
AUDIO: Kupferhütte Aurubis rechnet mit mehr Gewinn als erwartet (1 Min)
Stand: 08.05.2026 17:03 Uhr
Der Hamburger Kupferhersteller Aurubis rechnet in diesem Jahr mit deutlich mehr Gewinn als bislang geplant. Ein Grund dafür: Auch infolge des Kriegs im Persischen Golf steigen derzeit die Preise für Schwefelsäure, einem Nebenprodukt der Aurubis-Produktion.
Zwischen 425 und 525 Millionen Euro erwartet Aurubis im laufenden Geschäftsjahr als Gewinn. Das sind 50 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Ein Grund: Die Preise für Metalle, insbesondere für Edelmetalle, liegen laut Vorstandschef Toralf Haag höher als im vergangenen Jahr.
Abfallprodukt Schwefelsäure
Aurubis produziert in erster Linie Kupfer, gewinnt aus Erzen und dem Recycling aber auch andere Metalle wie Gold, Silber und Platin. Quasi ein Abfallprodukt der Herstellung ist Schwefelsäure, die in der chemischen Industrie und für die Herstellung von Dünger benötigt wird. Und das weltweite Angebot dafür ist knapp, weil durch den Nahostkrieg Lieferketten gestört sind. China hat zudem ein Exportverbot angekündigt. Aurubis hat weltweit rund 7.000 Mitarbeitende, allein am Stammsitz in Hamburg sind es knapp 3.000 Beschäftigte. Der Aktienkurs des Unternehmens hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Der 42-jährige Fahrer eines Gabelstaplers kam Freitagnacht ums Leben. Kollegen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Kupferproduzent Aurubis liefert den Hamburger Energiewerken ab sofort industrielle Abwärme. Bis zu 20.000 Haushalte können dadurch mit Fernwärme versorgt werden.

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