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Iran aktuell im News-Ticker: Die Lage in der Straße von Hormus eskaliert erneut. Donald Trump droht dem Iran im Krieg mit verheerenden Angriffen.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
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Update, 21:54 Uhr: Das iranische Militär hat die Kämpfe mit US-Kriegsschiffen in der Straße von Hormus für beendet erklärt. „Nach einer gewissen Zeit gegenseitigen Beschusses sind die Kämpfe derzeit eingestellt und die Lage ruhig“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim eine namentlich nicht genannte militärische Quelle.
Vorausgegangen war laut iranischer Darstellung ein Angriff amerikanischer Streitkräfte auf einen unbeladenen Öltanker unter iranischer Flagge am Mittwoch, der die jüngste Eskalation im Iran-Krieg ausgelöst haben soll. In der Nacht zuvor hatte die iranische Marine US-Schiffe mit acht Marschflugkörpern und 24 Kamikazedrohnen attackiert – ein Marschflugkörper und drei Drohnen sollen amerikanische Zerstörer getroffen und Brände ausgelöst haben, wie Tasnim berichtete. Eine US-Bestätigung steht aus.
Energiekrise druch Iran-Krieg: Asean-Staaten planen Rahmenabkommen zur Energiesicherheit
Update, 19:51 Uhr: Die südostasiatischen Asean-Staaten streben angesichts der durch den Iran-Krieg verursachten Energiekrise an, so schnell wie möglich ein Abkommen zur Energiesicherheit zu schließen. Nach einem Gipfeltreffen der Asean-Staats- und Regierungschefs in Cebu erklärte der philippinische Präsident Ferdinand Marcos am Freitag: „Wir setzen uns dafür ein, die Idee zu fördern und weiterzuentwickeln, eine Reserve an Treibstoffen aller Art aufzubauen.“ Alle Mitgliedsländer seien sich der Dringlichkeit bewusst, rasch Maßnahmen zu ergreifen.
In ihrer Abschlusserklärung forderten die Asean-Staaten zudem die Öffnung der Straße von Hormus, die seit den Ende Februar erfolgten Angriffen der USA und Israels auf den Iran blockiert ist.
Erneute Kämpfe in der Straße von Hormus zwischen US-Militär und Iran
Update, 18:53 Uhr: Mindestens eine Person hat nach iranischen Angaben infolge der US-Luftangriffe auf Küstenziele ihr Leben verloren. Ein Vertreter der Regierung in der Küstenstadt Minab informierte laut der Nachrichtenagentur Tasnim über Opfer, nachdem ein Frachtschiff auf See getroffen worden war. Zehn der 15 Crewmitglieder hätten Verletzungen erlitten. Für die übrigen Besatzungsmitglieder sei eine Suchaktion gestartet worden. Am Freitag wurde schließlich ein Mitglied tot geborgen.
Update, 18:24 Uhr: Laut iranischen Angaben kam es in der Straße von Hormus zu neuen Auseinandersetzungen zwischen iranischen Streitkräften und dem US-Militär. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete am Freitag von „sporadischen Kämpfen mit amerikanischen Schiffen“, die seit etwa einer Stunde andauerten. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.
Das US-Militär erklärte hingegen, dass es am Freitag zwei Frachtschiffe unter iranischer Flagge mit „Präzisionsmunition“ angegriffen und außer Gefecht gesetzt habe. Die Schiffe „Sea Star III“ und „Sevda“ hätten versucht, die US-Blockade zu durchbrechen, so das Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X. Ein Kampfflugzeug habe konkret „Präzisionsmunition“ in die Schornsteine der Schiffe abgefeuert.
Wegen Iran-Krieg: USA erhöhen Druck auf NATO-Partner
Update, 17:24 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat nach den Worten von Außenminister Marco Rubio noch nicht über den Umgang mit verbündeten Ländern entschieden, die der US-Armee die Nutzung von US-Stützpunkten für Angriffe auf Ziele im Iran verweigert haben. „In letzter Instanz wird der Präsident darüber entscheiden – und das hat er noch nicht“, sagte Rubio am Freitag bei einem Besuch in Rom.
Die Möglichkeit, Streitkräfte in Europa zu stationieren und von hier aus einzusetzen, sei „einer der Hauptgründe, warum die USA in der NATO sind“, führte Rubio zu der Frage aus, ob die USA über einen Rückzug aus dem Verteidigungsbündnis nachdenken. Falls das jetzt nicht mehr der Fall sei, „ist das ein Problem und muss untersucht werden“.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg
Fotostrecke ansehenIran aktuell: US-Angriff trifft iranisches Frachtschiff nahe der Straße von Hormus
Update, 16:27 Uhr: In der Nacht zum Freitag wurde nach iranischen Angaben ein iranisches Frachtschiff bei einem US-Angriff in der Nähe der Straße von Hormus getroffen. Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete am Freitag unter Berufung auf einen lokalen Beamten, dass dabei zehn Seeleute verletzt wurden und fünf weitere vermisst würden. Das Schiff habe sich in der Nähe der Gewässer von Minab befunden und sei durch die Angriffe in Brand geraten.
Die verletzten Seeleute wurden in ein Krankenhaus gebracht. Such- und Rettungskräfte setzten ihre Bemühungen fort, um die fünf vermissten Seeleute zu finden. Ob das Frachtschiff direkt Ziel des Angriffs war, blieb zunächst unklar.
Update, 15:32 Uhr: Das US-Zentralkommando hat auf X bekannt gegeben, dass das US-Militär mehr als 70 Tanker vor den Küsten Irans blockiert. „Derzeit hindern die US-Streitkräfte mehr als 70 Tanker daran, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen“, so die Erklärung des Zentralkommandos. Diese Schiffe könnten über 166 Millionen Barrel iranisches Öl transportieren, was einen geschätzten Wert von mehr als 13 Milliarden Dollar darstellt. Zudem seien im Rahmen des Iran-Kriegs bereits über 50 Schiffe umgeleitet worden, hieß es weiter.
USA erwarten noch heute Antwort vom Iran
Update, 14:49 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat in Rom vor Journalisten erklärt, dass Washington noch heute mit einer Antwort Teherans auf ein mögliches Kriegsende rechne. „Wir sollten heute etwas erfahren“, zitierte CNN den Minister. Rubio zeigte sich besorgt über Berichte, dass der Iran plane, eine Behörde zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zu etablieren. „Das wäre sehr problematisch, das wäre schlicht inakzeptabel“, betonte der US-Außenminister. Rubio führte weiter aus, dass das Ausbleiben einer iranischen Reaktion möglicherweise darauf zurückzuführen sei, dass das iranische System „nach wie vor stark zersplittert und zudem dysfunktional“ sei, was zur Verzögerung beitragen könne.
US-Außenminister Marco Rubio bezeichnet eine mögliche iranische Behörde zur Kontrolle der Straße von Hormus als „unakzeptabel“. (Symbolbild) © AMIRHOSSEIN KHORGOOEI/ISNA/AFP; STEFANO RELLANDINI/ POOL/AFP Montage: IPPEN.MEDIA
Update, 14:13 Uhr: Laut einem Medienbericht hat der Iran eine eigene Behörde eingerichtet, um den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu überwachen und Mautgebühren zu erheben. Diese Behörde hat ein neues Regelwerk eingeführt, das „Schiffe dazu verpflichtet, eine Durchfahrtgenehmigung einzuholen und Gebühren zu entrichten, bevor sie losfahren“, wie das Fachmagazin Lloyd‘s List, das sich mit Schifffahrt und Seehandel beschäftigt, berichtet.
In den erforderlichen Formularen müssen „detaillierte Aufzeichnungen über Eigentümer, Versicherung, Besatzung und die geplante Transitroute“ angegeben werden. Bereits am Dienstag hatte der iranische Sender Press TV gemeldet, dass ein „System zur Ausübung der Souveränität über die Straße von Hormus“ etabliert worden sei.
Iran aktuell: Iran leitet sanktionierten Tanker „Ocean Koi“ um
Update, 13:41 Uhr: Laut Angaben der iranischen Armee wurde ein mit US-Sanktionen belegter Tanker mit iranischem Öl an die Küste des Iran zurückgeführt. Der Tanker „Ocean Koi“ habe versucht, die iranischen Ölexporte „zu schädigen und zu stören“, so die Armee in einer am Freitag ausgestrahlten Mitteilung im Staatsfernsehen. Das Schiff wurde an die Südküste des Iran umgeleitet. Der genaue Grund für die Aktion im Golf von Oman blieb unklar.
Ein vom iranischen Staatsfernsehen veröffentlichtes Video soll die „Beschlagnahmung“ des Tankers dokumentieren. Darin ist zu sehen, wie iranische Streitkräfte dem Schiff bei Nacht in kleinen Booten folgen und es mit einer Leiter entern, bevor es in iranische Gewässer zurückgebracht wird. Nach der Rückkehr des Tankers in iranische Gewässer übergab die Armee das Schiff den Justizbehörden.
Update, 12:57 Uhr: In der Europäischen Union droht aufgrund des Krieges im Iran ein Mangel an Kerosin. Angesichts dessen hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Voraussetzungen für den Einsatz von Kerosin aus den Vereinigten Staaten geschaffen. Der in den USA hergestellte Flugzeugtreibstoff Jet A ist bislang in Europa nicht zugelassen. „Eine mögliche Einführung von Jet A in Europa oder anderen Teilen der Welt würde keine Sicherheitsbedenken aufwerfen, sofern die Einführung ordnungsgemäß abgewickelt wird“, so die EASA am Freitag.
Iran aktuell: Saudi-Arabien setzt auf „Deeskalation und Verhandlungen“ im Iran-Krieg
Update, 11:54 Uhr: Nach dem nächtlichen Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran hat Saudi-Arabien seine Haltung zur Lage bekräftigt. Der saudische Außenminister Rayed Krimly erklärte in einem Beitrag auf X, sein Land setze auf „Deeskalation und Verhandlungen“. Gleichzeitig warnte er davor, „Medienberichten, die auf ungenannte Quellen zurückgehen und die etwas anderes suggerieren“, zu vertrauen.
Krimly dürfte damit auf einen Bericht des Wall Street Journal reagiert haben: Das Blatt hatte unter Berufung auf ungenannte US-amerikanische und saudische Beamte berichtet, Riad und Kuwait hätten Zugangsbeschränkungen für US-Militärbasen und den amerikanischen Luftraum aufgehoben. Diese seien kurz nach Trumps Ankündigung der Militäroperation „Project Freedom“ verhängt worden und hätten den Präsidenten dazu gebracht, die Operation am Dienstag vorerst auf Eis zu legen.
Update, 10:24 Uhr: Das chinesische Außenministerium zeigt sich „äußerst besorgt“ über die zunehmenden Zwischenfälle in der Straße von Hormus. Peking reagierte damit auf die wachsende Zahl von Schiffen, die von den Spannungen in der Meerenge betroffen sind. Wie das Ministerium mitteilte, wurde ein chinesischer Tanker in der Straße von Hormus angegriffen. An Bord befänden sich chinesische Staatsbürger; Opfer unter der Besatzung wurden demnach bislang nicht gemeldet.
Iran aktuell: Öltanker erreicht Südkorea
Update, 9:52 Uhr: Ein Öltanker hat die Straße von Hormus passiert und Südkorea erreicht. Die „Odessa“, ein unter maltesischer Flagge fahrender Tanker, wurde heute Morgen gegen 10 Uhr Ortszeit in der Nähe einer Anlegestelle vor der Küste von Seosan gesichtet, berichtet AFP. Die Durchfahrt durch die blockierte Straße von Hormus gelang dem Schiff den Angaben zufolge am 17. April – in einem kurzen Zeitfenster der Entspannung. Die Ankunft der geschätzten eine Million Barrel Rohöl an Bord dürfte dabei helfen, die südkoreanische Energieversorgung zu stabilisieren. Laut Branchenquellen wird die Ladung zu Benzin und Diesel verarbeitet und anschließend dem heimischen Markt zugeführt.
Update, 9:12 Uhr: Im Konflikt zwischen Iran und den USA kam es erneut zu einer Eskalation in der Straße von Hormus – doch trotz jüngster Angriffe haben beide Seiten den Waffenstillstand noch nicht offiziell für gescheitert erklärt. Während die Amerikaner darauf bestehen, dass das Abkommen halte, werfen iranische Vertreter Israel und den USA Verstöße vor. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte, Teheran befasse sich noch mit dem US‑Vorschlag, der zu einem Ende des Kriegs führen soll.
Trump sieht die Waffenruhe durch die jüngsten Angriffe in der Straße von Hormus nicht gefährdet. Diese seien nur eine kleine Ohrfeige. © -/kyodo/Matt Rourke/AP/dpa
Medienberichten zufolge hätte eine Antwort bereits gestern an die pakistanischen Vermittler weitergeleitet werden sollen – bestätigt wurde dies bislang nicht. Dennoch: Trotz der militärischen Konfrontationen scheinen die diplomatischen Kanäle noch nicht abgebrochen zu sein. Beide Seiten zeigten sich demnach weiterhin an einem politischen Austausch interessiert, berichtet Al Jazeera.
Erstmeldung: Teheran/Washington, D.C. – In der Straße von Hormus kam es trotz einer seit etwa einem Monat bestehenden Waffenruhe im Konflikt zwischen Washington und Teheran zu erneuten militärischen Auseinandersetzungen im Iran-Krieg. Das US-Regionalkommando Centcom, zuständig für den Nahen Osten, berichtete, dass iranische Streitkräfte drei amerikanische Lenkwaffenzerstörer mit Raketen, Drohnen und Schnellbooten angegriffen haben. Das US-Militär habe diese Angriffe abgewehrt und als Reaktion iranische Militäreinrichtungen, darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen sowie Kommandozentralen, beschossen. Keine amerikanische Einheit sei dabei getroffen worden.
Iran aktuell: Angriff in Straße von Hormus – Waffenruhe gilt weiter
US-Präsident Donald Trump kommentierte die jüngsten Angriffe auf die Zerstörer im Iran-Krieg als unbedeutend. Er erklärte, Teheran habe die USA „auf die leichte Schulter genommen“. „Wir haben sie vernichtend geschlagen“, fügte er hinzu. In einem Interview mit ABC News betonte Trump, dass „die Waffenruhe läuft, sie gilt“, trotz der Eskalation in der Straße von Hormus.
Trump verglich die US-Gegenschläge mit einer „kleinen, spielerischen Ohrfeige“. Auf Truth Social drohte er dem Iran mit ernsthaften Konsequenzen: „Wir werden sie in Zukunft viel härter und viel gewaltsamer ausschalten, wenn sie ihr Abkommen nicht schnell unterzeichnen.“ Er beschrieb die Zerstörung des Feindes drastisch: Ihre Boote seien gesunken, Raketen und Drohnen abgeschossen worden. „Sie fielen so wunderschön auf den Ozean herab, als ob ein Schmetterling in sein Grab fallen würde!“