Er hört auf, wo er anfing. Kevin Vogt begann seine Karriere im Jahr 2004 als Jugendspieler des VfL Bochum 1848 und feierte im Jahr 2009 sein Bundesliga-Debut für die Blau-Weißen. Später führte es ihn zu anderen Bundesligavereinen wie dem FC Augsburg, 1. FC Köln, TSG Hoffenheim, Werder Bremen und 1. FC Union Berlin. Der mittlerweile 34-jährige konnte im Laufe seiner Karriere Erfahrungen in der Champions-League und internationalem Fußball sammeln. Hinzu kam, dass er bis heute 350 Spiele in der Bundesliga absolviert hat.
Der Vfl war immer etwas Besonderes
Im vergangenen Jahr kehrte er zu seinem Ursprung zurück und wechselte zum Vfl Bochum. Doch das war nun sein letzter Schuss. Der blau-weiße Verein bestätigte, dass der bis 2027 gültige Vertrag zum Ende dieser Saison aufgelöst wird. „Der VfL war dabei immer etwas Besonderes. Hier bin ich groß geworden, hier durfte ich Profi werden, hier durfte ich am Ende noch einmal nach Hause kommen.“, erklärte der 34-Jährige in der offiziellen Mitteilung des Vfl Bochum. weiter sagt er: „Ich bin dankbar für alles, was ich erleben durfte. Für die Vereine, die Mitspieler, Trainer, Fans und vor allem für den VfL Bochum. Dieser Verein wird immer ein Teil von mir bleiben.“
Die Entscheidung fiel ihm nicht leicht
In den letzten Monaten hatte Kevin Vogt immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen. So fiel er im September aufgrund von Knieproblemen für einige Zeit aus. Im Februar durfte er erstmals wieder spielen und wurde seither zweimal eingesetzt. Nun folgte seine Bekanntgabe zum Karriereende: „Diese Entscheidung fällt mir unglaublich schwer. Fußball war mein Leben, seit ich denken kann.“ Ebenso erklärte Vogt: „Mein Körper hat mir in den vergangenen Monaten aber deutlich gezeigt, dass es nicht mehr so weitergeht, wie ich es mir wünsche.“ Doch nicht nur für den Profi ist das eine emotionale Zeit. der Direktor Lizenzfußball, Simon Zoller, ergänzte: „Kevin war jederzeit – gerade auch in dieser schwierigen Phase nach seiner Rückkehr – hochprofessionell.“ Ebenso betonte er, wie sehr man merkte, dass der Profi den Verein geliebt hat. Abschließend verabschiedete er Kevin Vogt wie folgt: „Daher möchte ich ihm im Namen des VfL alles Gute für die Zukunft wünschen und mich bedanken: Kevin ist als Junge zu uns gekommen, als Profi gegangen und als Bochumer zurückgekehrt – und das wird er auch für immer bleiben.“