09:41 UhrReal-Gerüchte werden heißer: Hat Mourinho geflunkert?

Trainingszoff, Hammerstrafen und eine drohende Demütigung im Clasico gegen den FC Barcelona: Real Madrid versinkt im Chaos und sucht einen rettenden Anker. Vor allem auf der Trainerbank. Wie es dort weitergeht, ist völlig unklar. Hinter den Kulissen soll die Suche nach einem neuen Trainer als Nachfolger für Álvaro Arbeloa aber an Fahrt aufnehmen. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Klubboss Florentino Pérez seinem engen Freund José Mourinho per Video ein erstes Angebot unterbreitet haben.

Der Portugiese, aktuell Trainer von Benfica Lissabon, soll nicht Nein gesagt haben, für seine Rückkehr nach Madrid nach der ersten Etappe zwischen 2010 und 2013 aber mehrere Bedingungen gestellt haben. Unter anderem wolle er völlig freie Hand bei Personalentscheidungen haben, berichtete etwa die „AS“. Mourinho selbst schwor indes in der vorigen Woche: „Niemand von Real hat mit mir gesprochen, das kann ich garantieren.“

Zu den gehandelten Namen zählen neben Mourinho unter anderem die aktuellen Nationaltrainer Didier Deschamps (Frankreich) und Mauricio Pochettino (USA) sowie auch Jürgen Klopp. Der derzeitige Fußball-Chef von Red Bull wies Ende März alle Spekulationen über eine Rückkehr auf die Trainerbank, sei es als Bundestrainer, sei es als Coach von Real oder einem Verein, scharf zurück.

08:51 UhrKovac spricht sich wegen Süle mit Schiedsrichter ab

Niko Kovac wollte sein Versprechen unbedingt halten – also sprach er sich kurzerhand mit Schiedsrichter Patrick Ittrich ab. „Pass auf: Du darfst nicht abpfeifen, bevor ich den Niki nicht gebracht habe“, habe der Trainer von Borussia Dortmund dem Unparteiischen am Tag vor dem 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt gesagt. Und der Plan ging auf: Der Niki, gemeint ist Niklas Süle, kam in seinem letzten Heimspiel für den BVB ab der 88. Minute nochmals zum Einsatz. 

„Es waren fünf, sechs Minuten. Hat er sich verdient“, sagte Kovac über den 30-Jährigen, der im Sommer seine Laufbahn beendet: „Er hat eine tolle Karriere hingelegt. Ich wünsche ihm in seinem Ruhestand alles Gute, er wird viel golfen und wahrscheinlich die Welt bereisen.“

Der frühere Nationalspieler Süle hatte am Donnerstag sein nahendes Karriereende verkündet. Sein Vertrag läuft aus. „Ich bin unfassbar froh um den Rahmen“, sagte der Verteidiger im Sky-Interview: „Schöner Tag, schöner Rahmen, schön, wie die Fans reagiert haben. Schön, dass der Trainer mir noch ein paar Minuten gegeben hat, mein 300. Spiel. Unfassbar schön, meine ganze Familie war hier.“

08:03 UhrSpektakuläre Gerüchte um Cristiano Ronaldos Sohn

Um den gerade einmal 15 Jahre alte Cristiano Ronaldo Jr., Sohn des berühmten Fußball-Superstars Cristiano Ronaldo, gibt es wilde Gerüchte. Aber nicht alle stimmen offenbar. Nach „Bild“-Angaben ist etwa der BVB aktuell nicht an einer Verpflichtung interessiert. Der Sohn des Weltstars sei kein Thema bei Schwarz-Gelb. Denn: Ein Transfer des 15-Jährigen passe nicht in die Strategie des Revierklubs, auch die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit wäre dem Revierklub offenbar nicht allzu recht.

Zuvor hatte die englische „Sun“ berichtet, dass unter anderem der Bundesliga-Zweite an eine Verpflichtung des ältesten CR7-Sohnes denkt. Aktuell spielt Cristiano Ronaldo Jr. in der Nachwuchsmannschaft von Al-Nassr in Saudi-Arabien, wohin die Familie im Jahr 2023 zog. Nach Angaben der „Sun“ plant Ronaldo junior im Sommer den nächsten Karriereschritt. Anstatt weiterhin für Al-Nassr zu spielen, wolle er in eine große europäische Jugend-Akademie wechseln. Im Raum stehen demnach die Ex-Klubs seines Vaters, also Real Madrid, Sporting, Juventus Turin und Manchester United – aber auch der FC Bayern wird im Bericht genannt. Bei Real Madrid hatte er im März bereits ein Probetraining absolviert.

07:15 UhrFC Bayern schielt offenbar auf nächstes Ausnahmetalent

Der FC Bayern bemüht sich Medienberichten zufolge um eine Verpflichtung von Topstar Anthony Gordon, um die linke Offensivseite zu stärken. Nun rückt ein weiterer Name in den Fokus. So schielt man auf eine Verpflichtung von Mika Godts, berichtet „Bild“-Reporter Christian Falk im Podcast „Bayern-Insider“.

Der 20-jährige Belgier steht beim niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam unter Vertrag, bis 2029 ist sein Arbeitspapier noch gültig. Der Linksaußen war im Winter 2023 aus der Nachwuchsabteilung des KRC Genk verpflichtet worden, inzwischen zählt er zu den Stammspielern und Leistungsträgern bei Ajax. Seine starken Zahlen in 2025/26: 17 Tore und zwölf Vorlagen in 30 Eredivisie-Partien. In der Champions League kam er in acht Einsätzen auf eine Vorlage. Sein Marktwert wird inzwischen auf 20 bis 25 Millionen Euro taxiert.

Falk zufolge zähle Godts beim FC Bayern allerdings nicht zu den aktuell am heißesten diskutierten Spielern, der Youngster werde aber beobachtet. Im Vergleich zu anderen Transfer-Optionen für die offensive Außenbahn wäre der Ajax-Profi wohl erschwinglicher, bräuchte womöglich aber auch mehr Anlaufzeit.

06:33 UhrHolt Barca im Clásico den Titel? „Wäre eine Backpfeife“

Alles ist angerichtet, der Champagner schon kaltgestellt – der FC Barcelona kann mit Trainer Hansi Flick am Sonntag zu Hause (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) vorzeitig die erfolgreiche Titelverteidigung in der spanischen Liga klar machen. Und das ausgerechnet im Clásico gegen den Erzrivalen Real Madrid. „Es wäre natürlich schon eine Backpfeife für Real, wenn Barca dort das Spiel für sich entscheiden und dann damit Meister werden würde“, sagt DAZN-Experte Sami Khedira, der mit den Königlichen zwischen 2010 und 2015 sieben Titel holte.

Die Barca-Spieler jubeln im Camp Nou, die Real-Stars müssen zuschauen? „So eine Schmach“ wolle sich der Klub „definitiv nicht geben“, sagt Khedira: „Denn das würde schon richtig weh tun, wenn sie dort die Barca-Spieler nach dem Spiel feiern sehen.“ Dass Barca angesichts von elf Punkten Vorsprung erneut Meister werde, sei „ziemlich sicher. Die Frage ist nur wann und gegen wen“, sagt Khedira, der nach der WM 2010 vom VfB Stuttgart in die spanische Hauptstadt gewechselt war: „Deswegen ist das noch mal eine extra Motivation für Real.“

05:55 Uhr“Oliver Baumann hat das nicht verdient“

Ex-Nationaltorhüterin Almuth Schult hat Oliver Baumann in der Debatte um die Nummer eins im deutschen Tor bei der WM 2026 in Schutz genommen. „Es gibt einem nicht unbedingt Sicherheit, wenn das ganze Land darüber diskutiert, ob jemand anderes im Tor stehen sollte. Das bedeutet im Grunde, dass die Leute mit dir unzufrieden sind und das kann einem kein gutes Gefühl für eine Weltmeisterschaft geben“, sagte Schult dem Nachrichtenportal t-online.

Auch wenn sie die Diskussion um den DFB-Torhüter verstehe, habe der Hoffenheimer diese nicht verdient. „Deutschlands Nummer eins hat in der Vergangenheit eigentlich immer bei einem Top-Verein gespielt und war auch auf Klubebene international vertreten“, sagte die 35-Jährige. Das sei bei Baumann nicht der Fall, dennoch habe er „in der Nationalmannschaft hervorragende Leistungen gezeigt“ und sei „in der Liga ein sehr konstanter Torwart“, führte die ARD-Expertin fort.

Zudem sei die Debatte hinsichtlich einer möglichen DFB-Rückkehr von Manuel Neuer für sie mittlerweile vom Tisch. Sowohl Neuer als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hätten ein Comeback zur Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada „mehrfach dementiert und abmoderiert“, sagte Schult: „Die Debatte kann man deshalb irgendwann auch mal lassen, gerade, weil man Oliver Baumann damit untergräbt“.