„Brandenburg an der Havel ist, kurz vor dem 1.100. Stadtgeburtstag stehend, eine sehr gute Adresse für ein solches Treffen“, sagte Keip. Die Stadt sei ab 1991 als eine von fünf Modellstädten gefördert worden und ein Aushängeschild der Arbeitsgemeinschaft geworden. „Historische Stadtkerne haben wir dank Dominsel, Altstadt und Neustadt sogar gleich drei vorzuweisen, was nicht zuletzt touristisch ein starkes Pfund ist.“
Doch mit dem Blick zurück verbindet sich längst der Blick nach vorn. Jeannine Albrecht, Amtsleiterin für Stadtentwicklung und Denkmalschutz, skizzierte die aktuellen Baustellen: Die Sanierung sogenannter dicker Brocken wie der alten Schlosswarenfabrik in der Neustädtischen Wassertorstraße stehe an. Dazu komme die Frage, wie der hohe Versiegelungsgrad in Alt- und Neustadt klimafreundlich umgestaltet, die Radinfrastruktur verbessert und der ruhende Verkehr bewältigt werden kann. Auch ein denkmalgerechtes Solarkataster und der Umgang mit dem Erscheinungsbild von Wärmepumpen und Funkmasten stehen auf der Agenda.
Die Kommission arbeitete im Rahmen des Treffens Lösungsansätze aus. Die Arbeitsgemeinschaft bringt seit 1992 insgesamt 31 Mitgliedsstädte zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch zusammen.