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Das hat im Abstiegskampf gerade noch gefehlt: Ausgerechnet vor den letzten beiden Rettungsspielen treten beim 1. FC Magdeburg Personalsorgen auf. Dabei hat eine Erkältungswelle den Kader getroffen.
Trainer Petrik Sander wollte vor dem Spiel am Samstag (13 Uhr) bei Holstein Kiel zwar keine Namen nennen und auch nicht verraten, wie viele Profis es getroffen hat. Zudem waren alle Trainingseinheiten nicht öffentlich, sodass keiner erahnen kann, wie heftig der FCM betroffen ist.
Sander reagierte zumindest verwundert über einige Spieler: „Für diese Sache tragen die Spieler die Verantwortung. Infektionswellen hin oder her. Es ist schon deutlich zu erkennen, wie Spieler zum Training kommen. Manchmal glaube ich, der Wetterbericht ist nicht so ihr Ding. Sie denken: Gestern war es warm, also muss es heute auch warm sein. In einer größeren Gruppe herrscht nun mal immer eine gewisse Ansteckungsgefahr.“
Kritik an Magdeburger Profis
Trainer-Kritik vor dem nächsten Abstiegs-Endspiel! Der Trainer will bei den erwachsenen Profis auch nicht den Erziehungsberechtigten spielen. Sander: „Wenn wir jetzt damit anfangen würden, dann wäre es sehr spät oder zu spät. Entweder kriegt man es mit oder nicht. Manchmal muss ich da den Kopf schütteln.“
Dennoch hofft Sander auf einen schlagkräftigen Kader in Kiel. Der Gegner hat den Klassenerhalt bereits sicher. Sander: „Das ist schon eine Befreiung, wenn man sein Ziel erreicht hat. Und dann kann man davon ausgehen, dass sie viel probieren werden und vielleicht mit mehr Mut ins Spiel gehen. Aber das kann uns egal sein. Es wird auch in Kiel so sein, dass wir unser Spiel aufziehen wollen.“