Bei der konstituierenden Sitzung des Bundesjungendkuratoriums berief Staatssekretärin Dr. Petra Bahr vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) die 15 Mitglieder offiziell in das Gremium. „Die Bundesregierung ist auf fundierte Expertise aus Wissenschaft und Praxis angewiesen, um ihre Politik für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zielgenau und wirksam weiterzuentwickeln. Das Bundesjugendkuratorium ist dabei ein zentraler Impulsgeber und Berater über Ressortgrenzen hinweg“, erklärte Bahr. „Wir freuen uns auf pointierte Empfehlungen – etwa zur Stärkung der Frühen Bildung und der Verbesserung der Bildungsübergänge.“
Dem Bundesjugendkuratorium gehören neben Prof. McElvany 14 weitere Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis an. Im Mittelpunkt der Beratung stehen gesellschaftliche Veränderungsprozesse und die Frage, wie sich diese auf die Lebensrealitäten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auswirken. Als Vertreterin der Wissenschaft wird Prof. McElvany ihren inhaltlichen Fokus in dem Gremium auf Fragen zur Bildung von Kindern und Jugendlichen von sechs bis 18 Jahren richten. Neben der Frage der sinnvollen Verzahnung von Kinder- und Jugendhilfe mit Bildungsfragen wird es dabei auch um Impulse zu Themen wie Bildungsgerechtigkeit, Bildungsübergänge, Demokratiebildung und Medienkompetenzerwerb gehen. Dabei legt das Sachverständigengremium besonderen Wert darauf, die Perspektive junger Menschen in die Beratungen einzubeziehen.
Das Bundesjugendkuratorium wird in jeder Legislaturperiode neu berufen. Unterstützt wird das Gremium von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik am Deutschen Jugendinstitut, mit dem die TU Dortmund in einem Forschungsverbund zusammenarbeitet.