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Als ein vielversprechendes Talent im Kader des VfB Stuttgart gilt Christopher Olivier. Doch Österreichs U21-Nationalspieler könnte die Schwaben verlassen.
Stuttgart – Christopher Olivier sticht besonders durch seine Stärken bei langen Pässen, Luftzweikämpfen und durch seinen Zug zum Tor hervor. Fünf Vorlagen steuerte er bislang als Stammkraft für die VfB-Reserve bei. Für Höheres, sprich für einen Einsatz bei der 1. Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß, hat es aber noch nicht gereicht.
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Frustriert ist der 20-jährige Österreicher deshalb nicht. Sein Credo: weiterarbeiten und abwarten, ob sich im Sommer eine Möglichkeit für einen Transfer ergibt. Im vergangenen Winter ließ ihn der VfB noch nicht ziehen. Zwar war sich der Spieler mit Fortuna Düsseldorf einig, doch Stuttgart blockierte den Wechsel und gab Olivier mit auf den Weg, sich in der Rückrunde mit Leistungen für die Hoeneß-Elf empfehlen zu können.
Zahlreiche Klubs haben VfB-Profi Christopher Olivier auf dem Schirm
Aber Olivier, der gegen Tel Aviv und AS Rom ohne Einsatz im Stuttgarter Kader war, scheint der 1. Mannschaft nicht näher gekommen zu sein. Deshalb stehen jetzt zwei realistische Alternativen zu einem Verbleib im Raum: Entweder der VfB verleiht seinen Youngster, der noch einen Vertrag bis 2028 bei den Schwaben hat, oder er gibt ihn eben mit einer im Vertrag verankerten Rückkaufoption ab.
Berichte von Sky, dass Schalke 04 Olivier auf dem Zettel hat, kann unsere Redaktion bestätigen. Eine Anfrage an den VfB hat Königsblau allerdings noch nicht gesendet. Nach Informationen von Absolut Stuttgart sind außerdem viele weitere Klubs an Österreichs U21-Nationalspieler interessiert, unter anderem aus seinem Heimatland. Auch Vereine aus Belgien, den Niederlanden und Portugal haben Olivier auf dem Schirm.
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Längst hat sich herumgesprochen, dass Stuttgart das ein oder andere Talent in den eigenen Reihen hat, für das der Sprung zur Mannschaft von Hoeneß zu weit sein könnte. Was in der Natur der Sache liegt, immerhin hat sich der VfB in Rekordzeit vom Abstiegskandidaten zum Team mit Potenzial für die Champions League entwickelt.
Da sind Kaderplätze rar, sodass es für Jungspunde wie Olivier schwer ist, sich durchzusetzen. Zudem will Olivier auf dem Platz stehen. Eine Anspruchshaltung, an der ein Wechsel zu Aufsteiger Schalke scheitern könnte.
Denn der Youngster will nur gehen, wenn er beim künftigen Klub als Stammkraft eingeplant ist, und auch der Sprung von Liga 3 in die höchste deutsche Spielklasse könnte zu groß sein. Ohnehin haben zunächst Gespräche zwischen Spielerseite und VfB-Verantwortlichen Priorität – der Klub entscheidet, und eine Leihe gilt als realistische Option.