Jedes Tötungsdelikt ist auf seine Art sinnlos und grauenvoll. Der Mord an der dreifachen Mutter Nina H. vor etwa einem Jahr allerdings sticht heraus; er raubt einem bis heute den Atem. Die 30-jährige Frau hinterlässt bei Angehörigen und Freunden eine Lücke, die nicht zu füllen sein wird. Drei kleinen Kindern wurde die Mutter, Eltern die Tochter, Bekannten eine Unterstützerin genommen. In der monatelangen Hauptverhandlung ist nichts zur Sprache gekommen, was den Hass, der dieser Tat vorausgegangen sein muss, auch nur ansatzweise erklärbar macht.