Paderborn. Die Wunden beim SC Paderborn nach dem deutlichen 1:5 bei der SV Elversberg sind weitgehend geleckt. Und trotzdem spielt die deutliche Pleite noch immer eine Rolle in den Köpfen von Spielern und Verantwortlichen. Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den Karlsruher SC am Freitagabend (18.30 Uhr) geht es für den SCP deshalb vor allem um eines: eine Reaktion zu zeigen.
„Es geht jetzt tatsächlich nicht viel um den KSC, sondern es geht um uns. Gerade nach dieser ersten Halbzeit, die wir in Elversberg gezeigt haben“, sagte Trainer Ralf Kettemann am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. In der kurzen Woche liege der Fokus deshalb komplett auf der eigenen Mannschaft. „Wir wissen: Wir müssen jetzt nicht hoffen, dass wir da etwas zeigen, das wir noch nie gezeigt haben. Wir sind am 33. Spieltag der Saison. Wir haben uns hier im eigenen Stadion schon sehr oft sehr gut präsentiert.“
Vor allem die Tugenden, die den SCP über weite Strecken der Saison ausgezeichnet haben, sollen nun wieder sichtbar werden. „Wir haben uns gut präsentiert, was Teamspirit angeht, was Leidenschaft angeht, was Energie angeht, was Glaube angeht“, erklärte Kettemann. „Und nur darauf müssen wir den Fokus legen, denn das können wir beeinflussen.“
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SC Paderborn 07 im Aufstiegskampf: Kapitän fordert Perspektivwechsel im Team
SC Paderborn blickt keineswegs auf das Torverhältnis
Rechenspiele im Aufstiegsrennen möchte der Trainer derweil weiterhin vermeiden. Gedanken an die deutlich schlechtere Tordifferenz im Vergleich zu Hannover 96 und Rang drei verschwende er nicht. „Für uns geht es in erster Linie darum, für uns, für die Fans und für den Verein eine gute Leistung zu bringen. Es ist nicht so, dass wir über das Torverhältnis sprechen, das wir aufholen müssten“, sagte der 39-Jährige.
„Für uns geht es darum, Punkte zu holen. Und ich sehe das nicht als unrealistisch an. Ich habe da ein gutes Gefühl dabei, dass wir das schaffen können.“
Eine kleine Rechnung stellte Kettemann dann aber doch noch an. „Wenn wir sechs Punkte holen, müssen die anderen auch erstmal Gas geben“, so der Trainer. Gleichzeitig wolle man noch nicht zu weit vorausschauen, stattdessen erst einmal im Hier und Jetzt bleiben. „Wir wollen am Freitag zwischen 18.30 Uhr und etwa 20.45 Uhr die Heide hier zum Brennen bringen. Das muss wirklich zu sehen sein, dass wir Großes vorhaben. Dass wir viel Energie haben. Dass wir viel Bock haben auf dieses Spiel.“
Startelf gegen Karlsruhe: Viele Änderungen wird es beim SCP nicht geben
Und trotz der deutlichen Niederlage in Elversberg plant Kettemann offenbar keinen größeren personellen Umbruch hinsichtlich seiner Startelf. „Diese Elf hätte es trotz der ersten Halbzeit in Elversberg verdient, wieder auf dem Platz zu stehen“, erklärte er. Schließlich habe die Mannschaft in den Wochen vor dem Debakel geliefert.
Kettemann: „Wenn man einen Zeitraum von zwölf Spielen nimmt, sind es sechs Siege, vier Remis und zwei Niederlagen für uns gewesen. Klar waren die zwei Niederlagen jetzt am Stück. Aber die Spieler, die in Elversberg auf dem Platz standen, haben bislang absolut geliefert und hatten es auch verdient da zu spielen.“
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Und weiter: „Solche Spiele kommen einfach vor. Das ist auch nichts, was dem SC Paderborn nicht schon einmal passiert wäre. Von daher: Diese Elf hätte es verdient, wieder auf dem Platz zu stehen. Es wird also keine sieben Wechsel geben.“
„Die Heide soll brennen“: SC Paderborn 07 setzt nach 1:5-Pleite auf Trotzreaktion
Trainer des SC Paderborn hofft auf Unterstützung der Fans
Für den passenden Rahmen dürfte am Freitagabend gesorgt sein. 14.650 Zuschauer werden in der nicht ganz ausverkauften Home-Deluxe-Arena erwartet, der Heimbereich war sogar bereits nach wenigen Minuten ausverkauft. Eine Tageskasse wird es folglich nicht geben.
„Paderborn ist da. Die Fans sind sehr da“, sagte Kettemann mit Blick auf die Atmosphäre im Stadion. „Das wird zu 100 Prozent eine geile Geschichte. Wenn das Flutlicht an ist, ist das noch einmal etwas anderes als sonst.“
Und der Trainer ist sich sogar sich: Das gezeigte Spiel in Elversberg könne der Mannschaft gegen Karlsruhe womöglich sogar helfen. Denn: „Es geht darum, eine Reaktion zu zeigen. Und ich weiß, dass die Jungs das machen werden. Es gibt keine Garantie dafür. Aber man merkt, dass die Jungs sich etwas vorgenommen haben. Man wird die Fans mit anzünden. Und dann wird das hier eine gute Gemeinschaft und eine gute Energie sein.“