinnen und -kommunikanten den feierlichen Einzug in die Pfarrkirche St.\u2009Mauritius durch die Appenzeller Hauptgasse nicht nehmen lassen.<\/p>\n<p>Grau und nieselregnerisch zeigte sich der Weisse Sonntag am 12. April in Appenzell. Von allen Seiten her eilten die Familien mit ihren Erstkommunionkindern morgens kurz vor 9\u00a0Uhr zur Pfarrkirche \u2013 Treffpunkt war wegen der N\u00e4sse unter den Rathausb\u00f6gen. Aufgeregtes Geschnatter herrschte dort, \u00fcberall wurde noch rasch ein bisschen zurechtgezupft. Schuhb\u00e4ndel wurden gebunden und vor allem auch viele Kleiderstricke. Religionsp\u00e4dagogin Luzia Fuster half bei diesen letzten Vorbereitungen der Erstkommunikanten fleissig mit.<\/p>\n<p>Sozusagen in allerletzter Minute wurde erst entschieden, dass man den feierlichen Einzug durch die Hauptgasse trotz des nassen Wetters wagen wollte. Um diese Info zu verk\u00fcnden, hatte Fuster ihre liebe M\u00fche: Gegen den hohen L\u00e4rmpegel kam sie kaum an. Erst \u00aben rechte Briescht\u00bb eines jungen Vaters sorgte f\u00fcr die n\u00f6tige Ruhe.<\/p>\n<p>Und endlich ging es los \u2013 \u00fcber den Kanzleiplatz via Rot-Tor, \u00abTruube\u00bb zum Landsgemeindeplatz. Allen voran die Fahnentr\u00e4ger mit grossen Schritten, hinterher flitzte die Kinderschar in ihren weissen Kleidern. Geduldig reihten sich die M\u00e4dchen und Buben vor dem Hotel Appenzell ein, als es von der Pfarrkirche her ganz festlich zu l\u00e4uten begann. Die Musikgesellschaft Harmonie Appenzell gab den Takt zum Paradeschritt vor.<\/p>\n<p>Wunderbar klang die Musik zum Glockengel\u00e4ut \u2013 die Tambouren voran, gefolgt vom pr\u00e4chtig grossen Korps und schliesslich von der langen Kolonne von Erstkommunikanten-Goofe. Den kr\u00f6nenden Schlusspunkt setzte Standespfarrer Lukas Hidber mit seinen Ministrantinnen und Minis\u00adtranten. So bescherte der festliche Einzug bei vielen \u00abkh\u00f6rig Hennehuud\u00bb. Nicht nur bei den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, auch in den Kinderherzen d\u00fcrfte dieses einmalige Erlebnis in unvergesslicher Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p>Die grosse Treppe bis zur Kirchent\u00fcr des \u00abMoritz\u00bb hatte es f\u00fcr die Erstkommunikanten in den langen weissen Gew\u00e4ndern in sich: W\u00e4hrend die M\u00e4dchen das Kleid elegant anhoben, versuchten die Buben, mit Ausholen und einem eher sennischen Schritt die Stufen zu erklimmen.<\/p>\n<p>Die Pfarrkirche von Appenzell war einladend und \u00fcppig geschm\u00fcckt, in Gelb, Weiss und Gr\u00fcn. Str\u00e4usschen in den gleichen Farben und weisse Maschen zierten die Kirchenb\u00e4nke. Ein aufgespanntes gelbes Tuch beherbergte die \u00abTelefonh\u00f6rer\u00bb in Form von verzierten B\u00fcchsen, die die Kinder im Unterricht gebastelt hatten.<\/p>\n<p>Das Thema der diesj\u00e4hrigen Erstkommunion hiess \u00abvernetzt mit Jesus\u00bb. Vernetzt zu sein, sei wichtig f\u00fcr uns Menschen\u00a0\u2013nicht nur beim Telefonieren, erkl\u00e4rte Pfarrer Hidber. \u00abIn sch\u00f6nen Zeiten, aber auch schwereren Momenten f\u00fcreinander da zu sein, zu wissen, an wen man sich wenden kann mit seiner Freude, aber auch mit Frust oder \u00c4rger. Jesus m\u00f6chte ebenfalls mit jedem von uns vernetzt sein. Deshalb feiert heute diesen grossen Tag\u00bb, ermunterte der Pfarrer. \u00abUnd tut dies immer wieder, mit jeder Kommunion!\u00bb<\/p>\n<p>Der Gottesdienst war sehr feierlich und abwechslungsreich gestaltet. Einerseits sangen die Kinder fr\u00f6hliche, von synchronen Gesten untermalte Lieder. Auch f\u00fcr die zahlreichen Texteins\u00e4tze hatten die M\u00e4dchen und Buben fleissig ge\u00fcbt. Zudem f\u00fchrten sie ein kleines Theaterst\u00fcck auf. Selbstverst\u00e4ndlich kam auch wieder ein \u00abElternch\u00f6rli\u00bb zustande. Sogar einen Jodel hatte es einge\u00fcbt, der w\u00e4hrend des Kommunizierens zu Herzen ging.<\/p>\n<p>Man merkte es hier und dort an zappelnden Kinderbeinen: Der sch\u00f6ne Festgottesdienst neigte sich gegen Mittag dem Ende zu. Zum Andenken an diesen wichtigen Tag bekam jedes Erstkommunionkind ein kleines Kreuz \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>Auf dem Kirchenplatz empfing die Musikgesellschaft Harmonie die Erstkommunikantenschar. Bis alle Gottesdienstbesucher aus der Kirche gekommen waren, konnte Dirigent Benjamin Zwick den Taktstock mehrere Male heben. Auch Andrin Kuppelwieser, Dirigent der Tambouren, liess seine Mannen kr\u00e4ftig arbeiten. Als dann endlich auch das obligate Gruppenfoto geschossen war, hielt es die Erstkommunikanten nicht mehr auf dem Platz. Zu sehr lockte nun das feine Mittagessen\u00a0\u2013 ziemlich gewiss mit \u00abBomfried mit viel Ketsch\u00f6p\u00bb.<\/p>\n<p>Eggerstanden<\/p>\n<p>In Eggerstanden haben am Sonntag, 19. April, drei M\u00e4dchen und drei Buben aus Vorfreude auf ihre erste heilige Kommunion um die Wette gestrahlt. Vor der Kirche begr\u00fcsste die Musikgesellschaft Br\u00fclis\u00adau unter der Leitung von Dirigent Urs Wieland die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern und allen G\u00e4sten mit festlichen Kl\u00e4ngen. Dann setzten die Kirchenglocken ein und endlich erschienen Kaplan Thomas Meli und Diakon Stephan Brunner mit den Ministrantinnen und Ministranten, um die aufgeregten Kinder im weissen Kleid abzuholen. Feierlich schritt der kleine Zug in die Kirche ein. Der Altar war liebevoll geschm\u00fcckt mit bunten B\u00fcchsen. Diese hatten die Kinder w\u00e4hrend der Vorbereitungszeit unter Anleitung von Religionsp\u00e4dagogin Luzia Fuster selber verziert. Im Hintergrund hing ein grosses Netz aus Schn\u00fcren, an dem gr\u00fcne Papierstreifen mit den Namen der Erstkommunikanten befestigt waren. Die Telefonb\u00fcchsen und das Netz versinnbildlichten das diesj\u00e4hrige Motto des Weissen Sonntags: \u00abMit Jesus vernetzt\u00bb.<\/p>\n<p>Dass Maja Fritsche auch die Eggerstander Orgel bestens beherrscht, hat sie bewiesen, indem sie die fr\u00f6hlichen Erstkommunionlieder virtuos begleitete. Antonia und Philipp Haas an Bassgeige und Hackbrett bereicherten den Festtag wunderbar mit feinen heimischen Kl\u00e4ngen. Auch die Erstkommunikanten scheuten keinen Auftritt. Im Wechsel lasen sie unter anderem den Begr\u00fcssungstext und die F\u00fcrbitten. Zudem f\u00fchrten sie ein kleines Theater auf. Es erz\u00e4hlte die Geschichte des blinden Bartim\u00e4us, der von Jesus geheilt wurde.<\/p>\n<p>Kaum hatten alle wieder in ihrer Bank Platz genommen, wurde es richtig spannend. Kaplan Thomas Meli kramte n\u00e4mlich sein Handy hervor und verriet geheimnisvoll, dass er in diesem Moment im Himmel anrufen wolle. Er wolle Jesus berichten, dass sich in Eggerstanden sechs Kinder ungeduldig auf ihn freuen. Es tutete\u00a0\u2013 und tats\u00e4chlich wurde am anderen Ende abgehoben: Der geheilte Bartim\u00e4us meldete sich.<\/p>\n<p>Der Kaplan spielte die Szene mit viel Humor und rief ins Handy: \u00abJ\u00e4\u00e4\u00e4 Bartim\u00e4us, du bisches!\u00bb Dann bat er lachend, Jesus ans Telefon zu holen. So mimte Meli ein vergn\u00fcgliches Gespr\u00e4ch mit Jesus, das Kinder wie Erwachsene kichern liess. Am Ende erkl\u00e4rte der Kaplan mit einem Augenzwinkern, Jesus habe gerade ziemlich pressant, weil so viele Kinder \u00fcberall Erstkommunion feierten. Doch seine \u00abTelefonnummer\u00bb sei leicht zu merken\u00a0\u2013 keine Zahlen, sondern drei Worte: \u00abLiebe, Glaube, Hoffnung.\u00bb Damit k\u00f6nne man jederzeit im Himmel anrufen.<\/p>\n<p>Schliesslich kam f\u00fcr die drei M\u00e4dchen und die drei Buben der grosse Moment: ihre erste heilige Kommunion. Dazu versammelten sich alle um den Altar, w\u00e4hrend ganz fein das Hackbrett erklang. Zum Andenken an diesen besonderen Augenblick erhielt jedes Kind ein gesegnetes Holzkreuz. Kaplan Meli riet ihnen, es am selben Tag gut sichtbar im Zimmer aufzuh\u00e4ngen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Ostermontag haben im Inneren und \u00c4usseren Land Erstkommunionfeiern stattgefunden. 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