Die Leipziger begannen selbstbewusst und entwickelten vor allem über Matej Klima im Rückraum viel Durchschlagskraft. Nach sechs Minuten führten sie mit 5:2, konnten dieses Niveau aber nicht halten. Mitte der ersten Halbzeit glich Hannover erstmals aus (9:9). Die Einwechslung von Torhüter Domenico Ebner für den in der ersten Halbzeit glücklosen Tomas Mrkva gab den Gästen kurzzeitig einen Schub. Wieder zogen die Leipziger auf drei Tore davon (15:12), doch wieder verspielten sie die Führung, weil ihnen in den folgenden sieben Minuten kein weiterer Treffer mehr gelang. 

Nach dem Wechsel schraubten die Gastgeber das Tempo deutlich nach oben und setzten sich auf 22:18 (37. Minute) ab. Die Leipziger bewiesen zwar Kampfgeist und verkürzten bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 24:25, doch spielerisch leisteten sie sich immer wieder Durststrecken. Zudem bekamen sie defensiv vor allem gegen TSV-Kreisläufer Justus Fischer keinerlei Zugriff. So siegten die Hannoveraner am Ende sogar ungefährdet.