Weitere Informationen
„Auf der Spur der Schweine“

Adresse:
Alter Schlachthof
Markgrafenweg 44
06618 Naumburg (Saale)

Termine:
2. Mai, 19:30 Uhr
3. Mai, 17:00 Uhr
7., 8. und 9. Mai, 15. und 16. Mai, 22. und 23. Mai sowie 27. Mai, 19:30 Uhr

Operette in Bernburg, Halberstadt und Quedlinburg: „Madame Pompadour“

Sie war mehr als nur eine Geliebte: Madame Pompadour wurde an der Seite des französischen Königs Ludwig XV. zu einer der einflussreichsten Frauen des Reiches. Ein Beweis, dass diese Frau eben nicht nur schön, sondern auch bemerkenswert klug war. Die nach ihr benannte Operette von Leo Fall stammt zwar nicht unbedingt aus den Geschichtsbüchern, doch dafür überzeugt die Musik umso mehr. Und vor allem kommt der Kern der Pompadour eben doch zum Tragen: eine starke Frau, die weiß, was sie will und sich nicht vor Veränderungen scheut.

Darauf setzt auch die quirlige Inszenierung am Harztheater, die im Februar im Norden von Sachsen-Anhalt gespielt wird. Die bunten Kostüme von Tom Grasshoff erinnern zwar an den Barock-Chic, wirken aber gleichzeitig ganz modern. Doch getragen wird das Stück laut der Kritikerin Renate Petrahn in der „Volksstimme“ vor allem vom Ensemble, das alles aus der Musik herausholt und die Figuren mit viel Liebe zum Detail verkörpert. Im Mai gastiert die Produktion in Bernburg.

Weitere Informationen
„Madame Pompadour“
Operette von Leo Fall

Dauer: 140 Minuten, eine Pause

Adresse:
Carl-Maria-von-Weber-Theater
Schloßstraße 22
06406 Bernburg (Saale)

Termine:
10. Mai, 16 Uhr

Adresse:
Harztheater Halberstadt
Spiegelstraße 20a
38820 Halberstadt

Termine:
17. Mai, 18 Uhr

Adresse:
Harztheater Quedlinburg
Marschlinger Hof 17/18
06484 Quedlinburg

Termine:
31. Mai, 15 Uhr

Musiktheater in Halle: „Das Spielwerk und die Prinzessin“

Die Kritik ist sich einig: Die Oper Halle hat einen Coup gelandet. Recht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Stück „Das Spielwerk und die Prinzessin“ kaum gespielt wird, weil schon der Autor und Komponist Franz Schreker zugeben musste, dass die Handlung recht undurchschaubar ist. Die Oper erzählt eine märchenhafte Geschichte von Gut und Böse, voller Geheimnisse und Mysterien. Da geht es um eine kranke Prinzessin, die einer alten Salome (die in der Bibel Herodes dazu gebracht hat, den Täufer Johannes zu köpfen) und einem Wanderer begegnet. Auf der anderen Seite gibt es das Spielwerk, ein System einer höheren Macht, das nicht mehr akzeptiert wird.

Regisseurin Nele Lindemann hat in Halle gar nicht erst versucht, das irgendwie logisch zu übersetzen, sondern gleich einen großen Traum mit Tendenz zum Albtraum aus der Oper gemacht. Getragen wird die nicht nur von der andeutungsreichen Bühne und den fantasievollen Kostümen, sondern vor allem von der Musik, für die Schreker alle Register und Farben des Orchesters nutzt. Im Graben weiß die Staatskapelle das wunderbar zum Klingen zu bringen und auf der Bühne überzeugt das Ensemble in seinen Rollen, berichtet Kritiker Roberto Becker in „Der deutschen Bühne„.

Weitere Informationen
„Das Spielwerk und die Prinzessin“
Oper von Franz Schreker

Adresse:
Opernhaus
Universitätsring 24
06108 Halle (Saale)

Dauer: 120 Minuten, eine Pause

Termine:
3. Mai, 16:00 Uhr
8. Mai, 19:30 Uhr
24. Mai, 19:30 Uhr

Tanztheater in Dessau: „Blaue Augen, schwarzes Haar“ am Alten Theater

Gefühle, Begehren, Wünsche – nicht immer lässt sich mit Logik erklären, warum der Mensch will, was er will. Das erzählt und zeigt das Dessauer Ballett in dem Tanzstück “Blaue Augen, schwarzes Haar“. Inspiration war der gleichnamige Roman von Marguerite Duras, in dem ein Mann und eine Frau jeweils ihre Faszination für einen unbekannten Mann entdecken und über das gemeinsame Begehren eines Fremden zueinanderfinden. Choreograf und Ballettchef Stefano Giannetti hat mehrere Szenen aus dem Roman in Tanz übersetzt und aneinandergereiht. Zu den Klängen von Richard Wagner bis Edith Piaf tanzt das Ensemble umeinander herum, zieht einander dann wieder an oder spiegelt sich gegenseitig. Der Kritiker Joachim Lange ist durchweg fasziniert von dem Abend. In der „Mitteldeutschen Zeitung“ lobt er sowohl die choreografischen Ansätze, die wunderbar mit der Musikauswahl harmonieren, als auch die Leistung des gesamten Ensembles. 

Weitere Informationen
„Blaue Augen,
schwarzes Haar“
Tanzabend von Stefano Giannetti nach dem gleichnamigen Roman von Marguerite Duras

Adresse:
Altes Theater
Lily-Herking-Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Dauer: 60 Minuten, eine Pause

Termine:
13. Mai, 18 Uhr