Stand: 06.05.2026 13:58 Uhr

Nach der Verwüstung einer Grundschule in Hannover hat die Polizei zwei minderjährige Verdächtige ermittelt. Sie sollen an Ostermontag unter anderem Fenster eingeschlagen und die Turnhalle geflutet haben.

Zwei Minderjährige im Alter von elf und zwölf Jahren stehen im Verdacht, dafür verantwortlich zu sein, sagte ein Polizeisprecher dem NDR Niedersachsen am Mittwoch. Ob es sich um Schüler der Grundschule „An der Uhlandstraße“ handelt, werde aufgrund ihres Alters nicht bekanntgegeben. Auch wie die Polizei sie gefunden hat, könne nicht gesagt werden. Beide sind unter 14 Jahre alt und somit nicht strafmündig. Zuerst hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet.

Schule und Mensa verwüstet

Am Ostermontag hatten zunächst Unbekannte in der Grundschule „An der Uhlandstraße“ randaliert: Fenster und Türen wurden eingeschlagen, Tische umgeworfen und Geschirr in der Mensa zerschlagen. Außerdem wurde die Turnhalle geflutet und ein Konzertflügel zerstört. Nach der Tat gab es Gerüchte, dass es sich möglicherweise um eine Social-Media-Challenge gehandelt haben könnte. Dies wurde von der Polizei bislang nicht bestätigt. Ende März waren schon mal Unbekannte in die Grundschule eingebrochen. Ob die Taten in einem Zusammenhang stehen, ist noch unklar.

Die zerstörte Mensa in der Grundschule an der Uhlandstraße in Hannover.

Nach der Tat gab es Gerüchte über eine mögliche Social-Media-Challenge. Die Schule musste erst mal schließen.

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