Fünf Jahre nach dem Vorgänger wird eine beliebte Videospielverfilmung endlich fortgesetzt. Lohnt sich der Gang ins Kino?

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Nach gefühlt endloser Wartezeit kehrt „Mortal Kombat 2“ auf die große Leinwand zurück. Am 7. Mai 2026 startet der zweite Teil im Kino und will genau das liefern, was vielen im Film von 2021 gefehlt hat: das titelgebende Turnier und einen der ikonischsten Kämpfer der Reihe – Johnny Cage. Doch geht diese Rechnung auf?

Der erste „Mortal Kombat“ punktete vor allem mit brachialen Fights und spürbarer Liebe zum Detail. Auch wenn der eigens für den Film geschaffene Charakter Cole Young (Lewis Tan) bei vielen Fans auf Skepsis stieß, funktionierten die Kämpfe und vor allem die Fatalities. Was jedoch fehlte, waren zwei zentrale Bestandteile des Franchise: Johnny Cage und das eigentliche Mortal Kombat.

Mortal Kombat 2© Warner Bros. Pictures

Teil zwei liefert beides endlich nach. Die Kämpfer des Earthrealm treten im Turnier gegen die Outworld an, jeweils fünf pro Seite. Natürlich hält sich die Outworld nicht an faire Regeln, was die Ausgangslage schnell eskalieren lässt. Unterstützung bekommt die Erde durch einen neuen Mitstreiter: Johnny Cage, gespielt von Karl Urban. Seine Version der Figur ist weniger überdreht als man Urban aus „The Boys“ kennt, trifft den Ton aber dennoch gut und fügt sich stimmig ins Ensemble ein. Einer der Höhepunkte des Films ist dabei der Kampf zwischen Johnny Cage und Baraka.

Mehr Kämpfe, mehr Fatalities, endlich Johnny Cage

Neben Sonya Blade (Jessica McNamee) und Jax (Mehcad Brooks) kehrt auch Cole Young zurück. Selbst vermeintlich tote Figuren aus dem ersten Teil werden dank Nekromantie wieder ins Geschehen geholt, wie die Trailer zum Film bereits zeigten. Eine Entscheidung, die sich auszahlt: Wenn Kung Lao (Max Huang) loslegt oder Kano (Josh Lawson) seine Oneliner abfeuert, zündet der Film besonders stark.

Insgesamt stimmt das Pacing von Anfang bis Ende. Verschnaufpausen sind rar und das kreative Team hinter Regisseur Simon McQuoid zeigt deutlich, dass sie die Kritik am Vorgänger ernst genommen hat.

Mortal Kombat 2© Warner Bros. Pictures

Ein zentrales Qualitätsmerkmal bleiben die Fatalities. Trotz der Freigabe ab FSK 16 büßt der Film kaum an Härte ein. Die Bedenken der Fans vorab, dass der Film nun weichgespülter sei, sind ausgeräumt. Im Kinosaal gab es sogar vereinzelt Ekelreaktionen als die Fatalities in all ihrer Härte gezeigt wurden. Was für manche vielleicht zu viel des Guten sein mag, werden Fans als Gütesiegel anerkennen.

Wer bereits mit dem ersten Film seinen Spaß hatte, dürfte auch mit „Mortal Kombat 2“ zufrieden aus dem Kino gehen. Die Action sitzt, die Fight-Choreografien überzeugen und das Turnier gibt dem Franchise endlich seinen Namen zurück. Zusätzlich bringt Johnny Cage Dynamik ins Geschehen. Insgesamt ist „Mortal Kombat 2“ perfektes Popcorn-Kino, das genau das liefert, was man sich davon als Fan verspricht!