Fünf mutmaßliche Kupferdiebe wurden in der Nacht zu Donnerstag (7. Mai) in Essen-Bredeney erwischt. Sie sind einer Polizeistreife zufällig aufgefallen, deren Wagen gegen 1.30 Uhr auf der Norbertstraße in Richtung Alfredstraße unterwegs war. Kurz hinter der Bushaltestelle „Polizeischule“ bemerkten die Beamten einen Pkw, der mit eingeschaltetem Warnblinklicht auf der Straße stand. Plötzlich seien vier Personen vom Grünstreifen zum Auto gelaufen und hätten den Motor gestartet, so die Polizei.

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Sie konnten aber nicht wegfahren, weil sich die Polizisten vor den Pkw gestellt hatten. Während die vier Männer kontrolliert wurden, sahen die Beamten, dass ein weiterer Wagen auf dem Grünstreifen direkt neben einem Zaun geparkt war. In dem Transporter befand sich eine weitere Person. Außerdem lagen darin abgeschnittene Starkstromkabel und Kupferdachrinnen.

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Schon wieder Kupferdiebe an alter Polizeischule in Essen erwischt

Im Maschendrahtzaun neben dem Transporter war ein großes Loch, davor lag typisches Einbruchswerkzeug wie Bolzenschneider, Hammer und Schraubendreher. Auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule lag weiteres Diebesgut (Kupferrohre und Starkstromkabel) zum Abtransport bereit. Insgesamt dürfte es sich laut Polizei um mehrere Tonnen handeln. Auch eine Elektrosäge und ein weiterer Bolzenschneider wurden dort gefunden.

Erst am 1. Mai waren drei Kupferdiebe an der alten Polizeischule erwischt worden. Ein Diensthund stoppte sie. Auch jetzt wurde das Grundstück mit einem Polizeihund nach weiteren Tatverdächtigen abgesucht, aber niemand wurde entdeckt

Die fünf Männer im Alter von 17, 24, 27, 35 und 39 Jahren, alles rumänische Staatsbürger, wurden vorläufig festgenommen. Laut Polizei hat nur der 39-Jährige einen festen Wohnsitz in Deutschland. Bis auf den 17-Jährigen seien alle bereits polizeibekannt, unter anderem wegen gleicher Delikte. Gegen die Männer wird wegen schweren Bandendiebstahls ermittelt.