Mit einem Festakt wird am heutigen Donnerstag der bislang namenlose Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer benannt. Dazu werden unter anderem Abgeordnetenhauspräsidentin Cornelia Seibeld (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Stefanie Remlinger (Grüne), und der Vorstandsvorsitzende der Margot Friedländer Stiftung, Karsten Dreinhöfer, erwartet.

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Die Benennung des „Margot-Friedländer-Platzes“ hatten Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk Mitte im vergangenen November beschlossen. Die Jüdin und Berliner Ehrenbürgerin war am 9. Mai vor einem Jahr im Alter von 103 Jahren gestorben.

ARCHIV - 26.02.2025, Berlin: Margot Friedländer, Holocaust-Überlebende und Ehrenbürgerin von Berlin, sitzt vor der Verleihung der Würde einer Ehrenbürgerin von Berlin durch den Regierenden Bürgermeister an die Verlegerin Friede Springer im Festsaal des Roten Rathauses. (zu dpa: «Margot Friedländer wird beigesetzt») Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Berlin benennt einen Platz nach dder Holocaust-Überlebenden und Ehrenbürgerin Margot Friedländer.

© dpa/Bernd von Jutrczenka

Ab 9 Uhr ist im Plenarsaal eine Feierstunde geplant. Unter anderem Kai Wegner will in einer Rede an Margot Friedländer erinnern. Anschließend soll das Namensschild für den Platz enthüllt werden.

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Die Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus beginnt deshalb heute eine Stunde später als üblich. (epd, dpa)