
Die Korbjäger der Niners Chemnitz steuern in der Bundesliga auf Play-In-Kurs. Zwar verspielten die Sachsen gegen geschwächte Frankfurter zunächst eine hohe Führung, bewahrten aber am Ende die Nerven.
Die Basketballer der Niners Chemnitz haben zu Beginn des vorletzten Bundesliga-Spieltags ihre Ambitionen auf das Erreichen der Play-Ins untermauert. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore bezwang am Donnerstagabend die Skyliners Frankfurt mit 86:82 (71:71, 46:31) nach Verlängerung. Vor 4.473 Zuschauern war Kevin Yebo mit 22 Punkten der beste Werfer der Niners, die durch den elften Heimsieg in dieser Saison Rang zehn mit nunmehr 32:34 Punkten festigten.
Chemnitz beginnt konzentriert
Die Chemnitzer fanden schnell in ihren Offensivrhythmus, ließen zunächst aber die Intensität in der Defensive vermissen. Mit einem 9:0-Lauf wandelten sie dann aber einen Rückstand bis zur ersten Viertelpause in eine 24:18-Führung um. Zwar verkürzten die ersatzgeschwächten Frankfurter bis Mitte des zweiten Viertels auf einen Punkt, in der Folge liefen die Gastgeber jedoch von der Dreierlinie heiß und führten beim 40:28 (17. Minute) erstmals zweistellig.
Vergebliche Frankfurter Aufholjagd
Im zweiten Durchgang ließ der Elan in der Offensive deutlich nach. Frankfurt witterte seine Chance und kämpfte sich gegen fahrige Gastgeber immer näher heran. Mit vier Freiwurfpunkten glich der 19-jährige Ivan Crnjac zum 71:71 aus und erzwang so die Verlängerung. Dort hatten die Niners mehr zuzusetzen und siegten letztlich verdient.
SpiO/dpa