{"id":98190,"date":"2026-04-25T19:31:37","date_gmt":"2026-04-25T19:31:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/98190\/"},"modified":"2026-04-25T19:31:37","modified_gmt":"2026-04-25T19:31:37","slug":"alles-zum-spiel-des-fc-aarau-in-wil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/98190\/","title":{"rendered":"Alles zum Spiel des FC Aarau in Wil"},"content":{"rendered":"<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Hat der FC Aarau in Wil den Direktaufstieg verspielt? Fakt ist: Das 2:2 raubt dem Team von Brunello Iacopetta die Chance, aus eigener Kraft Rang 1 und somit die R\u00fcckkehr in die Super League ohne Barrage-Umweg zu schaffen. Ein Sieg im Direktduell am 11. Mai gegen Tabellenf\u00fchrer Vaduz reicht nicht mehr: Um die Saison nach 36 Spieltagen auf dem Thron abzuschliessen, ist Aarau in den verbleibenden vier Spielen auf einen zus\u00e4tzlichen Punktverlust der Liechtensteiner angewiesen. Und muss seinerseits wohl alle Spiele gewinnen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Von den rund 500 in die Ostschweiz gereisten Aarau-Fans gab es nach dem Schlusspfiff aufmunternde Worte mit auf den Heimweg, die Gesichter der Spieler waren beim Gang in die Kabine trotzdem getr\u00fcbt. Logisch: Nicht nur das Resultat, auch die Leistung war nicht gut genug f\u00fcr die eigenen Anspr\u00fcche. Und das von Anfang an.<\/p>\n<p>TelegrammFC Wil \u2013 FC Aarau 2:2 (2:1)<\/p>\n<p class=\"!leading-l max-w-article font-primary text-m mx-auto mb-4 w-full font-normal text-neutral-800\">Lidl Arena. \u2013 1\u2019932 Zuschauer. \u2013 SR: Sanli. \u2013 Tore: 1. N\u2019djoli 1:0. 20. Filet (Fazliu) 1:1. 45. N\u2019djoli 2:1. 48. Obexer 2:2.<\/p>\n<p class=\"!leading-l max-w-article font-primary text-m mx-auto mb-4 w-full font-normal text-neutral-800\">Wil: Muslija; Saho, Nwannah, Schmid, Schreiber; Jacovic (74. Kaiba), Ndau (87. Hajij); Staubli (84. Bunjaku), Dalipi, Breedijk (74. Rapp); N\u2019djoli (74. Diarra).<\/p>\n<p class=\"!leading-l max-w-article font-primary text-m mx-auto mb-4 w-full font-normal text-neutral-800\">Aarau: H\u00fcbel; M\u00fcller, Acquah, Thaler; Dickenmann, Zoukit, Derbaci (55. Frokaj), Obexer (71. Petit-Viretti); Fazliu (86. I. Aliu); Afriyie (55. Vladi), Filet (71. Koide).<\/p>\n<p class=\"!leading-l max-w-article font-primary text-m mx-auto mb-4 w-full font-normal text-neutral-800\">Bemerkungen: Wil ohne Ato-Zandanga, Bohon Diet, Bytyqi und Selmonaj (alle verletzt), X. Aliu und Rutz (beide nicht im Aufgebot). Aarau ohne Chacon, Ciss\u00e9, Schwegler, Senyurt, Vogt und Zalokar (alle nicht im Aufgebot). \u2013 Verwarnungen: 61. Ndau, 96. Dalipi (beide Foulspiel).<\/p>\n<p>Horrorstart f\u00fcr den FC Aarau<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Matchuhr lief erst 27 Sekunden, da lagen die G\u00e4ste schon in R\u00fcckstand. Beim ersten Angriff der Wiler verlor David Acquah im Zentrum das entscheidende Kopfballduell, worauf N\u2019Djoli m\u00fchelos zum 1:0 abstauben konnte. Ein Horrorstart, den die Aarauer erst einmal absch\u00fctteln mussten. Zwar blitzte die spielerische \u00dcberlegenheit immer wieder auf, punkto K\u00f6rpersprache, Offensivdrang und Chancenerarbeitung war das indes viel zu wenig.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Symptomatisch fiel der Ausgleich nach 20 Minuten nach einem Eckball: Elias Filet erwischte die Flanke von Valon Fazliu vor dem gegnerischen Goalie und markierte per Kopf sein bereits 17. Saisontor in der Liga.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Wer dachte, der Ausgleich l\u00f6st beim Iacopetta-Team endlich die Fesseln, sah sich get\u00e4uscht. Die andauernde Aarauer Passivit\u00e4t war eine Einladung an die Wiler, sich ihrerseits vom Gegentor zu erholen und den Druck aufs Aarau-Tor vor der Pause zu erh\u00f6hen. Was sich abzeichnete, war in der 45. Minute Tatsache: Wieder stand Acquah nicht bei N\u2019djoli, wieder traf der grossgewachsene St\u00fcrmer unbehelligt zum 2:1.<\/p>\n<p>Wil ist nach der Pause n\u00e4her am Sieg als der FC Aarau<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Der biedere FCA-Auftritt in der ersten Halbzeit erinnerte ans Heimspiel am letzten Mittwoch gegen Lausanne-Ouchy. Damals gelang nach dem Seitenwechsel eine deutliche Leistungssteigerung, an deren Ende ein souver\u00e4ner 3:0-Sieg stand. Als drei Tage sp\u00e4ter Linus Obexer in der 48. Minute nach einem Energieanfall das 2:2 erzielte, schienen sich die Ereignisse zu wiederholen. Aarau endlich wach, oder?<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Denkste! Was danach folgte, war in allen Punkten zu wenig. Bezeichnend, dass Wil-Goalie Muslija erst in der Nachspielzeit wieder ernsthaft gefordert wurde. Sein Gegen\u00fcber Marvin H\u00fcbel musste in der 82. Minute sein ganzes K\u00f6nnen auspacken, um mit einer spektakul\u00e4ren Flugparade das 2:3 zu verhindern und seinem Team immerhin den einen Punkt zu retten. Was dem FCA zu denken geben muss: Der achtplatzierte FC Wil war gemessen an der Gef\u00e4hrlichkeit in der zweiten Halbzeit n\u00e4her am Sieg.<\/p>\n<p>FC Aarau in der finalen Phase auf Schlingerkurs<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Von den vergangenen vier Spielen hat der FC Aarau lediglich eines gewonnen. Den Nachweis, die Lehren aus der vergangenen Saison gezogen zu haben und im letzten Saisonviertel unter Druck das Leistungsmaximum abrufen zu k\u00f6nnen, sind Mannschaft und Trainer bislang schuldig geblieben. Es bleiben noch vier Spieltage, diesen Eindruck zu korrigieren.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Aber eben: Um das angestrebte Ziel Rang 1 noch zu erreichen, ist man ab sofort auf fremde Hilfe angewiesen. Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier, der sich am Tag nach dem 3:1 seiner Liechtensteiner in Nyon das FCA-Spiel in Wil mit seinem Sohn auf der Trib\u00fcne anschaute, d\u00fcrfte die neuste Entwicklung im Aufstiegsrennen wohlwollend zur Kenntnis genommen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hat der FC Aarau in Wil den Direktaufstieg verspielt? 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