Projekt geplant

Bürohaus am Eschenheimer Tor wird zu neuem Hotel

07.05.2026 – 17:07 UhrLesedauer: 2 Min.

So soll das neue Hotel am Eschenheimer Tor laut Visualisierung der Entwickler aussehen.Vergrößern des Bildes

Markanter Eingangsbereich an der Ecke sowie zwei weitere Etagen auf dem Dach: So soll das neue Hotel am Eschenheimer Tor laut Visualisierung der Entwickler aussehen. (Quelle: Visualisierung MHP Hotel Group)

Ein altes Bürogebäude in der Frankfurter Innenstadt soll zu einem gehobenen Hotel werden. Dabei gab es früher mal ganz andere Pläne.

Aus einem früheren Bürogebäude in der Frankfurter Innenstadt soll ein Hotel werden: Die MHP Hotel AG aus München plant am Eschenheimer Tor ein Haus ihrer Marke „Mooons“. Dafür wird ein bestehendes Gebäude an der Ecke Stiftstraße/Katzenpforte umgebaut und um zwei Stockwerke aufgestockt werden.

Nach Angaben der Unternehmen soll das bestehende Bürohaus in seinen Grundzügen erhalten bleiben, um zwei Etagen erweitert und anschließend zum Hotel umgebaut werden. Vorgesehen sind mehr als 200 Zimmer, ein Fitnessbereich sowie eine öffentlich zugängliche Bar mit Gastronomieangebot. Laut Unternehmen soll das Hotel im sogenannten Upscale-Segment als „Boutique-Lifestyle-Hotel“ positioniert werden. Geplant ist außerdem ein gastronomisches Angebot mit überwiegend vegetarischen und veganen Speisen.

Für das Grundstück gab es in der Vergangenheit andere Pläne. Wie zuerst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete, war im Frankfurter Hochhausentwicklungsplan von 2008 an dieser Stelle ursprünglich ein rund 60 Meter hoher Wohnturm vorgesehen.

Laut „FAZ“ befand sich in dem Gebäude zuletzt unter anderem ein Servicecenter des Energieversorgers Mainova. Die Zeitung berichtete zudem, dass die veröffentlichten Entwürfe keinen Hochhausbau mehr vorsehen.

Die Hotelmarke „MOOONS“ ist bislang nur mit einem Standort in Wien vertreten. In Frankfurt betreibt die MHP Hotel AG bereits das JW Marriott im Palais-Quartier in unmittelbarer Nähe des neuen Projekts.

Geplant wurde das Hotel vom Frankfurter Architekturbüro TLBS. Das Büro war unter anderem auch am Sofitel an der Alten Oper beteiligt.

Visualisierungen zeigen einen in der heutigen Büroarchitektur weit verbreiteten Fassadenstil in Pastelltönen und mit viel Glas. An der Ecke Stiftstraße/Katzenpforte soll es einen markanten Eingang geben.