In Potsdam haben Anwohner am Freitagmorgen im Keller eines Wohnhauses in der Geschwister-Scholl-Straße im Westen der Landeshauptstadt einen verdächtigen Gegenstand entdeckt. Dieser war nicht gefährlich, wie Polizei und Stadt am späten Nachmittag mitteilten. Das habe eine eingehende Prüfung ergeben. Der Sperrkreis ist seit 16.50 Uhr aufgehoben.

17:23 Uhr: Es kehrt wieder Normalität ein in der Geschwister-Scholl-Straße

Alle Absperrungen sind beseitigt, auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist nicht mehr vor Ort in der Geschwister-Scholl-Straße. Der öffentliche Nahverkehr kann wieder normal fahren, alle Anwohnerinnen und Anwohner können zurück in ihre Häuser.

Polizeieinsatz wegen verdächtigem Gegenstand in Potsdam, Potsdam-West, Geschwister-Scholl-Straße wieder frei nach Aufhebung des Sperrkreises und Ende der Evakuierung. Die Geschwister-Scholl-Straße ist nach Aufhebung des Sperrkreises und Ende der Evakuierung wieder frei.

© Henri Kramer / PNN/Henri Kramer / PNN

17:11 Uhr: Verrostete Übungsmine war Ursache des Alarms

Eine verrostete Übungsmine war nach Informationen der Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) die Ursache für den Alarm und die Evakierungen rund um die Geschwister-Scholl-Straße. Es sei nicht klar gewesen, ob die in einem Keller gefundene Übungsmine scharf ist. Dies habe sich feststellen lassen, indem die Mine angebohrt worden sei. Das habe ergeben, dass sie nicht gefährlich war. Somit konnte nach dieser Untersuchung des Fundstücks schnell Entwarnung gegeben werden.

Gefunden wurde die Übungsmine den Angaben nach beim Aufräumen eines Kellerabteils eines Mieters, der kürzlich verstorben sei. Eine Entschärfung oder gar eine Explosion habe es nicht gegeben.

16:59 Uhr: Stadt und Polizei geben Entwarnung

Der in einem Wohnhaus in der Geschwister-Scholl-Straße gemeldete verdächtige Gegenstand habe sich „nach eingehender Prüfung als ungefährlich“ herausgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizeidirektion West. Es könne daher Entwarnung gegeben werden. Die Maßnahmen, die „zeitweise zum Erliegen des öffentlichen Personenverkehrs (Regionalbahn, Tram- und Busbetriebes)“ sowie des Individualverkehrs in der Sperrzone führten, seien um 16.45 Uhr beendet worden. Die Polizei danke allen Bürgerinnen und Bürgern „für ihr Verständnis und die Kooperation“.

16:50 Uhr: Verdächtiger Gegenstand war nicht gefährlich

Der Sperrkreis ist jetzt wieder geöffnet. Der verdächtige Gegenstand war nicht gefährlich.

16:39 Uhr: Erneute Warnung per Nina-Warnapp

Per Pushnachricht auf das Handy werden Potsdamerinnen und Potsdamer und Menschen, die sich in der Nähe des Gefahrenorts in der Geschwister-Scholl-Straße aufhalten, erneut über die „sofortige Evakuierungsanordnung“ informiert. Sie sollen umgehend ihre Wohnungen und den Sperrkreis verlassen.

In der Notunterkunft im Hannah-Arendt-Gymnasium sind bisher nur zwei Helfer, die auf Menschen warten, die ein Quartier brauchen.

Im Umkreis des Sperrkreises ist die Rede davon, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Panzermine handele. Diese Information konnte zunächst nicht bestätigt werden.

Polizeieinsatz wegen verdächtigem Gegenstand in Potsdam, Potsdam-West, Evakuierung, Anwohner stehen an der Absperrung Sperrkreis und warten. Anwohner stehen an der Absperrung zum Sperrkreis und warten.

© Andreas Klaer / PNN/Andreas Klaer / PNN

16:34 Uhr: Menschen werden zum Verlassen des Sperrkreises aufgerufen

Ein Polizeiwagen fährt durch die betroffenen Straßen und ruft per Lautsprecherdurchsage die Menschen zum Verlassen des Sperrkreises auf. Sie können die Notunterkunft im Hannah-Arendt-Gymnasium aufsuchen. Inzwischen ist auch die Einfahrt von der Kastanienallee in die Geschwister-Scholl-Straße gesperrt.

Eine Frau will an der Ecke Kastanienallee in ihr nahes Haus in der Geschwister-Scholl-Straße. Die Polizisten sagen ihr, dass das nicht möglich ist. „Muss ich jetzt hier fünf Stunden warten?“, fragt sie verzweifelt.

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16.09 Uhr: Notunterkunft eingerichtet

Für die betroffenen Anwohner wurde in der Haeckelstraße 72 in der Sporthalle des Hannah-Arendt-Gymnasiums eine Notunterkunft eingerichtet. Darüber wurde über die Nina-Warnapp informiert.

16.02 Uhr: Laut Rathauskreisen soll es sich offenbar um Kriegsmunition handeln

Bei dem Fund handelt es sich laut Rathauskreisen offenbar um Kriegsmunition. Der Parkplatz von Lidl im Potsdamer Westen wurde zur provisorischen Einsatzzentrale der Polizei umfunktioniert.

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15.47 Uhr: Möglicher Sprengstofffund

Nach einem möglichen Sprengstofffund in Potsdam ist ein Teil der Stadt evakuiert worden. Es sei ein Sperrkreis mit einem Radius von 300 Metern im Westen errichtet worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Grund dafür sei ein „verdächtiger Gegenstand“, den Anwohner gemeldet hätten. Die Polizei schickte mehrere Experten in den Keller eines Mehrfamilienhauses, um den Gegenstand zu untersuchen. Es werde ermittelt, inwiefern davon eine Gefahr ausgehen könne.

15.32 Uhr: Keine Festnahmen

„Bis jetzt haben wir keine Personen in Gewahrsam genommen oder festgenommen“, sagte ein Polizeisprecher. Demnach überprüfen spezialisierte Beamte des Landeskriminalamtes vor Ort den verdächtigen Gegenstand.

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15.03 Uhr: Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr und im Regionalverkehr

Der Einsatz führt zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Der Tramverkehr zwischen dem Platz der Einheit und dem Bahnhof Pirschheide wurde unterbrochen. Die Buslinie 605 fährt auf einer abweichenden Route. Das teilte der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP mit. Auch die Regionalbahnlinie zwischen Magdeburg und Berlin ist betroffen.

14.55 Uhr: Sperrkreis wird eingerichtet

Rund um den Fundort wurden zunächst kleinere Absperrmaßnahmen getroffen. Am Nachmittag verstärkte sich die Polizeipräsenz. Der Aufbau eines Sperrkreises wurde vorbereitet. Gegen 14.55 Uhr begannen die Räumungsmaßnahmen, Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. „Für die weiteren Untersuchungen sind Evakuierungen notwendig, die in enger Abstimmung mit der Stadt Potsdam erfolgen“, teilte die Polizei zur Begründung der Maßnahmen mit. „Personen können die Sperrzone derzeit nicht betreten und Bewohner sind aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen“, hieß es.

Polizeieinsatz in der Geschwister-Scholl-Straße, Speerkreis Rot umrandet: der Sperrkreis, der um den Fundort gezogen wurde.

© Polizeidirektion West/POLIZEIDIREKTION WEST

13.04 Uhr: Gasversorgung in Wohnhaus unterbrochen

Der Einsatz konzentriert sich auf das Wohnhaus in der Geschwister-Scholl-Straße 19. Aus Sicherheitsgründen wurde die Gasversorgung unterbrochen. Die Anwohner mussten das Haus zunächst zwar nicht verlassen, es wurde aber auch niemand hineingelassen.

Polizeieinsatz wegen verdächtigem Gegenstand in Potsdam, Potsdam-West, Geschwister-Scholl-Straße, Straßenabsperrung Polizeieinsatz in der Geschwister-Scholl-Straße in Potsdam: In einem Wohnhaus wurde ein verdächtiger Gegenstand entdeckt.

© Andreas Klaer / PNN/Andreas Klaer / PNN

12.12 Uhr: Feuerwehr und Ordnungsamt vor Ort

Neben der Polizei sind auch Rettungskräfte vor Ort, ebenso die Feuerwehr und das Ordnungsamt. Wie lange der Einsatz dauert, ist unklar. Das teilten Einsatzkräfte vor Ort den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) mit.

Polizeieinsatz wegen verdächtigem Gegenstand in Potsdam, Potsdam-West, Geschwister-Scholl-Straße, Straßenabsperrung Anwohner hatten am Freitagmorgen die Polizei verständigt.

© Andreas Klaer / PNN/Andreas Klaer / PNN

11.28: Abschnitt der Geschwister-Scholl-Straße gesperrt

Gesperrt wurde am Vormittag der Abschnitt zwischen der Carl-von-Ossietzky-Straße und der Hans-Sachs-Straße. Die Autos, die sich in dem Bereich befanden, mussten schon am Vormittag weggefahren werden. Autofahrer müssen eine Umleitung durch die Brandenburger Vorstadt nehmen.

Radfahrer und Fußgänger dürfen den gesperrten Bereich ebenfalls nicht passieren. Auch bei Müttern mit weinenden Kindern machte die Polizei keine Ausnahme.

Polizeieinsatz in Potsdam in der Geschwister-Scholl-Straße, verdächtiger Gegenstand gefunden, Brandenburger Vorstadt Auch Radfahrer und Fußgänger dürfen den gesperrten Bereich nicht betreten.

© Andreas Klaer/PNN/Andreas Klaer

11.04 Uhr: „Verdächtiger Gegenstand“ in Wohnung entdeckt

Zeugen hätten „einen verdächtigen Gegenstand“ in einem Keller eines Wohnhauses in der Geschwister-Scholl-Straße im Potsdamer Westen entdeckt, sagte ein Sprecher der Polizei. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich rund um den Fundort am Nachmittag geräumt und ein weiträumiger Sperrkreis eingerichtet.

Der Fund wurde der Polizei um 8.29 Uhr gemeldet. Um was für einen Gegenstand es sich handeln könnte, ließen die Beamten offen. (mit dpa)