Zwei Tage voller Ideen, Innovationen und Zusammenarbeit: Die polis Convention 2026 ist erfolgreich auf dem AREAL BÖHLER in Düsseldorf zu Ende gegangen. Unter dem Leitthema NEUE HORIZONTE versammelte die bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung insgesamt rund 400 Aussteller*innen sowie 8.000 Fachbesucher*innen aus Stadtentwicklung, Planung, Immobilienwirtschaft, Politik und Energiewirtschaft. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen war erneut Partnerin auf dem Landesstand NRW und beteiligte sich mit verschiedenen Formaten an der bundesweiten Messe für Projekt- und Stadtentwicklung.
Ein besonderer Impuls ging in diesem Jahr vom neuen inhaltlichen Baustein „polis tomorrow“ aus. Im Fokus standen erstmals gebündelt zentrale Zukunftsfragen rund um den Ausbau kommunaler und regionaler Infrastrukturen – ein entscheidender Hebel für die nachhaltige Transformation von Städten und Regionen.
In diesem Jahr wurde zudem auf fünf Bühnen intensiv diskutiert: Themen wie kommunale Wärmewende, Transformationsfinanzierung und sektorübergreifende Kooperation bestimmten den fachlichen Austausch. Die neue polis tomorrow Kongressbühne setzte dabei klare Akzente – von resilienten Energiesystemen bis hin zur konkreten Umsetzung der Wärmewende vor Ort.
Zur Eröffnung des Landesstands richtete sich Katja Domschky, Präsidentin der Architektenkammer NRW an das Publikum: „Wir sprechen über nachhaltige Bestandsentwicklungen und verantwortungsvolles Weiterbauen. Und darüber, welche Rahmenbedingungen wir dazu brauchen. Wir wollen vorankommen, ohne dabei die Baukultur aus dem Blick zu verlieren. Dazu kommen auf der polis Convention die relevanten Akteur*innen zusammen.“
Am zweiten Messetag gestaltete die AKNW ein Forum zum Thema Bauturbo, bei dem neben AKNW-Präsidentin Katja Domschky auch der Architekt und Stadtplaner Gert Lorber (Lorber & Paul, Köln) und der Stadtplaner Dr. Ing.Daniel Bläser (bjp Bläser I Jansen, Dortmund) Impulse gaben. „Der Bauturbo wird nur im Verbund aller Akteurinnen und Akteure greifen. Denn nur wenn Kommunen, Planungsbüros und Investorinnen und Investoren gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir gemeinsam die Chancen und Vorteile dieses Instruments nutzbar machen, um schnellere Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse zu erreichen. Die Architektenkammer NRW setzt sich dafür ein, diesen Austausch weiter zu fördern, unter anderem mit Formaten wie Architektenschaft trifft Bauaufsicht.
Zudem fand speziell für Junior-Mitglieder und junge Planer*innen eine Führung über die Messe statt, bei der die Gruppe unter anderem die Stände von Baukultur Nordrhein-Westfalen, der Bundesstiftung Baukultur, von New Bauhaus und die Planer Lounge besuchte.