Kölner Hauptbahnhof
Am Wochenende: Bahn kappt Eifel-Verbindung für sieben Monate
Aktualisiert am 08.05.2026 – 05:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Regionalzug am Kölner Hauptbahnhof (Archivbild): Auf der Strecke zwischen Köln und der Eifel kommt es seit Anfang Mai zu Einschränkungen. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk)
Die Deutsche Bahn baut seit dem 1. Mai an der Eifelstrecke. Pendler und Touristen müssen für sieben Monate an Wochenenden auf Busse umsteigen.
Seit dem 1. Mai wird die Eifelstrecke zwischen Euskirchen und Blankenheim für einen Zeitraum von sieben Monaten umfassend modernisiert. Betroffen sind die Regionalexpress-Linie RE 22 sowie die Regionalbahnlinie RB 24 – Fahrgäste müssen sich auf Zugausfälle und Änderungen im Fahrplan einstellen. Die Deutsche Bahn erneuert entlang der Strecke Bahnübergänge, verlegt neue Kabelkanäle und installiert moderne Signalanlagen.
Die Bauarbeiten finden ausschließlich an Wochenenden statt – jeweils freitags ab 20.30 Uhr bis montags um 4.30 Uhr. Unter der Woche verkehren die Züge planmäßig. Die Linien RE 22 und RB 24 zählen zu den wichtigsten Verbindungen zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und der Eifel und werden täglich von Pendlern sowie Ausflüglern genutzt.
Mit den Maßnahmen schafft die Deutsche Bahn die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks in Euskirchen. Das moderne System soll den Bahnbetrieb auf der Eifelstrecke künftig zuverlässiger und effizienter machen.
Die Ausfälle treffen dadurch ausschließlich Fahrgäste am Wochenende. Ab dem 1. Mai fahren am Wochenende im Zeitraum der Bauarbeiten keine Züge mehr zwischen den Haltepunkten Euskirchen und Blankenheim (Wald). Sie werden vollständig durch Busse ersetzt. Um Touristen entgegenzukommen, werden pro Tag zwei zusätzliche Fahrten angeboten, bei denen auch die Mitnahme von Fahrrädern möglich ist.
Um einen Platz zu sichern, kann dieser von montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Nummer 02445/5383 telefonisch reserviert werden. Die Bauarbeiten sollen bis zum 30. November andauern. Fahrgäste werden in dem Zeitraum gebeten, ihre Verbindungen im betroffenen Streckenabschnitt eingehend zu prüfen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass der Bus länger braucht als die Züge auf dem üblichen Linienweg.
