Emotionaler Moment im TV
Marlene Lufen weint vor laufender Kamera
Ina Milertvon Ina Milert
08.05.2026, 19:36 Uhr
08. Mai 2026 um 19:36 Uhr
Marlene Lufen bricht live im „Frühstücksfernsehen” im Gespräch mit Harald Krassnitzer in Tränen aus. Das Thema Demenz betrifft sie auch persönlich.
In der Ausgabe des „Sat.1-Frühstücksfernsehens“ vom 7. Mai 2026 sorgte ein Gespräch zwischen Marlene Lufen (55) und Harald Krassnitzer (65) für einen Gänsehautmoment. Während der Schauspieler offen über den Demenz-Tod seiner Mutter sprach, verlor die Moderatorin die Fassung und musste das Interview kurzzeitig unterbrechen.
Krassnitzers schilderte, wie die Krankheit das Wesen seiner im Februar verstorbenen Mutter (95) veränderte und wie schwer es war, als sie ihn zeitweise nicht mehr erkannte. Besonders berührend: Der Schauspieler blickte auch kritisch auf sich selbst zurück. „Das Erschütterndste und sich am stärksten verändernde war ich selbst, weil ich ahnungslos war“, gestand er offen über seine anfängliche Überforderung im Umgang mit der Demenz.
ANZEIGEKrassnitzers Schilderungen berühren Marlene Lufen
Trotz der Schwere der Krankheit berichtete der Schauspieler auch von Momenten purer Menschlichkeit. Er beschrieb einen gemeinsamen Ausflug im Rollstuhl, bei dem die kranke Mutter die Sonne genoss: „Meine Schwester und ich haben sie in den Rollstuhl gesetzt und sind raus. Und wenn die Sonne geschienen hat, war sie wie eine Sonnenblume: Sie dreht einfach ihren Kopf ins Licht und empfindet die Wärme und plötzlich brauchst du nichts mehr, weil nur noch eins regiert und das ist die Frage nach der Liebe.”
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Bei diesen Worten kommen Marlene Lufen, die zu ihren Beauty-Eingriffen steht, die Tränen. Der Grund für ihre starke Reaktion ist ihre eigene familiäre Situation: Auch Lufens Mutter leidet an Demenz und lebt seit Ende 2024 in einem Heim. Sichtlich bewegt griff sie zum von einem Mitarbeiter gereichten „Es tut mir leid. Das wollte ich wirklich gar nicht.”
Harald Krassnitzer trauert um seine Mutter. IMAGO / Future Image Auch Marlene Lufens Mutter ist an Demenz erkrankt
Marlene Lufen geht bereits seit Ende 2024 sehr offen mit der Demenzerkrankung ihrer Mutter um. In ihrem Podcast „M wie Marlene“ schilderte sie im November 2024 die schmerzhafte Erkenntnis, dass ihre Mutter Alltagssituationen nicht mehr bewältigen konnte, und thematisierte den schwierigen Umzug in ein Pflegeheim.
Gegenüber dem TV-Magazin „Gala“ betonte sie dabei die emotionale Last dieser Entscheidung, aber auch das Vermächtnis ihrer Mutter: „Sie hat immer gesagt: ‚Ich möchte nicht, dass ihr euer Leben für mich einschränkt‘“.