Wird es eine Abschiedstour oder kann der Wuppertaler SV den Strohhalm noch greifen? Diese Frage begleitet den akut abstiegsbedrohten Fußball-Regionalligisten auch am Samstag in die Nachbarstadt Düsseldorf, wo der WSV gegen die U 23 der Fortuna sein vorletztes Saisonspiel auszutragen hat. Die beiden jüngsten Spiele gegen Oberhausen und Gütersloh, in denen beides Mal sogar mehr hätte herausspringen können als ein Unentschieden, haben zumindest gezeigt, dass sich die Mannschaft noch nicht aufgegeben hat, auch wenn sie das Geschehen nicht mehr in der eigenen Hand hat. Der sicherere Nichtabstiegsplatz 15 ist vier Punkte entfernt, bei weitaus schlechterem Torverhältnis als Rödinghausen, das am Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht Wiedenbrück den Klassenerhalt klarmachen könnte. Für den WSV geht es am Flinger Broich (Anstoß 14 Uhr) zunächst darum, Punkte zu sammeln, um den aktuelle 16. Tabellenplatz zu stabilisieren. Der würde ebenfalls zum Klassenerhalt reichen, sollten die Profis von Fortuna Düsseldorf aus der zweiten Liga absteigen, womit Fortunas U 23 automatisch in die Oberliga runtermüsste, obwohl sie sportlich als 14. mit 13 Zählern Vorsprung auf den WSV mit dem Abstieg nicht mehr zu tun hat. Fortunas Erste steht aktuell auf dem Relegationsrang, erwartet am Sonntag Erstliga-Aufstiegsanwärter Elversberg.