04:13 Uhr | Moskau meldet Dutzende abgefangene ukrainische Drohnen
Trotz der von Russland ausgerufenen Waffenruhe hat Moskau erneut ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Bürgermeister Sergey Sobyanin sprach zunächst von 20 abgefangenen Drohnen über der Hauptstadt. Später meldeten russische Behörden mehr als 50 abgewehrte Drohnen im Großraum Moskau binnen rund 15 Stunden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte zudem, landesweit seien 95 ukrainische Drohnen zerstört worden. Die Feuerpause gilt bis Samstag rund um die Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs. (Quellen: Reuters, AFP)
02:51 Uhr | Deutsche Firmen planen Investitionen in Ukraine
Deutsche Unternehmen bereiten sich laut Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bereits auf Investitionen in der Ukraine nach Kriegsende vor. Geschäftsführer Michael Harms sprach von wachsendem Interesse neuer Investoren. Viele bereits vor dem Krieg aktive Firmen seien trotz schwieriger Bedingungen im Land geblieben. Der Wiederaufbau laufe schon jetzt, die ukrainische Wirtschaft wachse weiter. Der Verband fordert mehr Planungssicherheit, staatliche Garantien und Fortschritte bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung. (Quelle: dpa)
00:46 Uhr | Russische Feuerpause zum Tag des Sieges beginnt
Die von Russland einseitig ausgerufene Waffenruhe im Ukraine-Krieg ist in Kraft getreten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau soll sie bis zum 10. Mai gelten. Ob die Kampfhandlungen tatsächlich eingestellt werden, blieb zunächst unklar. Kurz nach Mitternacht gab es in weiten Teilen der Ukraine keinen Luftalarm. Gleichzeitig wurden am Moskauer Flughafen Wnukowo vorübergehend Sicherheitsbeschränkungen verhängt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte ausländische Gäste vor Reisen zur Militärparade am 9. Mai nach Moskau. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 7. Mai 2026
Moskau hat eine einseitige Waffenruhe rund um die Feiern zum sowjetischen Sieg über Nazi-Deutschland bestätigt und diese bis zum 10. Mai verlängert. Zugleich drohte das russische Verteidigungsministerium mit Vergeltungsschlägen gegen Kiew und forderte Bewohner sowie ausländische Diplomaten erneut auf, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. Die Ukraine bezeichnete die Feuerpause als „blanken Zynismus“ und warf Russland vor, vor allem die Militärparade in Moskau schützen zu wollen. Ein ukrainischer Vorschlag für eine längere Waffenruhe blieb unbeantwortet.