Das großangelegte Epos wird kurz nach Release zum finanziellen Desaster.
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Der historische Actionfilm „Desert Warrior“ mit Marvel-Star Anthony Mackie wird wohl ein kolossales Millionengrab werden. Zum Start im April spielte der Kinofilm gerade einmal 488.000 US-Dollar ein – und das bei einem üppigen Produktionsbudget von 150 Millionen US-Dollar.
Niemand wusste, dass dieser Film existiert
Die Mehrheit von euch hat vermutlich bis eben gar nicht gewusst, dass „Desert Warrior“ existiert. Was dann wohl auch erklärt, warum der Box-Office-Start dermaßen katastrophal ausfällt und von Analysten bereits als einer der größten Kinoflops aller Zeiten beschrieben wird. Tatsächlich ist die Flop-Meldung, die sich gerade rasant im Netz verbreitet, für viele User der erste Kontakt mit dem Film überhaupt, wie zahlreiche Kommentare auf X (ehemals Twitter) beweisen:
Von dem Film höre ich zum ersten Mal, und ich vermute, ich bin nicht der Einzige, dem es so geht – das könnte zumindest ein Teil ihres Problems sein. (@ribzoftiktok auf X)
Davon hab ich noch nie gehört. Was zum Teufel machen die mit den 150 Millionen Dollar? (@TheeKidShawn auf X)
Das muss doch ein Geldwäscheschema sein, Alter. Wie können die ein Budget von 150 Millionen Dollar haben, ohne dass auch nur eine einzige Person davon weiß? (@kimiishard auf X)
Hier könnt ihr euch den offiziellen Trailer zu „Desert Warrior“ ansehen:
Die Presse bewertet „Desert Warrior“ negativ
„Desert Warrior“ basiert auf einer realen Auseinandersetzung, der Schlacht von Dhi Qar, die sich zwischen 604 und 611 zugetragen hat. Im Fokus der Verfilmung steht indessen Marvel-Star Anthony Mackie, der den Banditen Hanzala spielt, der einer Prinzessin dabei hilft, verfeindete Stämme gegen das Sassanidenreich zu vereinen. Neben Mackie sind auch noch die Schauspieler Ben Kingsley und Sharlto Copley in den Film involviert.
Die 150 Millionen schwere Produktion hat allerdings nicht nur mit einem desaströsen Einspielergebnis zu kämpfen, sondern auch mit vernichtenden Kritiken. Lediglich 25 % aller Kritiker-Reviews auf Rotten Tomatoes fallen positiv aus. So schreibt Monica Castillo vom AV Club:
„Auch wenn die Handlung auf der Leinwand langweilig und die schauspielerischen Leistungen wenig inspirierend sind, ist es doch die Geschichte rund um „Desert Warrior“, die den Film zu einem kuriosen Kapitel in der Geschichte der Selbstdarstellung eines Landes macht.“
Tatsächlich handelt es sich bei „Desert Warrior“ um eine Koproduktion von Saudi-Arabien mit den Vereinigten Staaten. So wurde ein Großteil des Budgets vom Middle East Broadcasting Center (MBC Group) gestellt.