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Die aktuelle Lage im Iran-Krieg im News-Ticker: In der Straße von Hormus kommt es zu neuen Gefechten. US-Präsident Trump droht Teheran.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
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- Iran-Krieg: Verdacht auf Insiderhandel„,“position“:“5″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Iran-Krieg: Verdacht auf Insiderhandel – US-Behörden prüfen verdächtige Transaktionen.
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Update, 18:51 Uhr: Nach den US-Luftangriffen auf Ziele entlang der Küste ist iranischen Angaben zufolge mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Ein Regierungsvertreter der Küstenstadt Minab berichtete laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim über Opfer, nachdem ein Frachtschiff im Meer getroffen worden war. Zehn von 15 Besatzungsmitgliedern seien verletzt worden. Für den Rest der Crew wurde eine Suchaktion eingeleitet. Ein Mitglied wurde am Freitag schließlich tot geborgen.
Update, 18:22 Uhr: In der Straße von Hormus ist es nach iranischen Angaben zu neuen Kampfhandlungen zwischen dem US-Militär und iranischen Streitkräften gekommen. Die Nachrichtenagentur Fars sprach am Freitag von „sporadischen Kämpfen mit amerikanischen Schiffen“, die sich seit einer Stunde zugetragen hätten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.
Das US-Militär teilte wiederum mit, am Freitag zwei unter iranischer Flagge fahrende Frachtschiffe mit „Präzisionsmunition“ angegriffen und manövrierunfähig gemacht zu haben. Die Schiffe „Sea Star III“ und „Sevda“ hätten versucht, die US-Blockade zu durchbrechen, erklärte das zuständige Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X. Konkret habe ein Kampfflugzeug „Präzisionsmunition“ in die Schornsteine der Schiffe abgefeuert.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg
Fotostrecke ansehenIran-Krieg: USA erhöhen Druck auf NATO-Partner
Update, 17:26 Uhr: Außenminister Marco Rubio erklärte, dass US-Präsident Donald Trump noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, wie mit verbündeten Staaten umzugehen ist, die der US-Armee die Nutzung ihrer Stützpunkte für Angriffe auf den Iran verweigern. „In letzter Instanz wird der Präsident darüber entscheiden – und das hat er noch nicht“, äußerte Rubio am Freitag während seines Aufenthalts in Rom.
Rubio betonte, dass die Möglichkeit, Streitkräfte in Europa zu stationieren und von dort aus zu operieren, einer der Hauptgründe sei, warum die USA in der NATO sind. Er stellte klar, dass, falls diese Option nicht mehr gegeben sei, „ist das ein Problem und muss untersucht werden“.
Iran-Krieg: US-Militär trifft laut iranischen Angaben iranisches Frachtschiff
Update, 16:25 Uhr: Bei einem US-Angriff nahe der Straße von Hormus ist iranischen Angaben zufolge in der Nacht zum Freitag ein iranisches Frachtschiff getroffen worden. Dabei seien zehn Seeleute verletzt worden, fünf weitere würden vermisst, meldete die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Freitag unter Berufung auf einen örtlichen Beamten. Das Schiff habe sich in der Nähe der Gewässer von Minab befunden und sei infolge der Angriffe in Brand geraten.
Die zehn verletzten Seeleute seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, während Such- und Rettungskräfte weiterhin nach den fünf vermissten Seeleuten suchten. Ob das Frachtschiff direkt angegriffen worden war, blieb zunächst unklar.
Update, 15:28 Uhr: Das US-Militär hat laut eigenen Angaben mehr als 70 Tanker vor Irans Küsten blockiert. Das teilte das US-Zentralkommando auf X mit. Die Schiffe hätten eine Kapazität von über 166 Millionen Barrel iranischen Öls im Wert von schätzungsweise mehr als 13 Milliarden Dollar. „Derzeit hindern die US-Streitkräfte mehr als 70 Tanker daran, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen“, erklärte das US-Zentralkommando. Im Zuge des Iran-Kriegs seien zudem mehr als 50 Schiffe bereits umgeleitet worden, hieß es weiter.
Washington rechnet noch heute mit Antwort aus Teheran
Update, 14:44 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, Washington rechne noch heute mit einer Reaktion Teherans auf ein mögliches Kriegsende. „Wir sollten heute etwas erfahren“, sagte Rubio bei einem Pressegespräch in Rom vor Journalisten, wie CNN den Minister zitiert. Rubio äußerte sich demnach besorgt über Berichte, wonach der Iran versuche, eine Behörde zur Kontrolle des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus einzurichten. „Das wäre sehr problematisch, das wäre schlicht inakzeptabel“, sagte der US-Außenminister. Zum Ausbleiben der iranischen Antwort erklärte er, das iranische System sei „nach wie vor stark zersplittert und zudem dysfunktional“, was als Hindernis wirken könne.
Update, 14:11 Uhr: Der Iran hat einem Medienbericht zufolge eine eigene Behörde für die Kontrolle und zur Erhebung von Mautgebühren für den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus aufgebaut. Das Amt habe bereits ein neues Regelwerk eingeführt, das „Schiffe dazu verpflichtet, eine Durchfahrtgenehmigung einzuholen und Gebühren zu entrichten, bevor sie losfahren“, meldete das Fachmagazin Lloyd‘s List, das über Schifffahrt und Seehandel berichtet.
In den Formularen müssten „detaillierte Aufzeichnungen über Eigentümer, Versicherung, Besatzung und die geplante Transitroute“ gemacht werden. Am Dienstag hatte bereits der iranische Sender Press TV berichtet, dass ein „System zur Ausübung der Souveränität über die Straße von Hormus“ aufgebaut worden sei.
Iran-Krieg: Teheran bringt sanktionierten Tanker zurück an iranische Küste
Update, 13:37 Uhr: Der Iran hat nach Angaben seiner Armee einen mit US-Sanktionen belegten Tanker mit iranischem Öl an seine Küste zurückgebracht. Der Tanker „Ocean Koi“ habe versucht, die iranischen Ölexporte „zu schädigen und zu stören“, erklärte die Armee in einer am Freitag im Staatsfernsehen verbreiteten Mitteilung. Das Schiff sei an die Südküste des Iran umgeleitet worden. Der Grund für den Schritt im Golf von Oman war unklar, nähere Angaben wurden nicht gemacht.
Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte ein Video, das die „Beschlagnahmung“ des Tankers zeigen soll. Zu sehen ist, wie iranische Streitkräfte dem Schiff nachts in kleinen Booten folgen und es mithilfe einer Leiter entern, ehe es zurück in iranische Gewässer gebracht wird. Die Armee erklärte, der Tanker sei nach seiner Rückkehr in iranische Gewässer den Justizbehörden übergeben worden.
Update, 12:47 Uhr: Aufgrund des Iran-Kriegs droht in der EU ein Kerosin-Engpass. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat angesichts dessen den Weg für die Verwendung von Kerosin aus den USA geebnet. „Eine mögliche Einführung von Jet A in Europa oder anderen Teilen der Welt würde keine Sicherheitsbedenken aufwerfen, sofern die Einführung ordnungsgemäß abgewickelt wird“, erklärte die EASA am Freitag. Der Flugzeugtreibstoff Jet A wird in den USA produziert und ist in Europa bisher nicht zugelassen.
Iran-Krieg: Saudi-Arabien bemüht sich um „Deeskalation und Verhandlungen“ zwischen USA und Teheran
Update, 11:52 Uhr: Inmitten der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat ein hochrangiger saudischer Diplomat die Bemühungen um „Deeskalation und Verhandlungen“ bekräftigt. In einem Beitrag auf X mahnte der saudische Außenminister Rayed Krimly zugleich zur Vorsicht gegenüber „Medienberichten, die auf ungenannte Quellen zurückgehen – von denen einige behaupten, Saudis zu sein –, die etwas anderes suggerieren“.
Der Hinweis dürfte auf einen Bericht des Wall Street Journal abzielen, demzufolge Saudi-Arabien und Kuwait die Beschränkungen für den US-Zugang zu ihren Militärbasen und ihrem Luftraum aufgehoben haben sollen. Laut der Zeitung, die sich auf ungenannte US-amerikanische und saudische Beamte beruft, waren die Beschränkungen kurz nach Trumps Ankündigung seiner Militäroperation „Project Freedom“ zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus verhängt worden – und hätten den US-Präsidenten dazu bewogen, die Operation am Dienstag vorerst auszusetzen.
Update, 10:22 Uhr: China hat sich „äußerst besorgt“ über die Lage in der Straße von Hormus gezeigt. Das chinesische Außenministerium äußerte sich alarmiert angesichts der wachsenden Zahl von Schiffen, die von den anhaltenden Spannungen in der Meerenge betroffen sind. Nach Angaben des Ministeriums wurde ein chinesischer Tanker in der Straße von Hormus angegriffen. Chinesische Staatsbürger befänden sich an Bord – Opfer unter der Besatzung seien bislang jedoch nicht gemeldet worden.
Iran-Krieg: Öltanker fährt durch Straße von Hormus und erreicht Südkorea
Update, 9:50 Uhr: Ein Öltanker hat die Straße von Hormus passiert und Südkorea erreicht. Die unter maltesischer Flagge fahrende „Odessa“ wurde heute gegen 10 Uhr Ortszeit vor der Küste von Seosan gesichtet, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Das Schiff hatte die umkämpfte Meerenge demnach am 17. April während einer kurzen Entspannungsphase der Blockade durchquert.
An Bord befinden sich nach Schätzungen rund eine Million Barrel Rohöl – eine Lieferung, die Südkoreas Sorgen um die Energieversorgung nach den Verwerfungen des Iran-Kriegs zumindest teilweise lindern dürfte. Branchenquellen zufolge soll die Ladung zunächst zu Erdölprodukten wie Benzin und Diesel verarbeitet werden, bevor sie auf dem heimischen Markt landet.
Update, 9:16 Uhr: Trotz anhaltender Angriffe und gegenseitiger Schuldzuweisungen ist ein Ende des Waffenstillstands zwischen Iran und den USA bislang nicht offiziell erklärt worden. Washington besteht darauf, dass der Waffenstillstand weiter in Kraft ist – Teheran hingegen wirft Israel und den USA Verstöße dagegen vor. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte, man prüfe den amerikanischen Vorschlag noch. Berichten zufolge hätte die iranische Antwort bereits gestern an die pakistanischen Vermittler übermittelt werden sollen – eine Bestätigung dafür steht jedoch aus.
Ungeachtet der militärischen Eskalation scheinen die Diplomatie und die Vermittlungsbemühungen fortzubestehen. Beide Seiten signalisieren offenbar weiterhin die Bereitschaft zum Dialog, wie der Sender Al Jazeera berichtet.
Trotz Iran-Krieg: Deutsche Exporte steigen
Update, 8:53 Uhr: Trotz des Iran-Kriegs haben die deutschen Exporte im März zugelegt: Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Ausfuhren um 0,5 Prozent, im Jahresvergleich sogar um 1,9 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Zahlen sind kalender- und saisonbereinigt. Noch stärker wuchsen die Importe – um 5,1 Prozent gegenüber Februar und um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Exporte im Wert von 135,8 Milliarden Euro standen Importen von 121,5 Milliarden Euro gegenüber. Der Außenhandelsüberschuss schrumpfte damit im März auf 14,3 Milliarden Euro – nach noch 19,6 Milliarden Euro im Februar.
Erstmeldung: Teheran/Washington, D.C. – Trotz einer seit rund einem Monat geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran ist es in der Straße von Hormus zu neuen militärischen Zusammenstößen gekommen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte mit, iranische Streitkräfte hätten drei amerikanische Lenkwaffenzerstörer beim Durchqueren der Meerenge mit Raketen, Drohnen und Schnellbooten attackiert. Das US-Militär habe die Angriffe abgewehrt und als Vergeltung iranische Militäreinrichtungen beschossen – darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen sowie Kommando- und Kontrollzentren. Keine US-Einheit sei getroffen worden.
Die Straße von Hormus ist für die internationale Schifffahrt weitgehend blockiert. (Archivbild) © -/kyodo/dpaIran-Krieg: Neue Eskalation in der Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngsten Angriffe im Iran-Krieg auf die Zerstörer öffentlich als Kleinigkeit. Mit dem Angriff habe Teheran die USA „auf die leichte Schulter genommen“, sagte er. „Wir haben sie vernichtend geschlagen“, fügte er hinzu. In einem Telefoninterview mit ABC News betonte Trump, die Waffenruhe sei trotz der neuen Eskalation in der Straße von Hormus weiterhin in Kraft.
„Die Waffenruhe läuft, sie gilt“, führte Donald Trump zur aktuellen Lage im Iran-Krieg aus. Die US-Gegenschläge verglich er mit einer „kleinen, spielerischen Ohrfeige“. Auf Truth Social drohte er dem Iran gleichzeitig mit massiven Konsequenzen: „Wir werden sie in Zukunft viel härter und viel gewaltsamer ausschalten, wenn sie ihr Abkommen nicht schnell unterzeichnen.“
Zudem fasste der US-Präsident den Ausgang der Gefechte in drastischen Worten zusammen: Den iranischen Angreifern sei schwerer Schaden zugefügt worden, ihre Boote seien gesunken, Raketen und Drohnen abgeschossen worden. „Sie fielen so wunderschön auf den Ozean herab, als ob ein Schmetterling in sein Grab fallen würde!“
Eskalation in der Straße von Hormus: Trump wütet wegen Iran-Lage
Mit Blick auf die jüngste Eskalation in der Straße von Hormus erklärte Trump, ein normales Land hätte die Zerstörer passieren lassen – der Iran sei aber kein normales Land. Die US-Schiffe würden sich nun wieder der Seeblockade gegen den Iran anschließen. Gleichzeitig sagte der US-Präsident, dass der Iran „von WAHNSINNIGEN angeführt“ werde, „und hätten sie die Chance, eine Atomwaffe einzusetzen, würden sie es ohne Frage tun – aber diese Gelegenheit werden sie nie bekommen.“
Das iranische Militär wies die US-Darstellung der jüngsten Eskalation in der Straße von Hormus zurück und warf Washington vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV habe das US-Militär unter Beteiligung „regionaler Länder“ einen iranischen Öltanker angegriffen und Luftschläge auf zivile Gebiete entlang der Küste sowie auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus geführt. Die iranischen Streitkräfte hätten daraufhin US-Kriegsschiffe östlich der Meerenge attackiert – als Vergeltung, so Teheran.
Lage im Iran-Krieg bleibt angespannt: US-Verbündeter meldet Angriffe
Parallel zu den Gefechten in der Straße von Hormus meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs neue Angriffe. „Die Luftabwehr der VAE ist derzeit mit der Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen befasst, die aus dem Iran stammen“, erklärte das Verteidigungsministerium in Abu Dhabi auf der Plattform X. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf, sichere Orte aufzusuchen und herabfallende Trümmer zu meiden. Es war bereits der dritte iranische Angriff auf die Emirate seit Beginn der Waffenruhe.
Inmitten der Gefechte laufen diplomatische Bemühungen um ein dauerhaftes Kriegsende weiter. Das Weiße Haus wartet laut Medienberichten auf eine iranische Antwort auf ein einseitiges US-Memorandum mit 14 Punkten. Es sieht unter anderem einen 30-tägigen Verhandlungsrahmen vor, in dem nukleare Forderungen, die Freigabe iranischer Vermögenswerte und die Situation in der Straße von Hormus geklärt werden sollen.
Laut Axios verpflichtet sich der Iran darin zu einem Moratorium für die Urananreicherung; im Gegenzug würden eingefrorene iranische Gelder in Milliardenhöhe freigegeben. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, erklärte, Teheran werde seinen Standpunkt dem Vermittler Pakistan „nach Abschluss seiner Beratungen“ übermitteln. Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif hatte sich vor den jüngsten Gefechten „zuversichtlich“ gezeigt, dass die Verhandlungsdynamik zu einem dauerhaften Frieden führen könne.
Iran-Krieg: Verdacht auf Insiderhandel
Unterdessen ermittelt das US-Justizministerium wegen verdächtiger Transaktionen auf dem Ölmarkt. Laut ABC News und NBC News sollen Händler bei mindestens vier Gelegenheiten insgesamt mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar auf fallende Ölpreise gesetzt haben – jeweils kurz vor öffentlichen Ankündigungen Trumps oder iranischer Regierungsvertreter. Auch die Rohstoffaufsichtsbehörde CFTC ist in die Ermittlungen einbezogen. Eine Quelle betonte gegenüber NBC News, die Untersuchungen befänden sich noch in einem frühen Stadium, und es gebe bislang keine Beweise für strafbares Fehlverhalten. (fbu mit Agenturen)