Es ging um Stadtentwicklung, Gewerbe und Flächenentwicklung: Der Rhein-Kreis Neuss, die kreisangehörigen Kommunen und die „Impuls Wirtschaftsförderung“ des Kreises waren jetzt auf der „Polis-Convention“ als Teil des Gemeinschaftsstands der Standort Niederrhein GmbH vertreten.

Die Messe für Stadt- und Projektentwicklung findet jedes Jahr auf dem Areal Böhler in Meerbusch statt. Diesmal standen konkrete Umsetzungsstrategien für Projekte unter veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die wachsende Bedeutung integrierter Planung im Fokus. Die Polis Convention setzte in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „polis tomorrow“ gezielt Impulse für sektorübergreifende Ansätze – von Energie und Netzen bis hin zur nachhaltigen Flächen- und Raumentwicklung.

18 aktuelle Projekte konnte der Kreis dabei präsentieren. Sie alle zeigen, welch unterschiedliche Entwicklungen im Kreisgebiet geschehen. Da wäre etwa der Innovationscampus Dormagen als Zukunftsstandort für Wirtschaft und Forschung, das Digital- und Innovationsquartier Kraftwerk Frimmersdorf als Schlüsselprojekt im Strukturwandel, die Ressourcenschutzsiedlung Otzenrath-Süd als Beispiel für nachhaltige Quartiersentwicklung sowie die perspektivische Siedlungsentwicklung rund um die Bahnschleife Rommerskirchen mit direkter Schienenpersonennahverkehr-Anbindung.

Für die Stadt Neuss standen Ansprechpartner des Amtes für Stadtplanung für Fragen und Gespräche mit Investoren, Bauträgern und Fachleuten zur Verfügung. Auch über aktuelle Neusser Projekte wurde informiert: Dazu gehören das neue Hammfeld und der Wendersplatz ebenso wie das Neuland Neuss, das ehemalige Gelände von Bauer & Schaurte. Ergänzt wird das Portfolio durch weitere Projekte wie dem Zukunftsquartier Jüchen-West, dem Gewerbegebiet Kaarst-Ost oder der Baulandentwicklung Kalverdonk.

Landrätin Katharina Reinhold zieht ein positives Fazit: „Die polis Convention hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch für die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden ist. Gerade in herausfordernden Zeiten geht es darum, Projekte gemeinsam voranzubringen, neue Partnerschaften zu knüpfen und innovative Lösungen zu entwickeln – insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und nachhaltige Flächenentwicklung.“ Überhaupt steht auf der Messe neben der Präsentation der Projekte der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Und dafür bot der Gemeinschaftsstand, so heißt es vom Kreis, erneut eine zentrale Plattform für Vernetzung und Kooperation.