Eigentlich steht beim Hafengeburtstag das Wasser im Vordergrund. Doch am Freitagabend blickten die Besucher plötzlich nach oben – und verfolgten die spektakuläre Drohnenshow über dem Hafen.
Mit 1100 Drohnen ist am Freitag der erste Tag des Hafengeburtstags zu Ende gegangen. Um kurz nach 22 Uhr stiegen die Drohnen in die Luft und sorgten für ganz besondere Bilder am dunklen Himmel.
Drohnenshow für Olympia – das gab es doch schon mal!
Eine Basketballerin im Rollstuhl, ein Rennradfahrer, Ringer – das Drohnenspektakel war einfach nur eine visuelle Einlage für die Besucher an der Elbe, sondern sollte Lust auf Olympia machen. Außerdem zu sehen: Hamburg-Motive sowie eine Friedenstaube. Nach Ende der Show gab es viel Applaus.
Eine Basketballerin im Rollstuhl Florian Quandt
Eine Basketballerin im Rollstuhl
Bereits im Februar hatte Hamburg mit einer Drohnenshow auf die Olympiabewerbung aufmerksam gemacht. Damals war allerdings die Öffentlichkeit zuvor nicht informiert worden – wohl aus Sicherheitsgründen, wie es später hieß. Ein Sprecher der Innenbehörde sagte auf MOPO-Anfrage, dass man sich eine größere Show zu einem anderen Zeitpunkt gut vorstellen könne. Am heutigen Freitagabend war es dann so weit.
Diesmal erhoben sich statt der 900 Drohnen im Februar 1100 Stück in den Nachthimmel. Besonders mit der skeptischen älteren Wählergruppe wollte man auf diese Weise noch einmal über die Olympiabewerbung ins Gespräch kommen, wie der NDR berichtet.
Somit geht der erste Tag des Hafengeburtstags zu Ende. Für Samstag sind Dutzende Programmpunkte angekündigt. Um 15.15 Uhr gibt es an den Landungsbrücken das traditionelle Schlepperballett und um 19.25 Uhr eine Titanic-Inszenierung des Hamburger Wasserskiclubs. Weitere Programm-Highlights können Sie hier nachlesen.
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Als musikalische Highlights treten am Samstag auf der Elb-Bühne um 21.55 Uhr Michael Schulte und um 22.10 Uhr Max Giesinger auf.

Eine Gymnastin mit Reifen über der Skyline des Hafens
Die Drohnen formten auch eine Weltkugel
Eine Friedenstaube schwebte über den Hafen