Barista-Hirsemilch stößt auf positive Resonanz
Verarbeiter wie Matthieu Roy von der Kaffeerösterei Roy in Halle. Er versucht heute mit der Hirsemilch und dem Kichererbsen-Kaffee, der auch aus dem FoodLab stammt, einen Cappuccino zu machen. „Schön ist, dass sie eine natürliche Süße hat. Also, ist nicht so übersüßt, wie es so Großindustrieprodukte manchmal so sind. Das finde ich sehr natürlich, sehr angenehm.“
Matthieu Roy will den Kichererben-Hirse-Cappucino ins Angebot aufnehmen. Und, wie kommt die Barista-Hirsemilch auf dem MDR-Zukunftstag an? „Unheimlich lecker“, sagt eine Frau, „vor allem, dass sie so aufschäumt – so Barista.“
Sie ist nicht die einzige Begeisterte: „Cremig und sehr gut. Diese Milch kann ich nur jedem empfehlen“, sagt Klaus Pillen – wobei er nicht ganz unvoreingenommen ist: Der Wissenschaftler koordiniert das Projekt, in dem das FoodLab angesiedelt ist, sowie 18 weitere Vorhaben im DiP-Verbund, der sich beim Zukunftstag des MDR präsentiert.
Forschung setzt auf regionale Wertschöpfung
DiP steht für „Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten“ und verfolgt das Ziel: „Alternativen zur klassischen Landwirtschaft aufzuzeigen. Beispielsweise, dass wir im Bereich der pflanzenbasierten Bioökonomie neue Wertschöpfungsketten aufbauen – mit dem Ziel, für die Landwirtschaft neue Produkte auf den Markt zu bringen.“ Etwa Hirsemilch Made in Sachsen-Anhalt“. Jetzt müssen nur noch die Landwirtschaft und die Verbraucher mitspielen.