Sind sich Bildungsinstitutionen wie Schulen, Museen, Ministerien oder Akademien ausreichend einig darüber, was sie unter der „Vermittlung der Kunst“ verstehen? Kommen die verschiedenen Ansprüche an Kunst, etwa die Wahrung des kulturellen Gedächtnisses oder die gesellschaftstransformatorische Wirkung, noch zusammen? Geht es um Kunstkompetenz oder um ‚visual literacy‘? Wie lassen sich die auseinanderdriftenden Pole von kunsthistorischen Traditionsbeständen und der Bilderwelt der Sozialen Medien verbinden? Welche Rolle spielt die künstlerische Praxis? Soll der Begriff der Kunst in einem allgemeinen Begriff kultureller Bildung aufgehen?

Podiumsteilnehmer*innen

  • Notburga Karl, Professorin für Kunst und ihre Didaktik/Lehrstuhl Kunstpädagogik, Akademie der Bildenden Künste München
  • Michael Lüthy, Professor für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart, ABK Stuttgart
  • Torsten Meyer, Professor für Kunst und ihre Didaktik, Universität zu Köln
  • Andreas Opiolka, Professor für Allgemeine Künstlerische Bildung, Studiengangsleitung Künstlerisches Lehramt, ABK Stuttgart
  • Johanna Tewes, Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften, ABK Stuttgart
  • Carmen Westermeier, Akademische Mitarbeiterin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften, Gemeinsame Gleichstellungsbeauftragte, ABK Stuttgart

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart, dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart und der Wüstenrot Stiftung.

Eintritt frei.