Die Entwicklung in Deutschland entspricht einem europaweiten Trend: Im vergangenen Jahr wurden in den 27 EU-Staaten und den beiden Partnerländern rund 822.000 Anträge registriert, was einem Rückgang um etwa ein Fünftel (minus 19 Prozent) im Vergleich zu 2024 entspricht. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht der EU-Asylagentur EUAA mit Sitz in Malta hervor.

Grund für den deutlichen Rückgang ist dem Bericht zufolge vor allem, dass es weniger Asylanträge von Menschen aus Syrien (42.000, 2024 waren es 151.000), aber auch aus Bangladesch (37.000) und der Türkei (33.000) gab. In Syrien gibt es seit dem Sturz von Langzeitherrscher Baschar al-Assad Ende 2024 bei den Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.