Braunschweigs Spieler gehen in Vechta auf dem Feld.

Stand: 07.05.2026 • 23:20 Uhr

Die Löwen Braunschweig sind aus der Basketball-Bundesliga (BBL) abgestiegen. Nach dem Sieg Jenas über Heidelberg am Donnerstagabend haben die Löwen keine Chance mehr, ans rettende Ufer zu kommen.

Der Abstieg der Löwen aus der BBL hatte sich schon seit Monaten abgezeichnet. Dass eine Rettung überhaupt noch einmal in den Bereich des Möglichen kam, war alleine der jüngsten Steigerung unter Headcoach Ramon Diaz zu verdanken. Immerhin vier Siege holten die Braunschweiger aus den jüngsten zehn Partien.

Durch den 81:79 (30:43, 69:69)-Sieg des Tabellen-16. Jena nach Verlängerung über Heidelberg aber ist der Traum einer Rettung ausgeträumt. Die Thüringer (12 Siege, 24:42 Punkte) sind für die Löwen (9 Siege, 18:46 Punkte) bei nur noch zwei Begegnungen nicht mehr einzuholen. Neben den Niedersachsen müssen auch die Heidelberger (9 Siege, 18:48 Punkte) in die 2. Liga runter.

Noch zwei Spiele Abschiedstour für Braunschweig

Für Löwen-Eigentümer Dennis Schröder, Kapitän der Basketball-Nationalmannschaft, dürfte der Gang in die zweite Liga einen bitteren Rückschlag bedeuten. 2018 hatte der gebürtige Braunschweiger den Klub übernommen und große Ziele ausgerufen. Erst Anfang vergangenen Jahres hatte er diese bekräftigt. „Mein festes Vorhaben ist nach wie vor, am Ende meiner Karriere noch einmal für Braunschweig zu spielen. Deutscher Meister mit den Löwen zu werden – das ist ein großer Traum von mir“, so der 32 Jahre alte Schröder von den Cleveland Cavaliers aus der nordamerikanischen Profiliga NBA.

Der Weg dahin wird nun deutlich weiter. Die Spiele in Oldenburg am Freitag (20 Uhr) und gegen Chemnitz am Sonntag (16:30 Uhr) werden zunächst zu einer kleinen Abschiedstour der Braunschweiger in der Basketball-Bundesliga.

Norddeutscher Rundfunk