Am 7. Mai spielt die Robert-Schumann-Philharmonie in der Stadthalle Werke dreier Komponisten.

Chemnitz.

Werke dreier Komponisten stehen auf dem Programm des Sinfoniekonzerts, das die Robert-Schumann-Philharmonie am Donnerstag, 7. Mai in der Stadthalle Chemnitz gibt. Solist des Abends unter dem Motto „Meditationen“ ist Leonid Surkov (im Bild). Rêverie für Orchester op. 24, das erste Orchesterwerk des Komponisten Alexander Skrjabin, verzaubert mit einer Mischung aus spätromantischen und impressionistischen Klangfarben. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges hatte sich Richard Strauss eigentlich bereits von seinem Komponistendasein verabschiedet. Dass ausgerechnet ein junger Soldat der amerikanischen Besatzung ihm die Anregung zu einer weiteren Komposition, dem Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur, gab, gleicht einem Wunder. So verhalf sich Strauss mit dem ungeplanten und von ihm selbst als „Werkstattarbeit“ heruntergespielten Oboenkonzert zu neuem Lebensmut. Die Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 von Peter Tschaikowskys entstand zeitgleich mit seiner großen Oper „Eugen Onegin“ und gilt als Werk mit den größten autobiografischen Bezügen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.(gp) Foto: Daniel Delang/Theater Chemnitz

Eintrittskarten gibt es in den „Freie Presse“-Shops ab 27,10 Euro. Informationen zum Spielplan der Theater Chemnitz stehen im Internet. www.theater-chemnitz.de