Die Flugverbindungen zwischen München und Asien werden weiter ausgebaut. Die Fluggesellschaft Singapore Airlines kündigt an, ab Ende Oktober drei zusätzliche Flüge von München nach Singapur in ihr Angebot aufzunehmen. Das berichtete der Flughafen München. Damit steigt die Anzahl der wöchentlichen Flüge der Airline aus der bayerischen Landeshauptstadt in die asiatische Metropole von sieben auf zehn.
München/Singapur: Airline bietet drei neue Abendflüge an
Die neuen Verbindungen sollen Teil des Winterflugplans sein und jeden Montag, Mittwoch und Freitag starten. Abflug in München ist um 20.30 Uhr, die Passagiere erreichen die asiatische Metropole um 15.15 Uhr. Der Flughafen München spricht von einer „weitere[n] attraktive[n] Möglichkeit, über Nacht bequem nach Asien zu fliegen“. Der Direktflug von München nach Singapur dauert aktuell knapp 12 Stunden.
Die Fluggesellschaft ist Teil der Star Alliance. Zusammen mit der Lufthansa Group bietet sie nun 17 Flüge zwischen München und Singapur an.
Bisher bot Singapore Airlines allein sieben Flüge auf dieser Strecke an. Der Münchner Flughafen wirbt in seiner Mitteilung damit, dass Passagiere in Singapur Verbindungen „zu zahlreichen Weiterreisezielen in Asien und im Pazifikraum“ erreichen können.
Neue Verbindungen zwischen den Drehkreuzen München und Singapur
Tatsächlich ist der Singapore Changi Airport eines der wichtigsten Drehkreuze der Region. Von dort aus erreichen Passagiere weitere Ziele in vielen Teilen Asiens. Unter anderem erhalten Fluggäste dort die Möglichkeit, Verbindungen in die Hauptstädte von Thailand, Indonesien oder Vietnam zu nutzen.
In der Metropole selbst leben rund sechs Millionen Menschen. Die Stadt ist bekannt dafür, besonders modern zu sein. Touristenmagneten sind unter anderem die futuristische Architektur in Singapur. Die Stadt gilt zudem als eine der „bedeutendsten Wirtschafts- und Finanzmetropolen Asiens“, so der Münchner Flughafen.
Allerdings steht der südostasiatische Insel- und Stadtstaat vor allem mit Blick auf die Lage der Menschenrechte in der Kritik. Die Nicht-Regierungsorganisation Amnesty International wirft der Regierung unter anderem vor, gegen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit vorzugehen.